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Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch öffnet erste Kirchen für Messfeiern

Maria Martental, Müllenbach und Hambuch machen den Anfang am 16./17. Mai 2020

Kaisersesch: Nachdem seit Wochen öffentliche Gottesdienst aufgrund staatliche Vorgaben zum Schutz der Gesundheit nicht möglich waren, können nun erste Schritte unternommen werden, um unter Wahrung aller notwendigen Schutz- und Hygienevorgaben wieder Gottesdienst mit Gläubigen zu feiern.

„Es geht darum, das religiöse Leben wieder Schritt für Schritt stärker öffentlich zu machen. Grundlage muss sein, dass jeder Gottesdienst so gestaltet ist, dass er einerseits würdig ist, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus weitestgehend vermieden wird“, so der Diakon der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch Michael Przesang zu den Überlegungen des Seelsorgeteams.

Am Samstag, den 16. Mai 2020 wird die Heilige Messe wieder um 17:00 Uhr in Maria Martental und um 18:30 Uhr in Müllenbach gefeiert. Das Hochamt in Hambuch wird am 17. Mai 2020 um 10:30 Uhr zelebriert. Die Sonntagsmessen in Maria Martental finden zu den gewohnten Zeiten statt. Alle Gottesdienstbesucher der einzelnen Ortskirchen müssen sich vorher im Pfarrbüro (Tel. 02653-3482) anmelden und zwar immer donnerstags und freitags von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Für die Teilnahme an den Wochenend-Messen in Maria Martental ist eine telefonische Anmeldung im Kloster (Tel. 02653-98900) erforderlich.

Bei den Gottesdiensten gelten folgende Verhaltensregeln:

  • Einlass in die Kirche ist frühestens eine halbe Stunde vor der Messe
  • Eigene Mund-Nasen-Bedeckungen sind mitzubringen und zu tragen
  • Bitte auf die Abstandsregelung achten
  • Bitte bringen Sie das eigene Gotteslob mit
  • Desinfektionsspender stehen im Eingangsbereich bereit
  • Namenslisten/Anmeldungen werden am Eingangsbereich kontrolliert und verbleiben drei Wochen im Pfarrbüro zum Nachverfolgen möglicher Infektionen. Die Listen dürfen im Bedarfsfall für die Kontaktrückverfolgung an die staatlichen Behörden weitergegeben werden. Nach Ablauf der Frist werden die Namenslisten nach geltenden Datenschutzrichtlinien vernichtet.
  • Bitte nehmen Sie die markierten Plätze in den Bankreihen ein
  • Die Gottesdienstbesucher sind durch die Vorgabe der Landesregierung auf eine kleine Anzahl an Gläubigen sehr begrenzt (Maria Martental 50, Müllenbach 30, Hambuch 44, Illerich 22, Forst 52, Kaifenheim 24). Die Regel, an die sich die Kirchen zu halten haben, sind von der Regierung und dem Bistum verpflichtend vorgegeben: Eine Person auf 10 m2
  • Aufgrund der Zahl der zu erwartenden Mitfeiernden und der räumlichen Gegebenheiten, kann zu einer anderen Zeit ein zweiter Gottesdienst im gleichen Raum gefeiert werden.
  • Sterbeämter können in besonderen Fällen, wenn alle Hygiene- und Schutzvoraussetzungen erfüllt werden, in Absprache mit dem pastoralen Team gefeiert werden.

Weitere Öffnungen von Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft für Messfeiern in den folgenden Wochen sind in der Vorbereitung.

Weiterhin bleiben die zahlreichen medialen Angebote der Gottesdienstübertragungen wichtig. Auch in absehbarer Zeit wird es vielen Menschen nicht möglich sein, zur Feier der Gottesdienste in einer Kirche zusammenzukommen.

Es gibt derzeit keinen Ausschluss bestimmter Personengruppen (Risikogruppen) von der Mitfeier der Gottesdienste. Personen, die einer Risikogruppe angehören, wird dennoch dringend geraten, die Entscheidung zu einer Teilnahme sorgfältig abzuwägen.

Deshalb wird von unserem Bischof vom Sonntagsgebot weiterhin Dispens erteilt.

