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  • Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Flüchtlinge sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr oder werden mit Gewalt von dort vertrieben. Doch auch sie müssen ein menschenwürdiges Leben führen können. Ein Zwischenruf von "Justitia et Pax".

    Politik | München/Bonn - 06.06.2017

    Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit – so viele wie noch nie – sind derzeit auf der Flucht. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven oder müssen ihr Leben retten, weil sie politisch, ethnisch oder religiös verfolgt werden bzw. vor Krieg und Terror fliehen. Durch den Klimawandel könnte diese Zahl zukünftig noch erheblich weiter steigen. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge in anderen Landesteilen oder angrenzenden Regionen Schutz sucht, müssen wir diese Wanderungsbewegungen in den Kontext einer weit fortgeschrittenen Globalisierung stellen. In den allerwenigsten Fällen gibt es die eine eindeutige Ursache. Fast immer ist es ein komplexes Bündel verschiedener, sich wechselseitig bedingender und verstärkender Probleme. Erst seitdem vermehrt Menschen bei uns Zuflucht suchen, wächst das Bewusstsein dafür, dass wir aufgrund einer weitgehend ungeordneten Globalisierung zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft geworden sind. 

    Die Bekämpfung der Fluchtursachen liegt auch im Eigeninteresse

    Wenn Regierungen in anderen Weltregionen nicht in der Lage oder willens sind, Sicherheit und Recht zu gewährleisten, ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung zu schützen, soziale Dienste wie ein funktionierendes Bildungssystem und eine angemessene medizinische Versorgung bereitzustellen oder entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, verfestigt dies Hunger und Armut und leistet Willkür, Korruption und organisierter Kriminalität Vorschub. Der Zerfall von Staatlichkeit und damit verbundene politische oder soziale Konflikte lösen nicht mehr nur vor Ort gewaltsame Auseinandersetzungen aus. In einer global vernetzten Welt wirken diese unweigerlich auch auf uns in Europa und andere Teile der Welt zurück; sei es durch Flucht und Migration, oder durch fundamentalistische und terroristische Gruppen.

    Eine effektive Bekämpfung der Fluchtursachen liegt daher schon im wohlverstandenen europäischen Eigeninteresse. Sie ist aber auch ethisch geboten. Die Europäische Union bekennt sich im Lissabon-Vertrag von 2007 zur Achtung der "unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte". Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir nicht nur die bei uns Schutz suchenden Personen menschenwürdig behandeln, sondern auch unserer Verantwortung für eine faire Gestaltung der Globalisierung gerecht werden.

    Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. KNA

    Die Grundlagen für Frieden und Versöhnung, für funktionierende Strukturen partizipativer Regierung, fairer Justiz und effizienter Verwaltung, für Infrastruktur, soziale Einrichtungen und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen müssen zwar in und im Wesentlichen von den betroffenen Gesellschaften selbst geschaffen werden. Das gilt auch für die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen.

    Die Industrie- und zunehmend auch viele Schwellenländer tragen jedoch eine wesentliche Mitverantwortung. Denn die konkreten Bedingungen für politische Stabilität, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind heute nirgends mehr unabhängig von externen Einflüssen.

    Solange es etwa den Industrieländen nicht gelingt, die Transparenz von Zahlungsströmen beim Abbau von Rohstoffen zu erhöhen oder Steueroasen und Steuerflucht in ihren Bereichen wirksam zu bekämpfen, werden die betroffenen Gesellschaften die strukturellen Ursachen für Korruption und zerfallende Staatlichkeit schwerlich überwinden können. Die ärmeren Länder werden auch kaum ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Jugend schaffen können, wenn die Außenwirtschafts- und Handelspolitik der wohlhabenderen Länder ihnen dafür (wie zum Beispiel durch die EU-Agrar- und Fischereipolitik) wenig Spielraum lassen.

