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  • Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Flüchtlinge sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr oder werden mit Gewalt von dort vertrieben. Doch auch sie müssen ein menschenwürdiges Leben führen können. Ein Zwischenruf von "Justitia et Pax".

    Politik | München/Bonn - 06.06.2017

    Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit – so viele wie noch nie – sind derzeit auf der Flucht. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven oder müssen ihr Leben retten, weil sie politisch, ethnisch oder religiös verfolgt werden bzw. vor Krieg und Terror fliehen. Durch den Klimawandel könnte diese Zahl zukünftig noch erheblich weiter steigen. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge in anderen Landesteilen oder angrenzenden Regionen Schutz sucht, müssen wir diese Wanderungsbewegungen in den Kontext einer weit fortgeschrittenen Globalisierung stellen. In den allerwenigsten Fällen gibt es die eine eindeutige Ursache. Fast immer ist es ein komplexes Bündel verschiedener, sich wechselseitig bedingender und verstärkender Probleme. Erst seitdem vermehrt Menschen bei uns Zuflucht suchen, wächst das Bewusstsein dafür, dass wir aufgrund einer weitgehend ungeordneten Globalisierung zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft geworden sind. 

    Die Bekämpfung der Fluchtursachen liegt auch im Eigeninteresse

    Wenn Regierungen in anderen Weltregionen nicht in der Lage oder willens sind, Sicherheit und Recht zu gewährleisten, ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung zu schützen, soziale Dienste wie ein funktionierendes Bildungssystem und eine angemessene medizinische Versorgung bereitzustellen oder entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, verfestigt dies Hunger und Armut und leistet Willkür, Korruption und organisierter Kriminalität Vorschub. Der Zerfall von Staatlichkeit und damit verbundene politische oder soziale Konflikte lösen nicht mehr nur vor Ort gewaltsame Auseinandersetzungen aus. In einer global vernetzten Welt wirken diese unweigerlich auch auf uns in Europa und andere Teile der Welt zurück; sei es durch Flucht und Migration, oder durch fundamentalistische und terroristische Gruppen.

    Eine effektive Bekämpfung der Fluchtursachen liegt daher schon im wohlverstandenen europäischen Eigeninteresse. Sie ist aber auch ethisch geboten. Die Europäische Union bekennt sich im Lissabon-Vertrag von 2007 zur Achtung der "unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte". Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir nicht nur die bei uns Schutz suchenden Personen menschenwürdig behandeln, sondern auch unserer Verantwortung für eine faire Gestaltung der Globalisierung gerecht werden.

    Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. KNA

    Die Grundlagen für Frieden und Versöhnung, für funktionierende Strukturen partizipativer Regierung, fairer Justiz und effizienter Verwaltung, für Infrastruktur, soziale Einrichtungen und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen müssen zwar in und im Wesentlichen von den betroffenen Gesellschaften selbst geschaffen werden. Das gilt auch für die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen.

    Die Industrie- und zunehmend auch viele Schwellenländer tragen jedoch eine wesentliche Mitverantwortung. Denn die konkreten Bedingungen für politische Stabilität, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind heute nirgends mehr unabhängig von externen Einflüssen.

    Solange es etwa den Industrieländen nicht gelingt, die Transparenz von Zahlungsströmen beim Abbau von Rohstoffen zu erhöhen oder Steueroasen und Steuerflucht in ihren Bereichen wirksam zu bekämpfen, werden die betroffenen Gesellschaften die strukturellen Ursachen für Korruption und zerfallende Staatlichkeit schwerlich überwinden können. Die ärmeren Länder werden auch kaum ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Jugend schaffen können, wenn die Außenwirtschafts- und Handelspolitik der wohlhabenderen Länder ihnen dafür (wie zum Beispiel durch die EU-Agrar- und Fischereipolitik) wenig Spielraum lassen.

    Armut, Wirtschaft und Umwelt sind eng miteinander verknüpft

    Die EU und andere Industriestaaten stehen auch in der Verantwortung, ärmere Menschen und Länder dabei zu unterstützen, sich an die Klimaänderungen anpassen zu können, die schon jetzt unvermeidbar sind. Denn sie haben historisch ungleich mehr Treibhausgase emittiert und auch deshalb heute finanziell wie technisch mehr Handlungsspielräume. Schließlich dürfen sie durch ihre Sicherheits- und Rüstungsexportpolitik Konflikte nicht verschärfen, sondern sollten durch Versöhnungsarbeit und Krisenprävention helfen, Konflikte abzubauen oder zumindest einzudämmen.