Aufrufe

  • Spendenaufruf Boliviensammlung

  • Gebetsinitiative für den geistlichen Aufbruch im Bistum Trier

  • Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Flüchtlinge sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr oder werden mit Gewalt von dort vertrieben. Doch auch sie müssen ein menschenwürdiges Leben führen können. Ein Zwischenruf von "Justitia et Pax".

    Politik | München/Bonn - 06.06.2017

    Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit – so viele wie noch nie – sind derzeit auf der Flucht. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven oder müssen ihr Leben retten, weil sie politisch, ethnisch oder religiös verfolgt werden bzw. vor Krieg und Terror fliehen. Durch den Klimawandel könnte diese Zahl zukünftig noch erheblich weiter steigen. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge in anderen Landesteilen oder angrenzenden Regionen Schutz sucht, müssen wir diese Wanderungsbewegungen in den Kontext einer weit fortgeschrittenen Globalisierung stellen. In den allerwenigsten Fällen gibt es die eine eindeutige Ursache. Fast immer ist es ein komplexes Bündel verschiedener, sich wechselseitig bedingender und verstärkender Probleme. Erst seitdem vermehrt Menschen bei uns Zuflucht suchen, wächst das Bewusstsein dafür, dass wir aufgrund einer weitgehend ungeordneten Globalisierung zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft geworden sind. 

    Die Bekämpfung der Fluchtursachen liegt auch im Eigeninteresse

    Wenn Regierungen in anderen Weltregionen nicht in der Lage oder willens sind, Sicherheit und Recht zu gewährleisten, ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung zu schützen, soziale Dienste wie ein funktionierendes Bildungssystem und eine angemessene medizinische Versorgung bereitzustellen oder entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, verfestigt dies Hunger und Armut und leistet Willkür, Korruption und organisierter Kriminalität Vorschub. Der Zerfall von Staatlichkeit und damit verbundene politische oder soziale Konflikte lösen nicht mehr nur vor Ort gewaltsame Auseinandersetzungen aus. In einer global vernetzten Welt wirken diese unweigerlich auch auf uns in Europa und andere Teile der Welt zurück; sei es durch Flucht und Migration, oder durch fundamentalistische und terroristische Gruppen.

    Eine effektive Bekämpfung der Fluchtursachen liegt daher schon im wohlverstandenen europäischen Eigeninteresse. Sie ist aber auch ethisch geboten. Die Europäische Union bekennt sich im Lissabon-Vertrag von 2007 zur Achtung der "unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte". Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir nicht nur die bei uns Schutz suchenden Personen menschenwürdig behandeln, sondern auch unserer Verantwortung für eine faire Gestaltung der Globalisierung gerecht werden.

    Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. KNA

    Die Grundlagen für Frieden und Versöhnung, für funktionierende Strukturen partizipativer Regierung, fairer Justiz und effizienter Verwaltung, für Infrastruktur, soziale Einrichtungen und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen müssen zwar in und im Wesentlichen von den betroffenen Gesellschaften selbst geschaffen werden. Das gilt auch für die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen.

    Die Industrie- und zunehmend auch viele Schwellenländer tragen jedoch eine wesentliche Mitverantwortung. Denn die konkreten Bedingungen für politische Stabilität, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind heute nirgends mehr unabhängig von externen Einflüssen.

    Solange es etwa den Industrieländen nicht gelingt, die Transparenz von Zahlungsströmen beim Abbau von Rohstoffen zu erhöhen oder Steueroasen und Steuerflucht in ihren Bereichen wirksam zu bekämpfen, werden die betroffenen Gesellschaften die strukturellen Ursachen für Korruption und zerfallende Staatlichkeit schwerlich überwinden können. Die ärmeren Länder werden auch kaum ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Jugend schaffen können, wenn die Außenwirtschafts- und Handelspolitik der wohlhabenderen Länder ihnen dafür (wie zum Beispiel durch die EU-Agrar- und Fischereipolitik) wenig Spielraum lassen.