    Armut, Wirtschaft und Umwelt sind eng miteinander verknüpft

    Die EU und andere Industriestaaten stehen auch in der Verantwortung, ärmere Menschen und Länder dabei zu unterstützen, sich an die Klimaänderungen anpassen zu können, die schon jetzt unvermeidbar sind. Denn sie haben historisch ungleich mehr Treibhausgase emittiert und auch deshalb heute finanziell wie technisch mehr Handlungsspielräume. Schließlich dürfen sie durch ihre Sicherheits- und Rüstungsexportpolitik Konflikte nicht verschärfen, sondern sollten durch Versöhnungsarbeit und Krisenprävention helfen, Konflikte abzubauen oder zumindest einzudämmen.

    Mit der "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bekennt sich die internationale Staatengemeinschaft seit 2015 dazu, dass Armut, wirtschaftliche und ökologische Verwundbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Damit nehmen sich die Staaten auch gemeinsam in die Pflicht, die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Sie wollen weltweit allen Menschen, zukünftige Generationen eingeschlossen, grundlegende Chancen auf ein gelingendes Leben eröffnen – frei von Armut in jeder Form, frei von Hunger, Angst, Gewalt und allen Formen der Verletzung der Menschenrechte.

    Link Tipp: Meilenstein auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung

    17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in ihrer "Agenda 2030" beschlossen - 15 Jahre gibt sich die Weltgemeinschaft, um sie zu erreichen. In der Kirche wird die Selbstverpflichtung positiv aufgenommen. Dabei muss aber klar sein: Entwicklung gibt es nicht zum Nulltarif. (Artikel vom September 2015)

    zum Artikel

    Neu an dieser Agenda ist, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele sich nicht nur an ärmere Länder, sondern an alle Staaten richten. Damit erkennen die UN-Mitgliedsstaaten an, dass es nicht nur verbreitete Formen der Unterentwicklung, sondern auch der Fehlentwicklung gibt, die durch geeignete Reformen zu korrigieren sind. Mit der Agenda wollen sie in gemeinsamer Verantwortung und durch verstärkte Zusammenarbeit die Voraussetzungen dafür schaffen, diese Ziele bis 2030 zu erreichen. Durch nationale Aktionspläne sollen die Staaten die einzelnen Ziele jeweils konkretisieren und dafür notwendige Reformen und politische Maßnahmen in die Wege leiten. 

    Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in Teilziele aufspalten

    Die deutsche Bundesregierung hat dazu am 11. Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Agenda 2030 und den SDGs fortgeschrieben. Unter der Federführung des Bundeskanzleramtes soll ein Staatssekretärsausschuss, in dem alle Ressorts vertreten sind, als zentrales Steuerungsorgan die Umsetzung der Ziele gewährleisten.

    Damit wird hoffentlich eine kohärentere Politik für eine nachhaltige Entwicklung möglich. Unerlässlich dafür wird es sein, ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen. Denn nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in drei Teilziele – sozial, ökonomisch, ökologisch – aufteilen. Wenn die Agenda 2030 davon spricht, "niemanden zurückzulassen", macht sie deutlich, dass nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zielt. Dies lässt sich nur erreichen, wenn es gelingt, für alle Menschen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür so zu schaffen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten nicht gesprengt werden. Alle notwendigen Schritte der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung wird man an diesem Anspruch messen müssen. Von Johannes Wallacher

    Der Autor

    Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an dieser Hochschule. Er ist zudem Moderator des Sachbereichs Entwicklung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz.

  • Weihbischof Gebert: Schutz der Familie vernachlässigt

    Weihbischof Franz Josef Gebert kritisiert den Kompromiss zum Familiennachzug für subsidiär Geschützte.


    „Diese Neuregelung steht dem Schutz von Ehe und Familie entgegen und erschwert die Integration vor allem der syrischen Flüchtlinge.“ Auch die erfolgreiche Integrationsarbeit des gemeinsamen "Willkommensnetzes" von Bistum und Caritas werde dadurch in Zukunft erschwert. "Unser von vielen Ehrenamtlichen mitgetragenes Willkommensnetz ist als nachhaltiges Hilfeangebot angelegt und weist schon viele Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen auf.