    Mit der "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bekennt sich die internationale Staatengemeinschaft seit 2015 dazu, dass Armut, wirtschaftliche und ökologische Verwundbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Damit nehmen sich die Staaten auch gemeinsam in die Pflicht, die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Sie wollen weltweit allen Menschen, zukünftige Generationen eingeschlossen, grundlegende Chancen auf ein gelingendes Leben eröffnen – frei von Armut in jeder Form, frei von Hunger, Angst, Gewalt und allen Formen der Verletzung der Menschenrechte.

    Link Tipp: Meilenstein auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung

    17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in ihrer "Agenda 2030" beschlossen - 15 Jahre gibt sich die Weltgemeinschaft, um sie zu erreichen. In der Kirche wird die Selbstverpflichtung positiv aufgenommen. Dabei muss aber klar sein: Entwicklung gibt es nicht zum Nulltarif. (Artikel vom September 2015)

    zum Artikel

    Neu an dieser Agenda ist, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele sich nicht nur an ärmere Länder, sondern an alle Staaten richten. Damit erkennen die UN-Mitgliedsstaaten an, dass es nicht nur verbreitete Formen der Unterentwicklung, sondern auch der Fehlentwicklung gibt, die durch geeignete Reformen zu korrigieren sind. Mit der Agenda wollen sie in gemeinsamer Verantwortung und durch verstärkte Zusammenarbeit die Voraussetzungen dafür schaffen, diese Ziele bis 2030 zu erreichen. Durch nationale Aktionspläne sollen die Staaten die einzelnen Ziele jeweils konkretisieren und dafür notwendige Reformen und politische Maßnahmen in die Wege leiten. 

    Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in Teilziele aufspalten

    Die deutsche Bundesregierung hat dazu am 11. Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Agenda 2030 und den SDGs fortgeschrieben. Unter der Federführung des Bundeskanzleramtes soll ein Staatssekretärsausschuss, in dem alle Ressorts vertreten sind, als zentrales Steuerungsorgan die Umsetzung der Ziele gewährleisten.

    Damit wird hoffentlich eine kohärentere Politik für eine nachhaltige Entwicklung möglich. Unerlässlich dafür wird es sein, ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen. Denn nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in drei Teilziele – sozial, ökonomisch, ökologisch – aufteilen. Wenn die Agenda 2030 davon spricht, "niemanden zurückzulassen", macht sie deutlich, dass nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zielt. Dies lässt sich nur erreichen, wenn es gelingt, für alle Menschen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür so zu schaffen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten nicht gesprengt werden. Alle notwendigen Schritte der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung wird man an diesem Anspruch messen müssen. Von Johannes Wallacher

    Der Autor

    Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an dieser Hochschule. Er ist zudem Moderator des Sachbereichs Entwicklung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz.

  • Weihbischof Gebert: Schutz der Familie vernachlässigt

    Weihbischof Franz Josef Gebert kritisiert den Kompromiss zum Familiennachzug für subsidiär Geschützte.


    „Diese Neuregelung steht dem Schutz von Ehe und Familie entgegen und erschwert die Integration vor allem der syrischen Flüchtlinge.“ Auch die erfolgreiche Integrationsarbeit des gemeinsamen "Willkommensnetzes" von Bistum und Caritas werde dadurch in Zukunft erschwert. "Unser von vielen Ehrenamtlichen mitgetragenes Willkommensnetz ist als nachhaltiges Hilfeangebot angelegt und weist schon viele Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen auf.

    Wie aber können sich die syrischen Flüchtlinge integrieren, wenn die Familie weiter zerrissen bleibt und alle anderen Gedanken für die gemeinsame Zukunft in den Hintergrund drängt?" Die Haltung der Kirchen zum Schutz von Ehe und Familie sei eine unumstößliche Position, die in vielen politischen Gesprächen vertreten werde. "Die hohe Bedeutung der Familie betonen auch alle Parteien in ihren Programmen. Also sind die Worte da, aber wir hätten uns gewünscht, dass ihnen auch politische Taten folgen", so Gebert.

