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Berichte / Rückblick

  • Gemeinsam unterwegs in der Natur

    Zehn Erwachsene und fünf Kinder aus mehreren Ländern dieser Erde fanden sich am Seminarhaus Jonathan, Pfalzerhof 1, auf dem Valwigerberg ein, um einen Nachmittag mit Impulsen in wohltuender gastfreundlicher Atmosphäre zu verbringen. Susanne Zenz, Seminarhaus Jonathan, begrüßte die Teilnehmerinnen freundlich im Café „Wozu“. Die Geschichte des Hauses ist ein Beispiel dafür, nicht nach dem „Warum“, sondern nach dem „Wozu“ zu fragen. Nach einem Feuer, das das Haus vollkommen zerstörte, entschied man sich vor wenigen Jahren, dennoch wieder anzufangen und neu aufzubauen. Wozu? Um sich wieder eine Heimat zu erschaffen. Unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen und energetischen Autarkie.

    Veronika Raß, Pastoralreferentin im zukünftigen pastoralen Raum Cochem-Zell, schlug einen Bogen zu denen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil diese durch Kriege zerstört wurde, ob in Syrien, in Afghanistan oder in der Ukraine. Es gilt, für die Kinder ein zuhause zu schaffen, indem die Erwachsenen ihnen eine Heimat geben, in der sie Geborgenheit und Liebe erfahren. Gott schenkt uns diese Erde, damit wir mit allem, was atmet und lebt, die Erde zu einem Heimatplaneten für alle Menschen erschaffen.

    Ein Stück Himmel auf Erden erlebten die Kinder draußen im Freispiel im Gelände mit den vielen Tieren rund um den Pfalzerhof, ob mit Hunden, Alpakas, Hühnern - eine Sensibilisierung für eine uns umgebende Schöpfung in ihrer Schönheit, indem man einfach im Spiel eintaucht in die Natur. Ein Ausgleich für den Waldspaziergang mit Försterin Beate Werner, Rucksackschule Cochem, der wegen des Unwetters leider aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste

    Bei hausgebackenem Kuchen mit Früchten und Zutaten, die vom Pfalzerhof kommen, blieb man lange zusammen ins Gespräch vertieft, das Sprachmittlerin Lilia Iskrenko in die ukrainische Sprache übersetzte. Eine Aktivität im Rahmen der Woche der Artenvielfalt.

  • Einführung neuer Pfarrer

    Neuen Pfarrer herzlich begrüßt

    Michael Wilhelm hat offiziell die Amtsgeschäfte übernommen. Er ist für 25 Gemeinden und rund 10.500 Katholiken der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch zuständig.

    Leienkaul: In einem feierlichen Hochamt wurde am Fest der Taufe des Herrn (9. Januar 2022) Michael Wilhelm als neuer leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch in der Wallfahrtskirche Maria Martental eingeführt. Die lange Zeit der Vakanz nach dem Weggang von Pfarrer Dr. Malburg im Jahre 2016 ist somit beendet. Die Einführung übernahm der stellvertretende Dechant Paul Diederichs.

    Leider war es pandemiebedingt nur einer kleineren Anzahl an Katholiken möglich, an den Feierlichkeiten in Maria Martental teilzunehmen. Mit dem Einzug der Geistlichen in die Wallfahrtskirche sangen die Teilnehmer*innen das beliebte Weihnachtslied „Auf Christen singt festliche Lieder“ und allen stand die Freude über den Neuanfang dabei buchstäblich ins Gesicht geschrieben. So übergab Dechant Diederichs gut gelaunt dem neuen leitenden Pfarrer die Ernennungsurkunde des Bischofs, Dr. Stefan Ackermann. Wilhelm legte anschließend den Amtseid ab und es erfolgte die symbolische Übergabe des Kirchenschlüssels und des Priestersitzes. Nachdem der Dechant auch die Heilige Schrift und das Ambo überreichte, folgte die Auftaktpredigt des neuen Kaisersescher Priesters. Wilhelm hob hervor, dass er sich auf die gemeinsame Wegestrecke, die er als Seelsorger mit den vielen Katholiken der Eifelgemeinden „in Glaube, Hoffnung und Liebe“ gehen will, sehr freue. Er bedankte sich für die vielen guten Ratschläge der letzten Wochen. Zunächst einmal möchte er allerdings „schauen, wahrnehmen und aus dem Glauben heraus mit den Menschen leben und für sie da sein“. Die Kirche in den Ortschaften will er weiter mitgestalten und dabei überlegen, „was sind die notwendigen Schritte in eine gute Zukunft“.

