ein herzliches Willkommen

Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch -online-

Wir stellen Ihnen gerne auch online unsere Pfarreiengemeinschaft vor; sie liegt in der schönen Eifel, im Land der Thermen und Maare, genau zwischen den beiden Universitäts- und Hochschul-Städten Trier und Koblenz.

Dem Leitbild unseres Pastoralplanes entsprechend, wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besonders wichtige Rolle, da für uns, alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

WICHTIGES und DRINGLICHES

  • Neue Richtlinien für den Datenschutz

    Neue Richtlinie für den Datenschutz

    Aufgabe des Datenschutzes ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten bei der Verarbeitung dieser Daten zu schützen.

    Das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) wurde erlassen aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten Rechts der Katholischen Kirche, ihre Angelegenheiten selbstständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes zu ordnen und zu verwalten.

    Dieses Recht ist auch europarechtlich geachtet und festgeschrieben in Art. 91 und Erwägungsgrund 165 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) – EU-DSGVO, Art. 17 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

    In Wahrnehmung dieses Rechts stellt dieses Gesetz den Einklang mit der EU-DSGVO her.


    nähere und ausführliche Informationen auf der Homepage der Diözese Trier: https://www.bistum-trier.de/datenschutz/

    oder unter https://www.dbk.de/themen/kirche-staat-und-recht/datenschutz-faq/


    Hinweis zur Namensveröffentlichung

    Gemäß den Ausführungsrichtlinien des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG vgl. Amtsblatt des Bistums Trier Ausgabe 5 / 2018) gilt für die Kirchengemeinden:

    1. Im Internet: (Homepage)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) im Internet darf nur erfolgen, wenn der / die Betroffene bzw. ein gesetzlicher Vertreter schriftlich darin eingewilligt hat.

    2. In Printmedien: (Pfarrbrief)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) in kirchlichen Printmedien (Aushang im Schaukasten, Pfarrnachrichten, Pfarrbrief) ist gestattet, wenn der / die Betroffene der Veröffentlichung nicht schriftlich oder in sonst wie geeigneter Form widersprochen hat. Der Widerspruch muss rechtzeitig vor dem Ereignis im Pfarrbüro eingelegt werden.

    Grundsätzlich gilt fürs Internet: Bilder und Daten, die einmal eingestellt wurden, stehen einem weltweiten Zugriff offen und sind immer in Gefahr missbraucht zu werden. Darum ist er wichtig, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

    3. Konkrete Folgen:

    die Internetpräsenz der Pfarreiengemeinschaft (Website und Facebook Profil) muss auf die neuen Datenschutz Richtlinien hin überprüft und angepasst werden !!!!!.

    Der Pfarrbrief wird als Ganzes nicht mehr im Internet erscheinen!!!

    Zukünftig wird dort lediglich die Gottesdienstordnung mit Datum, Ort und Zeit ohne Namensnennungen (Intentionen für Verstorbene) eingestellt.

    Vereine, Gruppierungen und deren Vertreter müssen bei Veranstaltungshinweisen mit Angabe ihrer Adresse dem Pfarramt erklären, ob und in welcher Weise (Pfarrbrief / Internet) sie mit der Veröffentlichung ihrer Daten einverstanden sind. Vielfach werden in solchen Ausschreibungen Namen und Adressangaben zwecks Anmeldung oder als Kontaktadresse genannt.

    Bei Kindern und Jugendlichen in der Kommunion- und Firmvorbereitung werden die Eltern wie gewohnt um schriftliche Zustimmung für die Veröffentlichung von Name und Wohnort gebeten.

  • Formular Einverständnis Veröffentlichung (Datenschutz)

  • Prävention im Bistum Trier

    Arbeit zum Schutz der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen

    http://www.praevention.bistum-trier.de/

  • Prävention - Ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    https://youtu.be/vRVnYRG3VTo