    Armut, Wirtschaft und Umwelt sind eng miteinander verknüpft

    Die EU und andere Industriestaaten stehen auch in der Verantwortung, ärmere Menschen und Länder dabei zu unterstützen, sich an die Klimaänderungen anpassen zu können, die schon jetzt unvermeidbar sind. Denn sie haben historisch ungleich mehr Treibhausgase emittiert und auch deshalb heute finanziell wie technisch mehr Handlungsspielräume. Schließlich dürfen sie durch ihre Sicherheits- und Rüstungsexportpolitik Konflikte nicht verschärfen, sondern sollten durch Versöhnungsarbeit und Krisenprävention helfen, Konflikte abzubauen oder zumindest einzudämmen.

    Mit der "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bekennt sich die internationale Staatengemeinschaft seit 2015 dazu, dass Armut, wirtschaftliche und ökologische Verwundbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Damit nehmen sich die Staaten auch gemeinsam in die Pflicht, die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Sie wollen weltweit allen Menschen, zukünftige Generationen eingeschlossen, grundlegende Chancen auf ein gelingendes Leben eröffnen – frei von Armut in jeder Form, frei von Hunger, Angst, Gewalt und allen Formen der Verletzung der Menschenrechte.

    Link Tipp: Meilenstein auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung

    17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in ihrer "Agenda 2030" beschlossen - 15 Jahre gibt sich die Weltgemeinschaft, um sie zu erreichen. In der Kirche wird die Selbstverpflichtung positiv aufgenommen. Dabei muss aber klar sein: Entwicklung gibt es nicht zum Nulltarif. (Artikel vom September 2015)

    zum Artikel

    Neu an dieser Agenda ist, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele sich nicht nur an ärmere Länder, sondern an alle Staaten richten. Damit erkennen die UN-Mitgliedsstaaten an, dass es nicht nur verbreitete Formen der Unterentwicklung, sondern auch der Fehlentwicklung gibt, die durch geeignete Reformen zu korrigieren sind. Mit der Agenda wollen sie in gemeinsamer Verantwortung und durch verstärkte Zusammenarbeit die Voraussetzungen dafür schaffen, diese Ziele bis 2030 zu erreichen. Durch nationale Aktionspläne sollen die Staaten die einzelnen Ziele jeweils konkretisieren und dafür notwendige Reformen und politische Maßnahmen in die Wege leiten. 

    Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in Teilziele aufspalten

    Die deutsche Bundesregierung hat dazu am 11. Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Agenda 2030 und den SDGs fortgeschrieben. Unter der Federführung des Bundeskanzleramtes soll ein Staatssekretärsausschuss, in dem alle Ressorts vertreten sind, als zentrales Steuerungsorgan die Umsetzung der Ziele gewährleisten.

    Damit wird hoffentlich eine kohärentere Politik für eine nachhaltige Entwicklung möglich. Unerlässlich dafür wird es sein, ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen. Denn nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in drei Teilziele – sozial, ökonomisch, ökologisch – aufteilen. Wenn die Agenda 2030 davon spricht, "niemanden zurückzulassen", macht sie deutlich, dass nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zielt. Dies lässt sich nur erreichen, wenn es gelingt, für alle Menschen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür so zu schaffen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten nicht gesprengt werden. Alle notwendigen Schritte der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung wird man an diesem Anspruch messen müssen. Von Johannes Wallacher

    Der Autor

    Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an dieser Hochschule. Er ist zudem Moderator des Sachbereichs Entwicklung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz.

  • Weihbischof Gebert: Schutz der Familie vernachlässigt

    Weihbischof Franz Josef Gebert kritisiert den Kompromiss zum Familiennachzug für subsidiär Geschützte.


    „Diese Neuregelung steht dem Schutz von Ehe und Familie entgegen und erschwert die Integration vor allem der syrischen Flüchtlinge.“ Auch die erfolgreiche Integrationsarbeit des gemeinsamen "Willkommensnetzes" von Bistum und Caritas werde dadurch in Zukunft erschwert. "Unser von vielen Ehrenamtlichen mitgetragenes Willkommensnetz ist als nachhaltiges Hilfeangebot angelegt und weist schon viele Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen auf.