    Mit der Neuregelung wird das Leid der betroffenen Familien, die eine schon oft quälende Zeit des Wartens hinter sich haben, weiter vergrößert. Aber nicht nur humanitäre Gründe sprechen gegen die jetzt geplanten Maßnahmen, sondern auch die im Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebenen Vorgaben: Die Neuregelung sieht vor, dass monatlich höchstens 1 000 Familienangehörige im Rahmen des Nachzugs kommen dürfen. Darüber hinaus können weitere Nachzüge über das Fortbestehen einer schon jetzt geltenden Härtefall-Regelung ermöglicht werden, die in der Vergangenheit von den zuständigen Stellen allerdings sehr eng ausgelegt wurde und in nur wenigen Fällen zum Erfolg für die Familien geführt hat. Vor allem die Frage nach den Kriterien bleibt offen, nach denen eine Auswahl bei Menschen getroffene werden soll, die durch das Grundgesetz und das Völkerrecht geschützt sind.

  • Kindeswohl schützen - Beratung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Flyer öffnen: Bitte HIER klicken

  • Jetzt für Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst bewerben

    Das Bistum Trier bietet in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Trier e.V. interessierten Menschen die Chance, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren.

    Lust mal was Anderes zu machen? Dann bewirb dich jetzt.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de, unter www.facebook.com/soziale.lerndienste oder unter Telefon 0651/99 37 96 300.

    Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder direkt an die gewünschte Einsatzstelle.

    Eine Übersicht über mögliche Einsatzstellen findet sich unter www.soziale-lerndienste.de. Überdies besteht auf der Internetseite die Möglichkeit, sich mittels Bewerbungsformular direkt online zu bewerben.

  • VORSICHT, FALLE !

    Vorsicht, Falle!
    So schützen Sie sich vor dem Enkeltrick und falschen Polizisten

    Beute im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich haben Trickdiebe in der jüngsten Vergangenheit in der Region machen können. Ihre Masche: der Enkeltrick. Was darunter zu verstehen ist, erklären wir Ihnen im Folgenden:

    Das Telefon klingelt. Es meldet sich eine angebliche Enkelin oder ein Enkel. „Rate mal, wer hier spricht“, sind häufig die ersten Worte der Betrüger. Seien Sie sofort misstrauisch, wenn Ihnen kein Name genannt wird und fragen Sie nach, mit wem Sie sprechen. Die psychologisch geschulten Betrüger suchen sich gezielt ältere Menschen aus, die alleine leben, um an deren Geld zu gelangen. Vorgetäuscht wird Ihnen ein plötzlich eingetretener Notfall wie beispielsweise ein Autounfall, der sofort den Kauf eines neuen Autos erfordert. Oder der Enkel sitzt gerade beim Notar und benötigt dringend eine hohe Anzahlung, um eine Wohnung zu kaufen. Der „fremde Enkel“ bittet Sie, zur Bank zu gehen, den benötigten Betrag abzuheben und es an einen Boten zu übergeben. Er fordert Sie auch auf, mit niemandem darüber zu sprechen!

    Unsere Tipps:

    • Sprechen Sie am Telefon auf keinen Fall über Ihre finanzielle Situation.
    • Gehen Sie niemals auf diese Forderungen ein und beenden Sie das Gespräch.
    • Ignorieren Sie erneute Anrufe und rufen Sie nicht die im Telefondisplay angezeigte Telefonnummer zurück.
    • Fragen Sie Verwandte oder vertraute Menschen, ob es den Vorfall tatsächlich gibt.
    • Wählen Sie selbst die 110 und benachrichtigen Sie die Polizei.

    Eine andere Falle, in die aktuell viele ältere Menschen gelockt werden, ist der Betrug durch falsche Polizisten. Was ist damit gemeint?

    Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus. Doch sie haben alles andere als Ihr Wohl im Blick: Sie versuchen, an Ihr Geld und andere Wertgegenstände zu gelangen. Die falschen Polizisten verwickeln Sie gekonnt in ein Gespräch und fragen Sie gezielt nach Ihren Vermögensverhältnissen aus. Als Grund nennen die Betrüger, die Polizei hätte in Ihrer Nachbarschaft Einbrecher auf frischer Tat festgenommen und nun den begründeten Verdacht, dass man auch bei Ihnen einbrechen werde. Sie geben vor, Ihr Geld und Ihre Wertgegenstände in Sicherheit bringen zu wollen und schicken Ihnen einen Boten, der dies übernehmen soll.