Organisatorisches

  • Formular Messbestellungen

  • Regelung Intentionen und Messbestellungen

    • Für eine verstorbene Einzelperson (Namensnennung)
    • Für ein verstorbenes Ehepaar (Namensnennung)
    • Für verstorbene Geschwister oder Kinder (Namensnennung)
    • Aus Dank oder nach Meinung - mit Kürzel der Initialen
    • Für Lebende und Verstorbene  der Familie YXZ (Namensnennung)
    • Jede Intension wird mit € 5,00 abgerechnet
    • Bei Beerdigung; erstes Sterbeamt in Driesch am zweiten Freitag im Monat für die Verstorbenen des Vormonats ist kostenfrei, es folgen dann in der Kirche nach Wunsch das zweite und dritte Sterbeamt (nicht mehr 30er Amt oder 60er Amt oder 6 Wochenamt)
    • Trauergottesdienst, Beisetzung; 2. und 3. Sterbeamt € 20,00

    Die Bi- und Trinationsgelder (ab zweiter Namensnennung) werden an die Bischöfliche Behörde zur Persolvierung in den Missionsländern weitergeleitet.

    Um Ihr Verständnis für die geltende Regelung wird gebeten.

  • Unser Pfarrbrief

    Unser Pfarrbrief erscheint etwa zehn Mal im Jahr. Das Raster der Veröffentlichung orientiert sich an den Zeiten des Kirchenjahres und an den Schulferien. Sie können den Pfarrbrief zum Preis von 10,00 € im Pfarramt abonnieren (zuzüglich zwei Euro für den Austräger / die Austrägerin).

    Der aktuelle Pfarrbrief erscheint in der 47. Kalenderwoche (am Donnerstag, 22. November 2018).

    Pfarrbrief Nummer 09/2018 umfasst den Zeitraum vom 24. November bis 23. Dezember 2018 .

    Pfarrbrief Nummer 01/2019 wird den Zeitraum vom 22. Dezember 2018 bis 03.02.2019 umfassen.

    Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen bis Mittwoch, den 5. Dezember 2018 als PDF, Word - Dokument oder Bild im JPG - Format im Pfarrbüro eingereicht werden.

    Ihr Redaktionsteam

  • Aufrufe - Informationen - Angebote

    Aufrufe - Informationen - Angebote

    Hier (klicken Sie bitte auf das LOGO der Pfarreiengemeinschaft) finden Sie Informationen zu interessanten Themen, Angebote der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch, Aufrufe der Weltkirche, der Deutschen Bischofskonferenz oder des Bistums Trier.

    Bitte beachten Sie auch die Angebote und Informationen des Dekanates Cochem www.dekanat.cochem.de

  • Erkundungsphase

    „In der Erkundungsphase geht es darum, Lust auf Neues zu machen und dadurch Neues zu entdecken.“

    So sagt es Bischof Stephan Ackermann: Erkunden will neue Bereiche des gemeindlichen Lebens, neue Formen, neue unbekannte Menschen, neue Strukturen, schlicht Unbekanntes entdecken. Dazu gehört auch, einen Blick zu haben für das Kleine, das Unscheinbare, und es mehr ins Licht zu heben. In diesem Dienst stehen die Erkundenden. Sie wollen den Menschen vor Ort begegnen und sie dazu anstiften, neue Erfahrungen zu machen

    Wer erkundet? Erkundung als gemeinsame Aufgabe

    Das Bistum Trier hat 10 diözesane Erkundungsteams aus jeweils drei Personen eingerichtet. Sie bringen die Erkundung vor Ort auf den Weg. Frauen und Männer aus Caritas und Seelsorge bilden mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen ein Team. Sie nehmen wahr, interessieren sich, fragen nach und integrieren Personen und Gruppen aus den Pfarreien, Dekanaten, Verbänden, aus Caritas und Kommune, … in den Erkundungsprozess.

    So geschieht Erkundung immer beteiligungsorientiert. Sich beteiligen – das geht auf ganz unterschiedliche Weise durch Interviews, Besuche, Begegnungen, in denen sich Türen öffnen und Menschen ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Verfügung stellen. Die Erkundenden nehmen Hinweise auf wichtige Themen wahr und nehmen sie auf; sie fragen Gesprächspartner nach ihrer Bereitschaft, mit zu erkunden oder den lokalen Erkundungsprozess mit zu koordinieren.

    Die Gruppen und Personen vor Ort bringen sich in den Prozess ein – mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Wahrnehmungen, z.B. als berufstätige Akademikerin, Rollstuhlfahrer, evangelischer Christ, muslimischer Mann mit Fluchterfahrung, Caritasmitarbeiterin, Erzieher oder Seelsorgerin. Erkundet wird gemeinsam mit den Menschen, in ihren jeweiligen Gegebenheiten vor Ort. Die diözesanen Erkundungsteams unterstützen den lokalen Lern- und Entdeckungsprozess methodisch und organisatorisch und bringen ihr fachliches Know-How ein.

