Kaisersesch (Pfarrkirche St. Pankratius)

Wahrzeichen der Stadt ist der schiefe Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert, der seine Spitze in Richtung des Westwindes gedreht hat. Erstmalige, urkundliche Erwähnung im Jahre 1051. Die neuromanische Stufenhalle in der Balduinstraße wurde zwischen 1898 und 1900 vom Architekten Lambert von Fisenne entworfen. Die Pfarrkirche ist Sitz der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch. Sie gehört zum Dekanat Cochem im Bistum Trier. Im Mittelalter gehörte Kaisersesch ursprünglich zum Hambucher Pfarrbesitz der Benediktinerabtei Prüm. Dieser fiel 1251 an das Zisterzienserinnenkloster Rosenthal bei Binningen. Ein Jahr nach der Stadtrechtsverleihung von 1321 wurde die Pankratiuskirche dann aus dem Hambucher Bezirk herausgelöst und erhielt eigene Pfarrrechte zugesprochen.Der Flankenturm im Westen stammt vom Anfang des 14. Jahrhunderts und hat romanische Formen. Die Besonderheit ist ein 24 Meter hoher Turmhelm, dessen Konstruktionsbalken unter Drehung gesackt sind, ähnlich wie bei der Kirche St. Clemens in Mayen. Am 26. Juli 2013 wurde die Turmspitze abgebaut, da die Holzkonstruktion verfault war und erneuert werden musste.

„Escher schiefer Kirchturm“

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Waldkapelle Kaisersesch

aktuelle Informationen

  • 02.12.2018: Pilgern im Alltag

    Pilgern im Alltag fand großen Zuspruch

    Eine ansehnliche Gruppe aus allen Altersklassen folgte dem Aufruf der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch zum „Pilgern im Alltag“ und machte sich auf den Weg zum Sonntagsgottesdienst in Maria Martental. „Eineinhalb Stunden fürs Pilgern plus eine Stunde für den Gottesdienst, das ist eine tolle Bereicherung für den Sonntag“ waren
    sich die Teilnehmer einig. Und so wird das Angebot am Sonntag, 02. Dezember 2018 wiederholt.

    Treffpunkt ist wieder um 09.15 Uhr an der Waldkapelle Kaisersesch. Jeder ist willkommen, ausreichende Fitness vorausgesetzt. Infos und Anmeldung bei Josef Darscheid,
    Telefon 02653 3900
     

  • Wallfahrt nach Klausen

    Wallfahrt nach Klausen

    Es war die 35. Wallfahrt der Pfarrei St. Pankratius Kaisersesch mit neuer Wallfahrtskerze über zwei Tage und ca. 65 km zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes in Klausen. Gebete, Meditationen und Lieder rund um das Thema „Glauben, Beten, Bitten“ und selbstverständlich auch eine beachtliche Anzahl an Rosenkranzgesätzen begleiteten die Pilger bei wunderschönem Herbstwetter durch die Eifel. Kaffee und Kuchen bei Familie Hieronimus in Immerath sind seit Jahren ein Zeichen christlicher Gastfreundschaft. Abenteuerlich war der Start am Sonntag in Niederscheidweiler mit Taschenlampen durch den Wald Richtung Hasborn. Die Messe in Klausen war in diesem Jahr ausnahmsweise schon eine Stunde früher. Müde aber glücklich beendeten die Pilger in der Waldkapelle den Abschluss der diesjährigen Wallfahrt.