    Wie aber können sich die syrischen Flüchtlinge integrieren, wenn die Familie weiter zerrissen bleibt und alle anderen Gedanken für die gemeinsame Zukunft in den Hintergrund drängt?" Die Haltung der Kirchen zum Schutz von Ehe und Familie sei eine unumstößliche Position, die in vielen politischen Gesprächen vertreten werde. "Die hohe Bedeutung der Familie betonen auch alle Parteien in ihren Programmen. Also sind die Worte da, aber wir hätten uns gewünscht, dass ihnen auch politische Taten folgen", so Gebert.

    Mit der Neuregelung wird das Leid der betroffenen Familien, die eine schon oft quälende Zeit des Wartens hinter sich haben, weiter vergrößert. Aber nicht nur humanitäre Gründe sprechen gegen die jetzt geplanten Maßnahmen, sondern auch die im Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebenen Vorgaben: Die Neuregelung sieht vor, dass monatlich höchstens 1 000 Familienangehörige im Rahmen des Nachzugs kommen dürfen. Darüber hinaus können weitere Nachzüge über das Fortbestehen einer schon jetzt geltenden Härtefall-Regelung ermöglicht werden, die in der Vergangenheit von den zuständigen Stellen allerdings sehr eng ausgelegt wurde und in nur wenigen Fällen zum Erfolg für die Familien geführt hat. Vor allem die Frage nach den Kriterien bleibt offen, nach denen eine Auswahl bei Menschen getroffene werden soll, die durch das Grundgesetz und das Völkerrecht geschützt sind.

  • Kindeswohl schützen - Beratung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Flyer öffnen: Bitte HIER klicken

  • Jetzt für Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst bewerben

    Das Bistum Trier bietet in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Trier e.V. interessierten Menschen die Chance, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren.

    Lust mal was Anderes zu machen? Dann bewirb dich jetzt.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de, unter www.facebook.com/soziale.lerndienste oder unter Telefon 0651/99 37 96 300.

    Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder direkt an die gewünschte Einsatzstelle.

    Eine Übersicht über mögliche Einsatzstellen findet sich unter www.soziale-lerndienste.de. Überdies besteht auf der Internetseite die Möglichkeit, sich mittels Bewerbungsformular direkt online zu bewerben.

  • VORSICHT, FALLE !

    Vorsicht, Falle!
    So schützen Sie sich vor dem Enkeltrick und falschen Polizisten

    Beute im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich haben Trickdiebe in der jüngsten Vergangenheit in der Region machen können. Ihre Masche: der Enkeltrick. Was darunter zu verstehen ist, erklären wir Ihnen im Folgenden:

    Das Telefon klingelt. Es meldet sich eine angebliche Enkelin oder ein Enkel. „Rate mal, wer hier spricht“, sind häufig die ersten Worte der Betrüger. Seien Sie sofort misstrauisch, wenn Ihnen kein Name genannt wird und fragen Sie nach, mit wem Sie sprechen. Die psychologisch geschulten Betrüger suchen sich gezielt ältere Menschen aus, die alleine leben, um an deren Geld zu gelangen. Vorgetäuscht wird Ihnen ein plötzlich eingetretener Notfall wie beispielsweise ein Autounfall, der sofort den Kauf eines neuen Autos erfordert. Oder der Enkel sitzt gerade beim Notar und benötigt dringend eine hohe Anzahlung, um eine Wohnung zu kaufen. Der „fremde Enkel“ bittet Sie, zur Bank zu gehen, den benötigten Betrag abzuheben und es an einen Boten zu übergeben. Er fordert Sie auch auf, mit niemandem darüber zu sprechen!

    Unsere Tipps:

    • Sprechen Sie am Telefon auf keinen Fall über Ihre finanzielle Situation.
    • Gehen Sie niemals auf diese Forderungen ein und beenden Sie das Gespräch.
    • Ignorieren Sie erneute Anrufe und rufen Sie nicht die im Telefondisplay angezeigte Telefonnummer zurück.
    • Fragen Sie Verwandte oder vertraute Menschen, ob es den Vorfall tatsächlich gibt.
    • Wählen Sie selbst die 110 und benachrichtigen Sie die Polizei.

    Eine andere Falle, in die aktuell viele ältere Menschen gelockt werden, ist der Betrug durch falsche Polizisten. Was ist damit gemeint?

    Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus. Doch sie haben alles andere als Ihr Wohl im Blick: Sie versuchen, an Ihr Geld und andere Wertgegenstände zu gelangen. Die falschen Polizisten verwickeln Sie gekonnt in ein Gespräch und fragen Sie gezielt nach Ihren Vermögensverhältnissen aus. Als Grund nennen die Betrüger, die Polizei hätte in Ihrer Nachbarschaft Einbrecher auf frischer Tat festgenommen und nun den begründeten Verdacht, dass man auch bei Ihnen einbrechen werde. Sie geben vor, Ihr Geld und Ihre Wertgegenstände in Sicherheit bringen zu wollen und schicken Ihnen einen Boten, der dies übernehmen soll.

    Unsere Tipps:

    • Beantworten Sie bitte keine Fragen nach Bargeld oder privatem Vermögen.
    • Legen Sie den Telefonhörer auf und informieren Sie die Polizei. Denn: Die Polizei wird sie niemals am Telefon nach Ihren persönlichen Verhältnissen befragen oder um Geld bitten.
    • Rufen Sie nicht die Telefonnummer zurück, die in Ihrem Telefondisplay erscheint – sie ist gefälscht!
    • Kontaktieren Sie zur Sicherheit unter 110 Ihre Polizeidienststelle.
    • Händigen Sie keinem Unbekannten Geld oder Wertgegenstände aus.

    Der Enkeltrick und der Betrug durch falsche Polizisten sind nur zwei Varianten, die Gauner Ihnen vorspielen. Es gibt mittlerweile viele weitere Tricks und Maschen, mit denen Betrüger versuchen, Sie über den Tisch zu ziehen. Und leider haben die Straftäter allzu oft Erfolg. Wichtig: Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Vertrauten. Wenn Sie selbst ältere Angehörige haben, informieren Sie diese über die Betrugsmaschen.

    Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Informationen aus allen Pfarreien

  • Die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet

    Liebe Mitchristen,

    mit dem 01. Januar 2020 ist Pfarrer, Dechant Walter Fuß von seinen Aufgaben als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Ulmen, als Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch und als Dechant des Dekanates Cochem durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann entpflichtet.

    Durch die Versetzung, die Verzichtsleistung oder die Entpflichtung eines Pfarrers gibt es in unserer Kirche keinen rechtsfreien Raum, sondern die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet, die Geschäftsfähigkeit - nach wie vor - gegeben.

    Das heißt für unsere Pfarreiengemeinschaften Ulmen und Kaisersesch, deren Vakanz (Nichtbesetzung der Stelle des leitenden Pfarrers) im Modell 4 geregelt ist, folgendes:

    Den Vorsitz in den Verwaltungs- und Kirchengemeinderäten
    (Gremien der einzelnen Pfarreien vor Ort) übernehmen vom Gremium aus ihren Reihen gewählte Frauen oder Männer im Ehrenamt. Diese Frauen und Männer werden nach der Mandatierung durch den Bischof in einem gemeinsamen Gottesdienst in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft in einem zentralen Gottesdienst vorgestellt; (die Namen der Damen und Herren werden nach Mandatierung durch den Bischof bekannt gegeben.)

    Diese Frauen und Männer sind für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die der einzelnen Pfarrei zuzuordnen sind, verantwortlich.

    Den Vorsitz in der Verbandsvertretung
    (übergeordnetes Verwaltungsgremium der Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft) übernimmt eine Frau / ein Mann, gewählt aus den Reihen der Mitglieder in diesem Rat im Ehrenamt.

    Dieser Mann oder diese Frau ist die / der Vorgesetzte allen Personals, das nicht in der Seelsorge tätig ist (Sekretärinnen, Küster*innen, Organist*innen, Chorleiter*innen, Reinigungskräfte, Anlagenpfleger*innen, etc.). Sie übernehmen die Verantwortung für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die gleichermaßen alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft betreffen.

    In der Verbandsvertretung Ulmen übernehmen Frau Barbara Schatz-Fischer, in der Verbandsvertretung Kaisersesch Herr Karl-Heinz Gilles diese Aufgabe, die durch Mandatierung durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann übertragen und somit in Kraft gesetzt werden wird.