    Wie wird erkundet? – Erkundung im Sozialraum

    Wie leben Menschen im Bistum Trier miteinander? Wie nutzen sie Sozialräume und was ist ihnen wichtig? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen gibt es und wie gestalten wir diese als Kirche mit unseren kirchlichen und sozialen Einrichtungen bereits mit? Was nehmen wir künftig in den Blick? – So lauten zentrale Leitfragen der Erkunderinnen und Erkunder, über die sie mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenslagen an unterschiedlichen Orten ins Gespräch kommen wollen. Es geht nicht darum, Strukturfragen zu klären oder Situationen abstrakt zu analysieren; es geht darum, in der direkten Begegnung mit Menschen zu lernen. Der Prozess der Erkundung läuft ab  in gegenseitiger Wertschätzung der Mitwirkenden, ihrer Hintergründe und ihres Einsatzes. 

    Die Erkundung ist offen für die Vielfalt der Themen der Menschen vor Ort; sie ist damit weit im Denken. Erkundung geschieht jedoch nicht vollständig und flächendeckend, sondern exemplarisch. Das heißt, sie fördert nicht an allen, aber an vielen Stellen wichtige Erkenntnisse zu Tage, an die angeknüpft werden kann.

    Wie geht es danach weiter? – Erkundung als Weichenstellung

    Die diözesanen Teams dokumentieren gemeinsam mit den Menschen vor Ort, was sie hören und wahrnehmen. Die so gewonnenen Erkenntnisse und die neu entstandenen Beziehungen stellen Anknüpfungspunkte für die jeweilige Pfarrei der Zukunft dar.

    Als Einübung in die Perspektivwechsel der Synode bedeutet Erkundung, insbesondere neue Kontakte aufzunehmen und vom Einzelnen her zu denken. So können auch Charismen entdeckt werden und netzwerkartige Kooperationen wachsen. Erkundung gibt auch dank der Kontakte mit den Menschen Ideen und Impulse für eine mögliche Gestaltung der Pfarrei der Zukunft.

    Auch über 2019 hinaus wird das Erkunden eine zentrale Rolle spielen: Erkundung wird eine immer wiederkehrende Aufgabe für eine Kirche bleiben, die vom Einzelnen her denkt, nachfragt, sich interessiert, sich zuwendet und kirchliches Leben gemeinsam mit den Menschen gestaltet.

  • Synode: Erkundung wird konkret

  • Synode geht - Video wahrnehmen - hinhören - interessieren

"an - und nachgedacht" (Besinnliches)

  • Geistliches Wort (Dechant Walter Fuß)

    GEISTLICHE BESINNUNG · ZUM ADVENT: Worauf wartest du?

    Die Adventszeit bietet Raum, sich auf seine Träume zu besinnen. Sie steht unter dem Zeichen des Wartens, der Sehnsucht. Advent bedeutet „Ankunft“ und meint die Ankunft des einzig wahren Herrn, des von Gott gesandten Retters mit all den Träumen, die er mit sich bringt. Die Hoffnung auf eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit, der Traum eines Lebens mit Gott und der Welt versöhnt, der Traum der siegreichen Liebe über alle Mächte, die uns knechten und bedrohen.

    Ein Traum, der durch alle Zeit hinweg seine Aktualität nicht verloren hat. Ein Traum, der seinen Anfang in den jahrtausendealten Worten der Propheten Jesaja nahm, eine Erwartung, die folgende Geschlechter erfüllt hat, ein Versprechen, das vor rund 2000 Jahren an Weihnachten mit der Geburt Jesu eingelöst wurde, ein Traum der seither unzählige Menschen getragen hat. Denn der Jesus, der den Himmel auf die Erde brachte, durch den Menschen Gott erleben und spüren konnten, versprach, dass er wiederkommen würde - nicht mehr als Kind in der Krippe, schutzlos und arm, sondern als König aller Könige, als Herr aller Herren. Er versprach, dass am Ende alles gut werden, er alle Tränen trocknen würde.