    Unsere Tipps:

    • Beantworten Sie bitte keine Fragen nach Bargeld oder privatem Vermögen.
    • Legen Sie den Telefonhörer auf und informieren Sie die Polizei. Denn: Die Polizei wird sie niemals am Telefon nach Ihren persönlichen Verhältnissen befragen oder um Geld bitten.
    • Rufen Sie nicht die Telefonnummer zurück, die in Ihrem Telefondisplay erscheint – sie ist gefälscht!
    • Kontaktieren Sie zur Sicherheit unter 110 Ihre Polizeidienststelle.
    • Händigen Sie keinem Unbekannten Geld oder Wertgegenstände aus.

    Der Enkeltrick und der Betrug durch falsche Polizisten sind nur zwei Varianten, die Gauner Ihnen vorspielen. Es gibt mittlerweile viele weitere Tricks und Maschen, mit denen Betrüger versuchen, Sie über den Tisch zu ziehen. Und leider haben die Straftäter allzu oft Erfolg. Wichtig: Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Vertrauten. Wenn Sie selbst ältere Angehörige haben, informieren Sie diese über die Betrugsmaschen.

    Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Informationen aus allen Pfarreien

  • Firmung

    FIRMUNG

    Liebe junge Mitchristen, liebe Firmbewerber/innen, liebe Eltern,

    Anfang Februar werden wir eine Einladung mit Anmeldung zur Firmvorbereitung per Post versenden.

    Zur Firmvorbereitung sind alle Jugendlichen eingeladen, die bis zum 31.08.2006 geboren wurden, das 9. Schuljahr besuchen und noch nicht gefirmt wurden. Auch ältere Jugendliche, die noch nicht gefirmt wurden, können sich zur Vorbereitung anmelden.

    Falls jemand keinen Brief in der ersten Februar Woche erhält oder mit seinen Freundinnen / Freunden im nächsten Jahr zur Firmung gehen möchte, oder mit seinem Bruder oder seiner Schwester zusammen, bitten wir um Rückmeldung im Pfarrbüro.

    Es ist uns wichtig, ein Stück gelebten Glaubens mit Euch zu durchlaufen und auch die Gelegenheit zur erneuten Auseinandersetzung mit den katholischen Glaubensinhalten zu suchen. Wer gefirmt ist, gilt als mündiger Christ. Von daher ist es wichtig, sich noch einmal mit dem eigenen Glauben zu beschäftigen und ihn gegebenenfalls aus den „Kinderschuhen“ zu heben und Schritt für Schritt auf „erwachsene Beine“ zu stellen.

    Erst durch die Firmung wird man voll in die katholische Kirche eingegliedert. Die Firmung ist Voraussetzung für die Übernahme einer Taufpatenschaft; für eine kirchliche Eheschließung sollte man gefirmt sein.

    Zur Vorbereitung gehören die regelmäßige Teilnahme an den Gottesdiensten sowie die engagierte Mitarbeit im Rahmen der Firmvorbereitung.

    Falls Du Dich dafür entscheidest, Dich mit uns auf diesen Weg zu machen, fülle die Anmeldung aus, die Anfang Februar versendet wird.

    Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit Euch.

    Michael Przesang, Diakon          Markus Alt, Gemeindereferent

  • Sternsingeraktion 2021

    Sternsingeraktion 2021

    In diesem Jahr konnte die Sternsingeraktion nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Kindern war es aufgrund der Pandemie nicht möglich, als Sternsinger von Tür zu Tür zu gehen, den Segen zu bringen  und im Sinne des Kindermissionswerkes um Spenden zu bitten.

    Neben der Möglichkeit, Geld unmittelbar auf eine Spendenkonto zu überweisen, gab es zusätzlich in Düngenheim und Urmersbach Abgabepunkte. Und so konnten in der Metzgerei Junitz  303,14 € und in Urmersbach 395 € gesammelt werden. Das Vertrauen in eine aufgestellte Spendendose in St. Simeon wurde durch den Diebstahl des Gefäßes allerdings enttäuscht.

    Im Sinne der Kinder, die weltweit auf Unterstützung hoffen allen Spendern, Organisatoren und Unterstützern an dieser Stelle ein herzliches vergelts Gott.