    Wie aber können sich die syrischen Flüchtlinge integrieren, wenn die Familie weiter zerrissen bleibt und alle anderen Gedanken für die gemeinsame Zukunft in den Hintergrund drängt?" Die Haltung der Kirchen zum Schutz von Ehe und Familie sei eine unumstößliche Position, die in vielen politischen Gesprächen vertreten werde. "Die hohe Bedeutung der Familie betonen auch alle Parteien in ihren Programmen. Also sind die Worte da, aber wir hätten uns gewünscht, dass ihnen auch politische Taten folgen", so Gebert.

    Mit der Neuregelung wird das Leid der betroffenen Familien, die eine schon oft quälende Zeit des Wartens hinter sich haben, weiter vergrößert. Aber nicht nur humanitäre Gründe sprechen gegen die jetzt geplanten Maßnahmen, sondern auch die im Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebenen Vorgaben: Die Neuregelung sieht vor, dass monatlich höchstens 1 000 Familienangehörige im Rahmen des Nachzugs kommen dürfen. Darüber hinaus können weitere Nachzüge über das Fortbestehen einer schon jetzt geltenden Härtefall-Regelung ermöglicht werden, die in der Vergangenheit von den zuständigen Stellen allerdings sehr eng ausgelegt wurde und in nur wenigen Fällen zum Erfolg für die Familien geführt hat. Vor allem die Frage nach den Kriterien bleibt offen, nach denen eine Auswahl bei Menschen getroffene werden soll, die durch das Grundgesetz und das Völkerrecht geschützt sind.

  • Kirchenmusiker gesucht - Bistum Trier bildet nebenamtliche Chorleiter und Organisten aus

    Trier/Koblenz/Saarbrücken – Ab Oktober bildet die Bischöfliche Kirchenmusikschule Trier wieder Chorleiterinnen und Chorleiter sowie Organistinnen und Organisten im Nebenberuf aus. Diese nebenamtlichen Kirchenmusiker werden derzeit und wohl auch in absehbarer Zeit in fast allen Dekanaten des Bistums Trier dringend gesucht.

    Insgesamt sechs Ausbildungsgänge bietet die Schule an: die sogenannten D-Ausbildungen in den Bereichen Orgel, Chor und Kinderchor und die C-Ausbildungen allgemein sowie in den Teilbereichen Orgel und Chor. Die D-Ausbildungsgänge vermitteln die zur Gestaltung der Liturgie beziehungsweise zur Leitung der entsprechenden Gruppen notwendigen Grundkenntnisse. Die C-Ausbildung umfasst alle kirchenmusikalischen Disziplinen von Gesang und Begleitung Neuer Geistlicher Lieder bis zum Gregorianischen Choral, von der Kinderchorleitung bis zu Orgelkunde und Orgelimprovisation. Bei den C-Teilausbildungen sind jeweils nur die für die entsprechenden Teilbereiche relevanten Fächer enthalten.

    Verantwortlich für die Ausbildung ist die Bischöfliche Kirchenmusikschule Trier mit ihren Seminaren Trier, Koblenz und Saarbrücken. Alle Ausbildungsgänge dauern in der Regel zwei Jahre und werden mit einer Prüfung abgeschlossen, die unter anderem zu einer höheren Besoldung berechtigt. Den Unterricht erteilen überwiegend die Regionalkantoren als Leiter der Fachstellen für Kirchenmusik und die Dekanatskantorinnen und Dekanatskantoren - und meist ortsnah.