    So hat die Adventszeit immer zwei Pointen. Sie erinnert sich an das erste Kommen des Christus und hält damit gleichzeitig die Hoffnung auf seine Wiederkehr wach. Doch seither sind 2000 Jahre vergangen und die Welt dreht sich weiter wie zuvor. Und noch immer warten Christinnen und Christen auf der ganzen Welt auf sein Wiederkommen? Wenn ich mir das so bewusst mache, dann frage ich mich, warum dieser Traum nicht schon lange auf dem großen Friedhof geplatzter Träume und enttäuschter Hoffnungen beerdigt wurde.

    Warum noch immer warten? Wie kommt es, dass Menschen bis heute ernsthaft auf ihn warten? Ich glaube, es gibt nur eine Erklärung dafür, und die ist einfach:
    Derselbe Herr, der gekommen ist und der versprochen hat, wiederzukommen, ist schon heute als der lebendige Herr erlebbar, der bereits gegenwärtig ist! Denn, wer sich darauf einlässt, wer auf seinen Advent, seine Ankunft wartet, wer diesen Traum lebt, der entdeckt den größten Schatz - er entdeckt,dass Gott nicht nur ein frommer Wunschtraum ist, sondern Wirklichkeit und dass es trotz aller Probleme und Dunkelheit eine Liebe gibt, die größer ist als alles. Eine Liebe, die trägt und eine Hoffnung verleiht, die nicht von dieser Welt ist - eine Hoffnung, die für die Ewigkeit gilt. Worauf wartest du?

    Adventszeit, Wartezeit, Zeit der Sehnsüchte, Zeit der Träume. Solche Träume machen einen nicht zu einem „Traumtänzer“. Sie sind keine Realitätsflucht, im Gegenteil. Wer wartet, der erwartet noch etwas vom Leben, und Träume sind die Triebkraft, um etwas zu verändern. Denn Hoffnungen sind nicht zum Begraben da, sondern dazu, aus ihnen immer neue Kraft und Mut zu schöpfen, um die Gegenwart in ihrem Lichte zu gestalten!

    In  diesem  Sinne  wünschen  wir  Seelsorger  Ihnen  eine  erwartungsvolle Adventszeit!

    Advent

    Vorbereitung - worauf?

    Die Geburt Jesu Christi – Ein Geburtstag wie viele? Ein Familienfest wie andere? Eine sakrale Gedächtnisfeier?

    Oder ein Auftrag an uns:
    Gott will auch heute zur Welt kommen in uns, durch uns, mit uns. Er will uns verwandeln zu mehr Liebe, zu mehr Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
    Er will in uns zum Leben kommen und uns lebendig machen.
    Sind  wir  bereit,  uns  auf  den  Weg  zu machen, offen zu sein für Unvorstellbares, aufzubrechen in die Unsicherheit, auszumisten im Stall, Gottes Wort - im Traum gegeben - zu gehorchen?
    Sind wir bereit zu verzichten auf unseren Egoismus, unsere eigene Sicht, bereit, vertraute Normen aufzugeben?

    Irmela Mies-Suermann,
    In: Pfarrbriefservice.de

    Adventszeit

    Wozu?

    Advent - eine Zeit des Schauens, in allen Dingen Gott suchen, Vordergründiges durchdringen, Sinn und Wesen erkennen.

    Advent - eine Zeit des Wachens, aufmerksam werden für Gottes leisen Ruf.
    Aufwachen aus dem Halbschlaf, aus den bunten Tagträumereien.

    Advent - eine Zeit der Erschütterung, Vorurteile ablegen, falsche Sicherheiten aufgeben,
    das eigene Tun und Sein hinterfragen.

    Advent - eine Zeit des Trostes, da ist einer, der uns trägt und schützt, der unsere Einsamkeit mit uns teilt, der uns ermutigt und uns vertraut.

    Irmela Mies-Suermann, 
    In: Pfarrbriefservice.de

    Kein anderes christliches Fest ist so mit Symbolen und Brauchtum verbunden wie Weihnachten. Selbst jene, die kaum mehr wissen, warum sie Weihnachten feiern, schmücken den Adventskranz, stellen Christbaum, Krippe und Rauschgoldengel auf, und backen Stollen. Weil‘s der Brauch ist, weil man es von Kindheit an so gewohnt ist und – weil‘s einfach schön ist. Aber was steckt eigentlich hinter diesen Bräuchen? Lesen Sie in einer kleinen Serie Wissenswertes zu Advent und Weihnachten.