  • Neues zu Messintentionen

    Neues zu Messintentionen

    Für die Bestellung von Messintentionen gibt es jetzt ein zusätzliches Angebot. Im Pfarrbrief finden Sie einen Coupon zum Heraustrennen, auf dem Sie Ihren Intentionswunsch notieren können. Darüber hinaus werden in allen Pfarrkirchen Bestellzettel ausgelegt.

    Den Zettel oder Coupon können Sie mit der Gebühr von 5,– € je Messintention derjenigen Person abgeben, die das in Ihrer Pfarrei auch bisher angenommen hat oder Sie werfen ihn beim Pfarramt ein. An den bisherigen Verfahren hat sich nichts geändert.

    Bestellungen per Telefon oder persönlich sind nach wie vor möglich.

    Ihr Pfarramt

  • Pfarrbriefgeld

    Pfarrbriefgeld

    In den nächsten Wochen werden die Pfarrbriefausträger den Jahresbeitrag für den Pfarrbrief einsammeln. Er beträgt, wie im letzten Jahr, 10,00 € (8,00 € Pfarrbrief und 2,00 € für den Träger). In Kaisersesch bieten wir zusätzlich den Pfarrbrief auf der Post, in der Buchhandlung Walgenbach und in der Adler Apotheke zum Kauf von 1,00 € an.

  • Die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet

    Liebe Mitchristen,

    mit dem 01. Januar 2020 ist Pfarrer, Dechant Walter Fuß von seinen Aufgaben als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Ulmen, als Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch und als Dechant des Dekanates Cochem durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann entpflichtet.

    Durch die Versetzung, die Verzichtsleistung oder die Entpflichtung eines Pfarrers gibt es in unserer Kirche keinen rechtsfreien Raum, sondern die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet, die Geschäftsfähigkeit - nach wie vor - gegeben.

    Das heißt für unsere Pfarreiengemeinschaften Ulmen und Kaisersesch, deren Vakanz (Nichtbesetzung der Stelle des leitenden Pfarrers) im Modell 4 geregelt ist, folgendes:

    Den Vorsitz in den Verwaltungs- und Kirchengemeinderäten
    (Gremien der einzelnen Pfarreien vor Ort) übernehmen vom Gremium aus ihren Reihen gewählte Frauen oder Männer im Ehrenamt. Diese Frauen und Männer werden nach der Mandatierung durch den Bischof in einem gemeinsamen Gottesdienst in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft in einem zentralen Gottesdienst vorgestellt; (die Namen der Damen und Herren werden nach Mandatierung durch den Bischof bekannt gegeben.)

    Diese Frauen und Männer sind für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die der einzelnen Pfarrei zuzuordnen sind, verantwortlich.

    Den Vorsitz in der Verbandsvertretung
    (übergeordnetes Verwaltungsgremium der Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft) übernimmt eine Frau / ein Mann, gewählt aus den Reihen der Mitglieder in diesem Rat im Ehrenamt.

    Dieser Mann oder diese Frau ist die / der Vorgesetzte allen Personals, das nicht in der Seelsorge tätig ist (Sekretärinnen, Küster*innen, Organist*innen, Chorleiter*innen, Reinigungskräfte, Anlagenpfleger*innen, etc.). Sie übernehmen die Verantwortung für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die gleichermaßen alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft betreffen.

    In der Verbandsvertretung Ulmen übernehmen Frau Barbara Schatz-Fischer, in der Verbandsvertretung Kaisersesch Herr Karl-Heinz Gilles diese Aufgabe, die durch Mandatierung durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann übertragen und somit in Kraft gesetzt werden wird.

    Die Koordination der Seelsorge
    übernimmt für die Pfarreiengemeinschaft Ulmen Frau Gemeindereferentin Sigrid Rick, für die Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch Herr Diakon Michael Przesang.

    Diesen beiden Personen obliegt in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft die Gewährleistung der Seelsorge, die Organisation der Feier der Sakramente, die Durchführung der Kasualien und die Einsatzzuteilung des pastoralen Personals.

    Die Pfarrverwaltung
    übernimmt Pfarrer Hermann-Josef Floeck aus Treis-Karden. Seine Aufgabe bezieht sich einzig und allein auf das disziplinarische Gegenüber beim pastoralen Personal (Kooperatoren, Kapläne, Diakone, Gemeindereferenten). Er hat dafür Sorge zu tragen, dass das pastorale Personal entsprechend der Anweisungen der pastoralen Koordination den seelsorglichen Dienst wahrnimmt und ausübt.