    Anmeldeschluss für die im Oktober beginnenden C-Kurse ist der 1. September, für die D-Kurse der 15. September. Weitere Informationen sowie die Anmeldeformulare sind bei der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier, Mustorstraße 2, 54290 Trier, Tel.: 0651 7105-508, kirchenmusik(at)bgv-trier.de, oder den Regionalkantoren und Dekanatskantoren im Bistum Trier erhältlich. Online sind die Informationen unter www.kirchenmusik.bistum-trier.de abrufbar. (JR)

Informationen

  • Verstorbene der Monate Juni / Juli

     

     

  • Termine Erstkommunion 2019

    Wir möchten Ihnen an dieser Stelle die Termine für die Erstkommunion 2019 bekanntgeben. Nach jetzigem Stand werden im nächsten Jahr 110 Kinder aus unserer Pfarreiengemeinschaft zur Ersten Hl. Kommunion gehen. Auf Grund dessen hat das Seelsorgeteam 5 Kommunionen geplant:

    28. April 2019  Düngenheim

    5. Mai 2019  Kaisersesch

    5. Mai 2019  Landkern

    12. Mai 2019  Forst (Forst-Hambuch-Kaifenheim)

    12. Mai 2019  Müllenbach (Müllenbach-Masburg)

  • Einladungen an unsere Senioren

    BROHL

    Liebe Brohler,

    das nächste Seniorenfrühstück, ausgerichtet von der Frauengemeinschaft und den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des Seniorenstifts St. Katharina in Treis-Karden, findet statt am Mittwoch, den 05. September 2018.

    Über eine rege Teilnahme freut sich die Frauengemeinschaft Brohl.


    DÜNFUS

    Der nächste Seniorennachmittag im Alten- und Pflegeheim Wolkenfeld in Dünfus findet am dem Mittwoch, den 29. August 2018 statt.

    Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit Ihnen.


    FORST

    Liebe Forster und Interessierte aus den Nachbarorten,

    der nächste Termin zum „gemütlichen Beisammensein im Bürgerhaus“ ist am Donnerstag,

    6. September 2018 ab 15 Uhr.

    Das nächste Seniorenfrühstück, ausgerichtet durch die Mitarbeiterinnen des Seniorenstifts St. Katharina in Treis-Karden, findet am Mittwoch, dem 15. August ab 9 Uhr statt.

    Wer zu Hause abgeholt werden möchte, der melde sich bitte bei einem Kümmerer oder bei Nicole Fuhrmann mindestens einen Tag vorher an.

    Noch einmal die Telefonnummern:

    Monika Meiner 8585, Agnes Gödert 7837, Nicole Fuhrmann 8873

    Wir freuen uns auf euer Kommen, ein paar schöne, unterhaltsame Stunden und danken allen Helfern!


    GAMLEN

    Wir laden Sie ganz herzlich zum nächsten Seniorennachmittag am Mittwoch, den 8. August 2018 ein.

    Wir freuen uns auf Euer Kommen.


    HAMBUCH

    Wir laden die Senioren aus Hambuch - Zettingen - Eulgem zum gemütlichen Nachmittag am Mittwoch, 5. September 2018 in das Gasthaus Engels nach Hambuch ein. Wir freuen uns auf Euer Kommen!


    ILLERICH

    Der Seniorenkaffee in Illerich findet am Dienstag, dem 28. August 2018 im Gemeindehaus statt. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu können.


    KAISERSESCH

    Liebe Seniorinnen und Senioren,

    im Monat August fällt der Seniorennachmittag aus.

    Wir freuen uns, Sie wieder am 05. September 2018 begrüßen zu können.

    An diesem Tag laden wir Sie zu einem Ausflug ein und treffen uns wie gewohnt um 14:30 Uhr am Pfarrheim.

    Wer abgeholt werden möchte zum Seniorentag, melde sich bitte bei Irmgard Kaiser, Tel. 7241 oder Hildegard Lenz. Tel. 3856.


    LANDKERN

    Zu unserem nächsten Seniorennachmittag, am Mittwoch, den 22. August 2018 ab 14.30 Uhr, lädt die Frauengemeinschaft ganz herzlich ein.


    LAUBACH

    Liebe Senioren und Seniorinnen,

    zum Seniorennachmittag am 5. September 2018 laden wir Sie ganz herzlich ein.