    Es folgten die Übergabe des Taufbeckens, der Beichtstola und des Altars an den neuen Pfarrer. Freundliche Grußworte der Vertreter der kirchlichen Gremien waren auch Bestandteil des Festgottesdienstes.

    Auch Landrat Manfred Schnur beglückwünschte Wilhelm und sprach einen Willkommensgruß in der Wallfahrtskirche. Sogar die Eltern des Pfarrers waren nach Maria Martental gekommen, um bei der ersten heiligen Messe ihres Sohnes an der neuen Wirkungsstätte dabei zu sein. Die Stimmung war locker und sehr entspannt, als nach dem Gottesdienst Pfarrer Wilhelm unter dem Applaus der Gäste mit den Geistlichen aus der Kirche trat. Er beginnt jetzt in den Gemeinden mit seiner Vorstellung und wird in den nachfolgenden Wochen jede Pfarrei der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch besuchen und sich im Rahmen einer heiligen Messe persönlich vorstellen. Somit besteht für alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit, ihn dann „vor Ort“ zu begrüßen und näher kennenzulernen.

    Zur Person:
    Michael Wilhelm wurde am 16.12.1963 als zweites von drei Kindern in Nörtershausen geboren. Sein Vater arbeitete als Leiter des Kampfmittelräumdienstes in Koblenz und seine Mutter widmete sich als Hausfrau ganz der Familie. In Koblenz hat der Theologe 1984 sein Abitur gemacht und ging anschließend ins bischöfliche Priesterseminar nach Trier. Dort und in Tübingen studierte er Theologie. Nach der Priesterweihe am 07.07.1991 war er als Kaplan in Bitburg und Fließem tätig, anschließend in den saarländischen Pfarreien Reisbach und Schwarzenholz. Danach folgte für sieben Jahre die Berufung zum Leiter der „Diözesanstelle Berufe der Kirche im Bistum Trier“. 18 Jahre lang war er als Pfarrer in der Innenstadt Neunkirchens tätig, die durch Veränderungen und viele Projekte geprägt waren.

    Artikel verfasst von Dirk Lescher

  • Bilder der Einführung

  • Danke für 100.000 Handys !

    Danke für 100.000 Handys!

    Das Dekanat Cochem war von Anfang an dabei, als das kirchliche Hilfswerk missio eine Handy-Sammelaktion startete, um Familien im Ostkongo zu unterstützen. Dort mussten unzählige Menschen vor Bürgerkrieg und Konflikten fliehen, bei denen es auch um die illegale Ausbeutung von Coltan geht, einem Rohstoff, der in unseren Handys steckt.  Seither wurden im Dekanat knapp 750 alte Handys und Smartphones gesammelt. Insgesamt hat missio die 100.000er Marke genommen. Über 11.000 Altgeräte konnten wiederaufbereitet werden. Aus den übrigen wurden unter anderem insgesamt 2,5 Kilogramm Gold, 17 Kilogramm Silber und fast eine Tonne Kupfer der Wiederverwertung zugeführt.

    Mit dem Erlös konnte der Aufbau von zwei weiteren Traumazentren im Ostkongo gefördert werden. 2400 Menschen konnte langfristig der Start in ein neues Leben ermöglicht bzw. mit vorbeugenden Maßnahmen geholfen werden. Die Handy-Sammelaktion des Dekanates läuft weiter!

    Denn nie war es so einfach, etwas für einen guten Zweck zu spenden und damit wirkungsvoll notleidenden Menschen im Kongo zu helfen.

    Kontakt + Handy-Sammeladresse: Dekanat Cochem, R. Zavelberg, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf. Tel. 02673 961947-16; E-Mail: dekanat.cochem@bistum-trier.de.