    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Pfarramt Ihrer  Pfarreiengemeinschaft.

    Die Leitung des Dekanates Cochem
    übernimmt der stellvertretende Dechant, Pfarrer Paul Diederichs aus Zell.

  • Die Kümmerer

    Nachbarschaftshilfe der Ortsgemeinden Brachtendorf, Forst, Gamlen, Hambuch, Illerich, Masburg, Hauroth und Leienkaul

    Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir unsere Gegenwart gestalten (Dalai Lama)

    Haben Sie sich nicht schon einmal sehnlichst Hilfe bei Arbeiten und Alltäglichkeiten gewünscht, die man alleine nicht bewältigen kann. Dann sind Sie hier richtig.

    Mit dem Netzwerk „Der Kümmerer vor Ort“ bietet die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit ihren Ortsgemeinden ein Hilfesystem an, um Ihnen bis ins hohe Alter ein Leben in Ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

    Wer sind die „Kümmerer“ vor Ort?
    Freiwillige Helfer bei den Problemen des Alltags.
    Sie sind da, für z. B.:
    • Besuchsdienst
    • Gesprächspartner / Vorlesen / Gesellschaftsspiele
    • Einkaufshilfe / Arztbegleitung
    • Begleitung bei Spaziergängen oder zum Friedhof u. a.
    • Weitervermittlung an Fachdienste
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Unterstützung Alleinerziehender
    • oder wo sonst noch Bedarf ist

    Unsere Grenzen:
    Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen organisieren Hilfe im Dorf, aber
    • sie sind keine Handwerker – können aber Handwerker vermitteln
    • sie sind keine Taxiunternehmen – können aber Fahrten unterstützen
    • sie sind keine Ärzte oder Pflegedienst – können aber Hilfe koordinieren
    • sie helfen unbürokratisch und kostenlos.

    Scheuen Sie sich nicht, die „Kümmerer“ anzurufen – sie sind gerne für Sie da! Es ist jedem „Kümmerer“ freigestellt, ob er das angefragte Hilfeangebot bedienen kann.

    Die  Kontaktdaten  werden  immer  am  Anfang  eines  Monats  im  Mitteilungsblatt  bekanntgegeben oder fragen Sie einfach Ihre Ortsbürgermeisterin oder Ihren Ortsbürgermeister.

  • Verstorbene und Nachrufe seit dem letzten Pfarrbrief

  • Sterbeämter, 6 Wochenämter, Jahrgedächtnisse und Intentionen

    Sterbeämter, 6 Wochenämter, Jahrgedächtnisse und Intentionen

    Liebe Pfarrangehörigen,

    aufgrund der weiterhin angespannten Situation möchte ich noch einmal auf unsere Möglichkeiten (Regelungen) im Bezug auf Sterbeämter, 6 Wochenämter, Jahrgedächtnisse und Intentionen hinweisen.

    1. In der Regel sind Sterbeämter nach Absprache mit dem Pfarrbüro oder den betreffenden Seelsorger möglich.
    2. Sterbeämter werden zur Zeit nicht veröffentlicht (Zeitungen / Anzeigen)
    3. Die Familie erstellt in Zusammenarbeit mit dem Bestatter oder Seelsorger eine Liste nach den behördlichen Vorgaben (Nachname, Vorname, Adresse, Telefonnummer)
    4. Es dürfen nicht mehr Gottesdienstteilnehmer am Sterbeamt teilnehmen, wie in der jeweiligen Kirche zugelassen sind. In manchen Kirchen ist es möglich, durch Familienplätze einigen Gottesdienstteilnehmern mehr einen Platz zu ermöglichen. Bitte setzen sich hierfür mit dem Pfarrbüro in Verbindung.
    5. Aufgrund der geringen Sitzplätze in manchen Kirchen ist es nicht immer möglich, dass das 6 Wochenamt oder Jahrgedächtnis im Sonntags- oder Werktags Gottesdienst in der jeweiligen Kirche gehalten werden kann. In Absprache mit dem Pfarrbüro versuchen wir auch hier eine Möglichkeit zu finden. Hierbei sind aber auch die oben aufgeführten Punkte 3 und 4 zu berücksichtigen.
    6. Auch im Sonntagsgottesdienst sind aufgrund der begrenzten Platzanzahl nur wenige Messintentionen möglich. Viele Gottesdienste sind bis März mit Intentionen schon vorbestellt und ausgebucht. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir zurzeit keine genauen Angaben machen können, wann Ihre bestellte Intention berücksichtigt werden kann.