    Wir treffen uns wie üblich im Gemeindehaus in Laubach und freuen uns auf Eure Teilnahme.


    MULLENBACH

    wir laden Euch ganz herzlich zu einem gemütlichen Nachmittag am Mittwoch, den 8. August 2018 ab 15:00 Uhr in die Schieferlandhalle ein.

    Wir freuen uns auf Euer Kommen und einen geselligen Nachmittag mit Euch.

    Im September fällt der Seniorennachmittag aus!

    Euer Betreuungsteam


    URMERSBACH

    Das nächste Treffen der Seniorinnen und Senioren findet am Donnerstag, den 16. August 2018 statt.

    Herzliche Einladung an alle Senioren/innen!

  • Die Kümmerer

    Nachbarschaftshilfe der Ortsgemeinden Brachtendorf, Forst, Gamlen, Hambuch, Illerich, Masburg, Hauroth und Leienkaul

    Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir unsere Gegenwart gestalten (Dalai Lama)

    Haben Sie sich nicht schon einmal sehnlichst Hilfe bei Arbeiten und Alltäglichkeiten gewünscht, die man alleine nicht bewältigen kann. Dann sind Sie hier richtig.

    Mit dem Netzwerk „Der Kümmerer vor Ort“ bietet die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit ihren Ortsgemeinden ein Hilfesystem an, um Ihnen bis ins hohe Alter ein Leben in Ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

    Wer sind die „Kümmerer“ vor Ort?
    Freiwillige Helfer bei den Problemen des Alltags.
    Sie sind da, für z. B.:
    • Besuchsdienst
    • Gesprächspartner / Vorlesen / Gesellschaftsspiele
    • Einkaufshilfe / Arztbegleitung
    • Begleitung bei Spaziergängen oder zum Friedhof u. a.
    • Weitervermittlung an Fachdienste
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Unterstützung Alleinerziehender
    • oder wo sonst noch Bedarf ist

    Unsere Grenzen:
    Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen organisieren Hilfe im Dorf, aber
    • sie sind keine Handwerker – können aber Handwerker vermitteln
    • sie sind keine Taxiunternehmen – können aber Fahrten unterstützen
    • sie sind keine Ärzte oder Pflegedienst – können aber Hilfe koordinieren
    • sie helfen unbürokratisch und kostenlos.

    Scheuen Sie sich nicht, die „Kümmerer“ anzurufen – sie sind gerne für Sie da! Es ist jedem „Kümmerer“ freigestellt, ob er das angefragte Hilfeangebot bedienen kann.

    Die  Kontaktdaten  werden  immer  am  Anfang  eines  Monats  im  Mitteilungsblatt  bekanntgegeben oder fragen Sie einfach Ihre Ortsbürgermeisterin oder Ihren Ortsbürgermeister.

Aktionen

  • 18. Augut 2018: Im Herzen Afrika

    IM HERZEN AFRIKA

     

    Eritrea lädt ein zum Genuss traditioneller ostafrikanischer Speisen sowie europäischer Gerichte beim Mosaik der Kulturen in Kaisersesch am 19. August 2018. Angeboten werden typische herzhaft gefüllte Sauerteig-Crêpes aus Teff-Mehl und krosse Weizenfladen sowie süße Crêpes. Zu jeder vollen Stunde kann man eine traditionelle Kaffeezeremonie miterleben. Der Kaffeestrauch stammt ursprünglich aus Abessinien Ostafrika und verbreitete sich von dort über die ganze Welt.

    Fruchtsäfte aus regionalem und biologischem Anbau ergänzen das Angebot.

     

    Unter dem Motto „eat & meet“ findet man den Stand der Eritreer in der Balduinstraße. Ehrenamtliche in der Netzwerke für Neuzugezogene in den Pfarreiengemeinschaften des Dekanates Cochem unterstützen die Neuzugezogenen gebürtig aus Eritrea.