    Die Koordination der Seelsorge
    übernimmt für die Pfarreiengemeinschaft Ulmen Frau Gemeindereferentin Sigrid Rick, für die Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch Herr Diakon Michael Przesang.

    Diesen beiden Personen obliegt in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft die Gewährleistung der Seelsorge, die Organisation der Feier der Sakramente, die Durchführung der Kasualien und die Einsatzzuteilung des pastoralen Personals.

    Die Pfarrverwaltung
    übernimmt Pfarrer Hermann-Josef Floeck aus Treis-Karden. Seine Aufgabe bezieht sich einzig und allein auf das disziplinarische Gegenüber beim pastoralen Personal (Kooperatoren, Kapläne, Diakone, Gemeindereferenten). Er hat dafür Sorge zu tragen, dass das pastorale Personal entsprechend der Anweisungen der pastoralen Koordination den seelsorglichen Dienst wahrnimmt und ausübt.

    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Pfarramt Ihrer  Pfarreiengemeinschaft.

    Die Leitung des Dekanates Cochem
    übernimmt der stellvertretende Dechant, Pfarrer Paul Diederichs aus Zell.

  • Die Kümmerer

    Nachbarschaftshilfe der Ortsgemeinden Brachtendorf, Forst, Gamlen, Hambuch, Illerich, Masburg, Hauroth und Leienkaul

    Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir unsere Gegenwart gestalten (Dalai Lama)

    Haben Sie sich nicht schon einmal sehnlichst Hilfe bei Arbeiten und Alltäglichkeiten gewünscht, die man alleine nicht bewältigen kann. Dann sind Sie hier richtig.

    Mit dem Netzwerk „Der Kümmerer vor Ort“ bietet die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit ihren Ortsgemeinden ein Hilfesystem an, um Ihnen bis ins hohe Alter ein Leben in Ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

    Wer sind die „Kümmerer“ vor Ort?
    Freiwillige Helfer bei den Problemen des Alltags.
    Sie sind da, für z. B.:
    • Besuchsdienst
    • Gesprächspartner / Vorlesen / Gesellschaftsspiele
    • Einkaufshilfe / Arztbegleitung
    • Begleitung bei Spaziergängen oder zum Friedhof u. a.
    • Weitervermittlung an Fachdienste
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Unterstützung Alleinerziehender
    • oder wo sonst noch Bedarf ist

    Unsere Grenzen:
    Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen organisieren Hilfe im Dorf, aber
    • sie sind keine Handwerker – können aber Handwerker vermitteln
    • sie sind keine Taxiunternehmen – können aber Fahrten unterstützen
    • sie sind keine Ärzte oder Pflegedienst – können aber Hilfe koordinieren
    • sie helfen unbürokratisch und kostenlos.

    Scheuen Sie sich nicht, die „Kümmerer“ anzurufen – sie sind gerne für Sie da! Es ist jedem „Kümmerer“ freigestellt, ob er das angefragte Hilfeangebot bedienen kann.

    Die  Kontaktdaten  werden  immer  am  Anfang  eines  Monats  im  Mitteilungsblatt  bekanntgegeben oder fragen Sie einfach Ihre Ortsbürgermeisterin oder Ihren Ortsbürgermeister.