    Forst 46 Plätze
    Brohl 24 Plätze
    Schwanenkirche 20 Plätze
    Hambuch 42 Plätze
    Illerich 24 Plätze
    Kaifenheim 24 Plätze
    Kaisersesch 27 Plätze
    Landkern 26 Plätze
    Greimersburg 12 Plätze
    Masburg 32 Plätze
    Müllenbach 30 Plätze
    Maria Martental 50 Plätze

    Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügen. Scheuen Sie sich nicht, mich anzurufen unter 0151 – 53830976.

    Ihr Diakon Michael Przesang

Aktionen

  • Zeit des Lichtes

    Zeit des Lichtes

    Liebe Pfarrangehörige,

    bereits in der Adventzeit gab es für Interessierte täglich bis Weihnachten einen kurzen Impuls für den Tag über WhatsApp oder Mail.

    Aufgrund der vielen positiven Ruckmeldungen und Anfragen bieten wir dieses auch für die Fastenzeit an. In der derzeitigen Situation durch die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten ist dies eine Möglichkeit, miteinander im Gebet zu bleiben.

    Wenn Sie die täglichen Impulse bekommen möchten, dann senden Sie bitte eine WhatsApp-Nachricht an das Pfarrbüro (Tel: 02653/ 3482) mit dem Inhalt „Zeit des Lichtes" und ihrem Namen. Ab Aschermittwoch werden dann die ersten Impulse versendet.

    Für diejenigen unter uns, denen Impulse auf Papier lieber sind, werden ab Aschermittwoch Hefte mit den Impulsen für jeden Tag in den Kirchen ausliegen.

    Passen Sie bis dahin auf sich auf und bleiben Sie gesund.

    Ihr Seelsorgeteam

  • Besuch der Bücherei Kaisersesch - Lesen bildet

  • Alte Handys sammeln und Gutes tun

  • AnsprechBar goes Christmas

    AnsprechBar goes Christmas - Ein digitales Angebot für junge Erwachsene

    Advent und Weihnachten stehen vor der Tür. Für viele Menschen ist das die schönste Zeit im Jahr! Dieses Jahr scheint vieles anders und manches nicht möglich zu sein, was sonst immer ganz selbstverständlich dazu gehörte. Das hat das ökumenische Team von AnsprechBar dazu motiviert, Video-Botschaften aufzuzeichnen, die genau in diese besondere Zeit passen. Woche für Woche werden ab dem zweiten Advent über Instagram und Facebook „gute Nachrichten“ verbreitet, die den Coronablues vertreiben wollen. Die Videos wollen den Blick weiten und anregen, über das „Geht nicht!“ hinaus zu schauen auf das, was geht, motiviert und guttut.

    Weitere Infos und Kontakt über www.facebook.com/ansprechbaristas oder www.ansprech-bar.de/

    Weitere Termine „gehen“ auf jeden Fall:
    So. 20.12., 18.30h (4. Advent) „Komm an!“ Ein Adventsgottesdienst kurz vor Weihnachten mit Zoom.
    Jeden Donnerstag, 20 Uhr ist BARhockerabend. Alle Interessierten treffen sich digital, um miteinander in Kontakt zu kommen oder zu bleiben und einen schönen Abend zu verbringen!

    Eine Email an: info@ansprech-bar.de und es „geht“!

  • Bei Anruf Gottesdienst

    Bei Anruf Gottesdienst.

    Der Gottesdienst auf der Marienburg wird jeden Sonntag um 11.30 Uhr über Telefon übertragen. So können alle, die ein Telefon haben, von zu Hause den Gottesdienst mitfeiern. Wählen Sie dazu diese Telefonnummer: 0619 6781 9736. Sie werden dann aufgefordert zunächst 1# und dann den Zugangscode 844 536 441# einzugeben. Je nach Telefonanbieter können Mehrkosten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.jugend-marienburg.de oder bei Jugendpfarrer Jan Lehmann (jan.lehmann@bistum-trier.de).

  • "Pilgern im Alltag" findet noch nicht statt

    „Pilgern im Alltag“ findet noch nicht statt

    Auch wenn nach und nach immer mehr Lockerungen im gesellschaftlichen und auch im kirchlichen Leben möglich sind, so gilt dies ausdrücklich nicht für Wallfahrten. Somit wird auch „Pilgern im Alltag“ bis auf weiteres nicht stattfinden.