     

    Kontakt: Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf. Veronika Raß, Pastoralreferentin

  • 19. August 2018: Mosaik der Kulturen

    Weitere Informationen finden Sie im Flyer "Mosaik der Kulturen" der Verbandsgemeinde Kaisersesch.

  • 20. August 2018: Informationsveranstaltung "Pfarrei der Zukunft"

  • 25. August 2018: Rochus-Wallfahrt

    Herzliche Einladung

    zur ROCHUS-WALLFAHRT nach Bingen – am Samstag, 25. August 2018


    Liebe Mitchristen,

    am 16. August ist das Namenstagsfest des Hl. Rochus. In Bingen wird dieses Fest auf dem Rochusberg (wo auch die Kreuzschwestern, Träger der Einrichtungen von St. Martin Düngenheim/Kaisersesch/Ulmen, ihr Mutterhaus haben) jedes Jahr als Fest über eine ganze Woche hinweg mit verschiedenen Wallfahrten begangen.

    Auch für Menschen mit Beeinträchtigungen, Freunde und Interessierte, findet in jedem Jahr ein Wallfahrtstag statt. In diesem Jahr ist dies am Samstag, dem 25. August 2018. Ab 11:15 Uhr in St. Martin Ulmen, 11:40 Uhr am Wohnheim Kaisersesch, um 12:00 Uhr in St. Martin Düngenheim und 12:15 Uhr im Dorf Düngenheim fahren wir mit einem Reisebus nach Bingen, wo um 14:30 Uhr an der Rochuskapelle eine Hl. Messe
    gefeiert wird.

    Anschließend ist Gelegenheit zu Kaffee und Kuchen, Freizeit und Erkunden der Sehenswürdigkeiten auf dem Rochusberg. Um 18:00 Uhr ist die Rückfahrt.

    Es besteht auch die Möglichkeit zur Teilnahme an der Hl. Messe mit Lichterprozession um 19:30 Uhr. Interessenten dafür fahren mit einem eigenen, kleineren Reisebus und die Rückfahrt ist entsprechend später (ca. 21:00/21:30 Uhr)

    Wer gerne mit nach Bingen fahren möchte, melde sich bitte bis 12. August bei Hiltrud Weiler (Telefon 02653 598-137, oder 0151 10840151) oder per E-Mail hiltrud.weiler(at)stmartin-dku.de, oder im Wohnheim St. Martin in Kaisersesch bei Herrn Dieter Laux (Telefon 02653 598-307) oder per E-Mail dieter.laux(at)stmartin-dku.de an.

    Wir freuen uns auf eine gemeinsame Fahrt!
     

  • 26. August 2018: Spiel- und Begegnungsfest St. Martin

  • Treffpunkt Bibel-Teilen

    Sein 25-jähriges Bestehen begeht  in diesem Jahr der Gesprächskreis „Bibel-Teilen“, der zunächst in der Pfarrgemeinde St. Pankratius in Kaisersesch angesiedelt war.

    Unsere Gruppe nimmt dies zum Anlass, in der veränderten Seelsorgeeinheit der Pfarreiengemeinschaft Intention und Konzept des Gespräches über Bibeltexte, das „Bibel-Teilen“ vorzustellen und interessierte Frauen und Männer zur Teilnahme einzuladen.

    In der Regel treffen  sich katholische und evangelische Christinnen jeden zweiten Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Kapelle des Alten- und Pflegeheimes „St. Josef“ in Kaisersesch. In der Advents- und Fastenzeit findet „Bibel-Teilen“  wöchentlich statt und steht meist unter einem besonderen biblischen Thema. Die jeweiligen Treffen sind im Pfarrbrief angegeben. Die Methode  des Bibel-Teilens wurde zuerst von afrikanischen Christen praktiziert. Sie gingen von folgenden Überlegungen aus, die sie in sieben Stufen einteilten:  