    Advent: Warum warten wir vier Wochen lang?

    Der Advent (lat. Ankunft) wurde erstmals im 5. Jahrhundert in Italien ansatzweise gefeiert und schließlich um 600 in Rom mit der Adventsliturgie und den vier Adventssonntagen festgelegt. Die vier Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Obwohl im 13. Jahrhundert durch den Franziskanerorden die römische Liturgie sehr verbreitet wurde, setzte sich die vier-wöchige Adventszeit nur zögerlich durch: die Mailänder feiern sogar heute noch einen sechs-wöchigen Advent! In dieser Zeit wird theologisch eine dreifache Sicht deutlich: die „Memoria” erinnert an das jahrtausendelange Warten der Juden auf den
    Messias, im „Mysterium” wartet der Christ hier und heute auf Jesu Gegenwart am Fest seiner Geburt, in der „Prophetia” wird das endgültige Kommen des Messias am Ende der Zeit ersehnt. Liturgisch geprägt ist der Advent vom Gedanken an das Jüngste Gericht und die Buße; deshalb die violette Farbe der Messgewänder und das Verbot fröhlicher Veranstaltungen. Durchgesetzt hat sich der strenge Bußgedanke aber nicht. Zu groß war die Vorfreude auf das kommende Fest.

    Den Adventskranz gibt es noch gar nicht so lange.

    Die Form des Kranzes als Siegeszeichen stammt zwar aus der Antike, hatte aber im frühen Christentum keine Bedeutung. Der evangelische Theologe Wichern, Begründer der Inneren Mission, stellte erstmals im Jahre 1838 in einer von ihm gegründeten Jungen-Anstalt in Hamburg bunte Wachskerzen für eine Advents-Andacht auf. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. Und jeden Tag wurde eine davon angezündet. Weil den Jungen der Reif so gefiel, schmückten sie ihn später mit Tannenzweigen als Zeichen für das Leben. Es dauerte bis 1925, dass ein solcher Adventskranz in einer katholischen Kirche hing.

    Gabriele Wenng-Debert
    In: Pfarrbriefservice.de

    Besinnung

    Einmal statt aus sich heraus in sich gehen.
    Einmal statt außer sich bei sich sein.
    Einmal statt aus dem Gleichgewicht zur Mitte kommen.
    Einmal und, wenn’s sein kann, ein für alle Mal eins sein mit dem Einen:

    Ich in dir. Du in mir.
    Ruhezustand
    Manchmal möchte ich Ruhe finden und sie mir still und heimlich bewahren.
    Manchmal möchte ich Ruhe haben und mich nicht aus ihr bringen lassen.
    Manchmal möchte ich in Ruhe gelassen werden, um in aller Ruhe gelassen zu
    werden.
    Zur Ruhe setzen aber mag ich mich nicht. Es sei denn, es sei die letzte.

    Warten

    An der Bushaltestelle. Auf den Briefträger. Im Wartezimmer. ...
    Ich warte / Na warte!
    Jemanden warten lassen. Jemanden erwarten. Es nicht mehr erwarten können.
    Nichts mehr erwarten. ...
    Advent heißt: Leben in Wartestellung. Warten lohnt – denn er ist da!

    Nikolaus

    nach: Michael Lehmler, In: Pfarrbriefservice.de

    durch deine Lichtgestalt weiß ich jederzeit dass Gott mich hört
    bitte leg noch einmal drei goldene Kugeln in unsere Wunden
    schenke uns die Kraft den Entwurzelten Heimat zu sein
    schenke uns den Mut Krieg und Ausbeutung zu überwinden
    schenke uns die Liebe inmitten der Globalisierung solidarisch zu leben

     

  • Evangelium in leichter Sprache - Lukas 21,25-28.34-36

    1. Adventsonntag
    Jesus erzählt, wie die neue Welt von Gott kommt.

    Einmal fragten die Freunde von Jesus:
    Wie ist das, wenn die Welt aufhört?
     