  • Verstorbene seit dem letzten Pfarrbrief

    Verstorbene aus der Pfarreiengemeinschaft

    Junglas Eva Maria

    Binningen

    92 Jahre

    10.02.20

    Pöhr Erika

    Roes-Wolfenbüttel

    70 Jahre

    22.02.20

    Lukas Maria

    Masburg

    88 Jahre

    28.02.20

    Wagner Walter

    Masburg

    86 Jahre

    29.02.20

    Steffes-lai Adele

    Müllenbach

    89 Jahre

    03.03.20

    Weber Maria

    Urmersbach

    88 Jahre

    03.03.20

    Johann Elisabeth

    Kaifenheim

    90 Jahre

    03.03.20

    Schwall Änni

    Müllenbach

    97 Jahre

    04.03.20

    Geiermann Herbert

    Roes

    72 Jahre

    05.03.20

    Gilles Alfons

    Binningen

    89 Jahre

    05.03.20

    Schüller Günter

    Düngenheim

    87 Jahre

    10.03.20

    Krämer Rosa

    Laubach

    79 Jahre

    11.03.20

    Krämer Mathilde

    Laubach

    82 Jahre

    12.03.20

    Esper Elfriede

    Eulgem

    95 Jahre

    12.03.20

    Schwall Ernst

    Gamlen

    84 Jahre

    12.03.20

    JohannTherese

    Binningen

    84 Jahre

    15.03.20

    Görig Rudi

    Kaisersech

    76 Jahre

    19.03.20

    Proff Elisabeth

    Leienkaul

    90 Jahre

    20.03.20

    Reichert Peter

    Eulgem

    76 Jahre

    23.03.20

    Gail Franziska

    Düngenheim

    94 Jahre

    26.03.20

    Hanhart Mechthild

    Kaisersesch

    81 Jahre

    29.03.20

    Krechel Gertrud

    Düngenheim

    91 Jahre

    30.03.20

    Maria Klotz

    Müllenbach

    79 Jahre

    31.03.20

    Schaaf Helga

    Landkern

    84 Jahre

    01.04.20

    Schmitz Helga

    Hambuch

    76 Jahre

    03.04.20

    Schneider Maria

    Hauroth

    80 Jahre

    04.04.20

    Krause Joshua

    Leienkaul

    25 Jahre

    05.04.20

    Schmitz Josef

    Gamlen

    89 Jahre

    18.04.20

    Arenz Hedwig

    Laubach

    89 Jahre

    19.04.20

    Steffes Hannelore

    Kaisersesch

    76 Jahre

    18.04.20

    Neumann Elisabeth

    Leienkaul

    98 Jahre

    20.04.20

    Hermes Inge

    Masburg

    87 Jahre

    21.04.20

    Clasen Hermann

    Müllenbach

    80 Jahre

    27.04.20

    Merfeld Theresia

    Düngenheim

    83 Jahre

    29.04.20

    Milda Maria

    Müllenbach

    86 Jahre

    30.04.20

    Wölwer Maria

    Kaisersesch

    89 Jahre

    02.05.20

    Nick Otto

    Kaisersesch

    90 Jahre

    08.05.20

    Rochulus Karl Heinz

    Brohl

    50 Jahre

    09.05.20

    Heinzen Reiner

    Wirfus

    67 Jahre

    11.05.20

    Erkert Gerhard

    Masburg

    84 Jahre

    13.05.20

    Wissen Klaus

    Düngenheim

    91 Jahre

    20.05.20

    Schenk Ursula

    Brohl

    71 Jahre

    21.05.20

    Walgenbach Heinz

    Hambuch

    80 Jahre

    25.05.20

  • Sterbeämter

    Sterbeämter

    Nach der neuen Verordnung können jetzt auch wieder Sterbeämter gefeiert werden, unter Beachtung der Hygienevorschriften. Auf Wunsch können die Sterbeämter von den Verstorbenen aus den letzten Wochen in Maria Martental gefeiert werden, und zwar von Montag bis Freitag, jeweils um 19 Uhr. Setzen Sie sich bitte mit dem Pfarrbüro in Verbindung (Tel. 3482), wenn Sie dies wünschen.

Aktionen

  • "Pilgern im Alltag" findet noch nicht statt

    „Pilgern im Alltag“ findet noch nicht statt

    Auch wenn nach und nach immer mehr Lockerungen im gesellschaftlichen und auch im kirchlichen Leben möglich sind, so gilt dies ausdrücklich nicht für Wallfahrten. Somit wird auch „Pilgern im Alltag“ bis auf weiteres nicht stattfinden.

    Wenn dies wieder möglich sein und wieder angeboten wird, wird dies durch entsprechende Veröffentlichungen bekannt gemacht.

Einladungen und Mitteilungen

  • 04.06.2020: Schritt für Schritt aufeinander zu – Online-Buchvorstellung mit Paul Q. Heck

    Presse Online-Buchvorstellung Paul Heck 04.06.2020 um 19.00 Uhr

    Schritt für Schritt aufeinander zu – Online-Buchvorstellung mit Paul Q. Heck

     

    Bevor du zum Gottesdienst gehst, versöhne dich mit deinem Bruder. - An diesem Wort Jesu wird deutlich, wie grundlegend wirkliche, gelebte Beziehung ist. Und dass die Beziehung zwischen Gott und Mensch nicht getrennt werden darf von der zwischen den Menschen und der eines jeden zu sich selbst.