    1. Wir laden den Herrn ein Zu Anfang wird ein Gebet oder Lied dazu gesprochen oder gesungen. 
    2. Wir hören den Text Wenn allen die Schriftstelle vorliegt, liest einer den Text vor. Die anderen hören zu. 
    3. Wir verweilen beim Text Welches Wort, welcher Satz ist für mich wichtig. Die Teilnehmer nennen ihr/en Wort/Satz und geben es /ihn in die Runde. Danach wird eine kurze Stille gehalten. 
    4. Wir schweigen Nachdem der Text nochmals vorgelesen wurde, folgt eine Zeit der Stille, in der das Gesagte und Gehörte wirken kann, in der Gott zu uns sprechen kann.
    5. Wir teilen mit und miteinander, was uns berührt Jeder sagt den anderen, was er empfindet. Es wird nicht diskutiert und korrigiert. 
    6. Wir sprechen darüber, was Gottes Wort von uns will Wir sehen unser Leben, unsere Arbeit im Licht von Gottes Wort.  
    7. Wir beten

    Jede kann in einem Gebet oder einer Fürbitte zum Ausdruck bringen, was ihm am Herzen liegt. Zum Abschluss beten wir gemeinsam. Eine Helferin liest zum richtigen Zeitpunkt die nächste Stufe vor, auf der sich das Bibelgespräch weiterentwickelt. Auf diese Weise ermöglicht sie allen Teilnehmern eine intensive Begegnung mit der biblischen Perikope. Dieses wird unterstützt  durch einen vorbereiteten Flyer, der Anregungen für den Abend gibt und darüber hinaus dazu einlädt, sich weiter mit dem Thema der jeweiligen Zusammenkunft zu beschäftigen.

    Vor 25 Jahren hatte mit dieser Art des Bibelgesprächs niemand Erfahrung in unserer Gruppe. Für einige in unserem Gesprächskreis war es völlig neu, sich so mit Schrifttexten zu befassen, eine persönliche Meinung dazu zu haben und sich darüber auszutauschen. Zweifel an eigenen Fähigkeiten, das Gefühl des Ungewohnten, Scheu und Unsicherheit, sich zu Religion und eigenen Glaubenserfahrungen zu äußern, verloren sich erstaunlich schnell. Voreinander und miteinander wurden die Teilnehmerinnen immer vertrauter.    Dabei hat es ganz gewiss geholfen, dass jedes aufgegriffene und gesagte Wort unwidersprochen als Geschenk an die Gruppe stehenbleibt. So kann von jedem aus der Gruppe Eigenes gedacht und gesagt werden. Alle entdecken die eigene Kompetenz im Glauben, die bereichert und erweitert wird durch die Kompetenz der Gruppe.    Gerade bei spröden, nicht leicht zu erschließenen Texten, über die sich beim ersten Lesen Ratlosigkeit und Unsicherheit im Kreis breitmacht, finden die Gesprächsteilnehmer gemeinsam - gegen alle Erwartungen - durch einzelne Worte und Sätze hör-, spür- und  erfahrbar zu einer Erschließung, die Sinn und Farbe in den Text der Bibel bringt.    Viele Jahre hielten wir uns streng an die sieben Stufen bei Bibelgesprächen. Mittlerweile sind wir mutiger geworden, verbinden Text und Bildmeditation miteinander und widmen uns neben Texten des Alten und Neuen Testaments auch Glaubenstexten wie zum Beispiel  derzeit dem Glaubensbekenntnis.    Auch in der  Gruppe gab und gibt es Veränderungen. Von einer Gruppe aus Männern und Frauen am Anfang sind wir eine Gruppe von katholischen und evangelischen Christinnen geworden, die sich gegenseitig Mut machen, sich weiter gläubig Gottes Wort zu nähern. Nach Abenden, die mühsam waren und nach Zusammenkünften, die gut verliefen, gelingt es uns im Vertrauen auf Jesu Wort zu sagen: 

    „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen (Mt 18, 20).“  

    Kontaktadresse: Maria Fischer, Meisenweg 21, 56759 Kaisersesch