    Jesus sagte:
    Wenn die Welt aufhört, fängt die neue Welt von Gott an.
    So könnt ihr merken, dass die neue Welt von Gott anfängt:
    Alles verändert sich.
    Die Sonne und der Mond und die Sterne sehen anders aus.
    Alle Leute erschrecken.
    Und bekommen Angst.
    Weil das Meer tobt.
    Und donnert.
    Keiner weiß, was man machen kann.
    Wenn das passiert, könnt ihr euch freuen.
    Ihr könnt froh nach oben schauen.
    Gott will euch retten.
    Dann komme ich zu euch.
    Ich komme von Gott.
    Ich habe Kraft und Macht.

    Jesus sagte:
    Seid immer aufmerksam.
    Damit ihr merkt, wenn die neue Welt anfängt.
    Wenn ihr Drogen nehmt,
    merkt ihr nicht, dass die neue Welt anfängt.
    Wenn ihr zu viel an Geld-Ausgeben und Einkaufen denkt,
    merkt ihr nicht, dass die neue Welt anfängt.
    Wenn ihr zu viel an Arbeiten und Geld-Verdienen denkt,
    merkt ihr nicht, dass die neue Welt anfängt.
    Wenn ihr euch zu viel Sorgen macht,
    merkt ihr nicht, dass die neue Welt anfängt.

    Doch wenn ihr ab und zu still werdet, könnt ihr merken:
    Jetzt fängt die neue Welt von Gott an.

    Und wenn ihr betet, könnt ihr merken:
    Jetzt fängt die neue Welt von Gott an.

    Ihr könnt merken:
    Gott selber kommt zu euch.

  • Wir gegen Rassismus

    so lautet das Motto einer Jugendaktion im Bistum Trier; eine Aktion, die sich gegen Rassismus und für Toleranz in unserer Gesellschaft stark machen will.

    Wir werden dazu am Freitag, den 08. September nachmittags auf dem Luisenplatz in Neuwied einen Aktionstag veranstalten und bis zur Bundestagswahl über die Aktionshomepage www.wir-gegen-rassismus.de sowie die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram zum Mitmachen aufrufen. Ziel ist eine Fotocollage, für die sich Jugendliche mit dem Aktionslogo gegen Rassismus ablichten lassen. Durch die Portraits entsteht am Ende der Aktion das Logo aus vielen hundert oder gar tausend Einzelbildern wie ein Mosaik neu – Menschen zeigen so ihr Gesicht gegen Rassismus.

    Am Aktionstag in Neuwied wollen wir zudem Passanten auffordern, an der Aktion ebenfalls teilzunehmen und Farbe zu bekennen.

    Wir möchten damit vor der Bundestagswahl zeigen, dass Kirche sich gegen Rassismus positioniert und sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzt.

    Bunt und barmherzig – so wollen wir miteinander leben.

    „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12, 31):

    Für uns eine hochaktuelle Botschaft.

    Zudem planen wir den Aktionstag mit Jugendbands aus der Region sowie einer Band, in der Einheimische und Flüchtlinge gemeinsam musizieren. Die Materialien zur Aktion erhältst du in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Koblenz (Bierdeckel, Sticker und Roll up), bitte wende dich hierzu an wirgegenrassismus@bistum-trier.de oder du lädst das Aktionslogo ganz einfach auf dieser Webseite herunter und nutzt es für dein Foto.

    So kannst du uns unterstützen: Kennst auch du Personen, Jugendgruppen, Schulen, etc., die sich an der Aktion beteiligen wollen? Wir würden uns sehr darüber freuen, da es unser Ziel ist, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Aktionslogo wird auf Stickern, einem Roll-Up und auf Bierdeckeln abgebildet, um die Aktion zu bewerben. Über Instagram und Facebook wurden zudem Seiten eingerichtet, die täglich eine Person über 18 Jahren zeigt, die sich mit dem Logo positioniert und ein Statement abgibt, warum sie gegen Rassismus ist.

    Ganz wichtig sind uns die Bildrechte der Einzelnen und der Schutz vor Cybermobbing bzw. einem Missbrauch der Bilder.

    Daher haben wir in Absprache mit einer Anwaltskanzlei Standards für die Umsetzung festgelegt, die eingehalten werden müssen. Wir freuen uns auf deine Fotos und/oder deinen Besuch zum Aktionstag in Neuwied.

  • Das Wort zum Sonntag

    "Hochaktuell und kurzweilig", wenn Pfarrer Benedikt Welter immer wieder den Heiligen Ignatius ins Spiel bringt.