    In diesem Sinn den Gottesdienst als ein umfassendes Beziehungsgeschehen zu verstehen, ist der Ansatz von Paul Q. Heck. Dazu beleuchtet er alle Elemente der Hl. Messe von der Eröffnung über die Wandlung bis zur Aussendung und zeigt so auf: Gottesdienst ist ein Geschehen immer dichter werdender Beziehung. In ihm hat mein Leben Platz, in ihm finden alle Lebenssituationen und Lebensbezüge einen Ort, wo sie mit Gott in Berührung kommen können.

    Das Buch lädt dazu ein, selbst nach Zusammenhängen und so nach einem tieferen Verständnis des Gottesdienstes zu suchen und damit auch das eigene Leben besser zu verstehen.

    Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 04. Juni 2020 um 19.00 Uhr als Online-Veranstaltung statt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 03.06.2020 an http://anmelden-keb.de/53183 oder telefonisch 02673 96194720 oder Email keb-mittelmosel(at)bistum-trier.de

Impulse

Liebe Jugendliche, liebe Erwachsene,

in dieser besonderen Zeit, die von viel Sorge und Unsicherheit geprägt ist, haben wir uns entschieden, Euch und Ihnen in regelmäßigen Abständen über den Pfarrbrief und über unsere Internetseite www.pfarreiengemeinschaft-kaisersesch.de einen Impuls zukommen zu lassen von starken Menschen und Persönlichkeiten. Diese Menschen waren nicht immer stark und heldenhaft, besonnen und mutig. Erst ihr Glaube, ihr festes Verwurzelt sein in Gott hat sie dazu gemacht. Wir stellen Euch und Ihnen Heilige vor, Menschen, durch die die Liebe Gottes zu uns durchscheint.

Jugendgruppe Bibelbänger

  • Heiliger Antoius von Padua

    Wir beginnen mit dem Heiligen Antonius von Padua. Wenn ich an den Heiligen Antonius denke, denke ich direkt an einen ganz praktischen Heiligen. Wir feiern seinen  Gedenktag am 13. Juni, aber ich feiere ihn immer dann, wenn ich mal wieder etwas verloren habe und es absolut nicht finde. Dann wird er angerufen!

    Ob er es jetzt hilft oder ob es die Tatsache ist, dass ich mein fast schon panikhaftes Suchen unterbreche, loslasse, dabei innerlich entspanne und wieder nachdenken kann, das ist mir einerlei.

    Oder aber auch nicht! 

    Was mir das zeigt, das ist die Gewissheit, mit meiner Sorge nicht alleine zu sein. 

    Das tut auch jetzt gut, in diesen Zeiten. Seine Sorgen, Fragen und Probleme mit anderen zu teilen: Mit Freunden, Kollegen, mitunter auch mit Nachbarn auf der Straße ... und eben auch mit Gott oder einem meiner Lieblingsheiligen. 

  • Johannes der Täufer

    Ebenfalls vorstellen wollen wir den großen Heiligen Sankt Johannes den Täufer. In unserer Pfarrei ist er der Namenspatron und Namensgeber der Kirche in Hambuch, wo ihm zu Ehren jedes Jahr um den 24. Juni die Kirmes stattfindet. Auch wenn wir in diesem Jahr keine feierliche Messe feiern können, wollen wir ihm auf diesem Wege trotzdem hier gedenken. 

    Doch er ist nicht nur der Namenspatron der Hambucher Kirche, sondern auch Schutzpatron für viele Berufe, etwa Gastwirte, Zimmerleute und Bauern, die während der Corona-Zeit wirtschaftlich besonders schwer betroffen sind.

    Daher bitten wir, vor allem in dieser schwierigen Zeit, um seine Kraft und Hoffnung für alle Menschen, die in solchen Berufen tätig sind, aber auch für alle anderen Menschen unter uns, Freunde und Bekannte, nicht den Mut zu verlieren.