    Wenn dies wieder möglich sein und wieder angeboten wird, wird dies durch entsprechende Veröffentlichungen bekannt gemacht.

Einladungen und Mitteilungen

  • Ab 23.11.2020: Familienleben in Zeiten von Corona

    Familienleben in Zeiten von Corona

    Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Cochem

    Die aktuelle Situation unter Corona stellt auch das Familienleben völlig auf den Kopf und der familiäre Alltag muss neu strukturiert und gestaltet werden. Auch viele bekannte Rituale und alltägliche Abläufe können nicht wie gewohnt durchgeführt werden und stellen eine Herausforderung für Eltern und Kinder dar.

    Jedoch steckt auch in jeder Krise eine Chance…
    sich anders zu begegnen und das Familienleben entsprechend zu gestalten. Daher bietet die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Cochem eine Möglichkeit zum Austausch mit einer Reihe von virtuellen Impulsvorträgen zu bestimmten Erziehungs- und Familienthemen in Zeiten von Corona an. Referentinnen der Impulsvorträge sind jeweils die Beraterinnen der Lebensberatung Cochem.

    1. (Vor-) Weihnachtszeit mit Kindern -
      Was machen wir daraus?!

      Termin: Montag, 23.11.2020 um 19.30 Uhr
       
    2. Mediennutzung –
      Wie viel ist gut für mich und mein Kind?

      Termin: Dienstag, 05.01.2021 um 19.30 Uhr
       
    3. Liebevoll und konsequent –
      Meinem Kind liebevoll Grenzen setzen, auch wenn ich selbst gestresst bin.

      Termin: Mittwoch, 03.02.2021 um 19.30 Uhr
       
    4. Sie lieben und sie streiten sich -
      Elterlicher Umgang mit Geschwisterkonflikten.

      Termin: Donnerstag, 25.02.2021 um 19.30 Uhr
       
    5. Umgang mit Ängsten und Sorgen in der Familie -
      Mit Kindern im Gespräch bleiben

      Termin: Donnerstag, 25.03.2021 um 19.30 Uhr


    Wenn Sie sich zu einem oder mehreren virtuellen Impulsvorträgen anmelden möchten, so wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Cochem Tel.: 02671-7735 oder Mail: sekretariat.lb.cochem(at)bistum-trier.de. Die Vorträge sind für Sie kostenfrei. Voraussetzung für eine Teilnahme ist Ihre Anmeldung, ein Internetanschluss und Ihre Emailadresse. Sollten Sie dazu noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an.

    Weitere Informationen über die Beratungsstelle und unsere Angebote finden Sie auch auf www.cochem.lebensberatung.info.

  • Nachlese: Fünf Jahre Willkommens-netz Flüchtlingshilfe im Bistum Trier

    Nachlese: Fünf Jahre Willkommens-netz Flüchtlingshilfe im Bistum Trier

    In einem Magazin haben Geflüchtete, Ehren- und Hauptamtliche ihre Erfahrungen aus fünf Jahren Willkommens-netz, Flüchtlingshilfe im Bistum Trier, aufgeschrieben. Darunter sind auch Berichte von Ehrenamtlichen aus dem Cochemer Moselkrampen.

    Bischof Dr. Stephan Ackermann schreibt im Vorwort:

    „Lesen Sie selbst die interessanten Artikel, die von Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen geschrieben wurden, um einen Einblick in fünf Jahre Willkommens-netz im Bistum Trier zu erhalten. Sie illustrieren auf ihre Weise die vier Schritte, die Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Migranten 2018 uns ans Herz legt: aufnehmen – schützen – fördern – integrieren. Ich würde mich freuen, wenn das Magazin nicht nur als Chronik der vergangenen fünf Jahre gelesen wird, sondern auch als inspirierendes Dokument für aktuelle und künftige Herausforderungen unserer Mitmenschlichkeit.“

    Link zur online-Ausgabe: https://www.willkommens-netz.de/fileadmin/user_upload/Benutzer/willkommens-netz.de/Magazin_Willkommens-netz_Druckversion.pdf

    Einzelne gedruckte Exemplare des Magazins sind über Ihr Pfarrbüro oder direkt bei Bistumstelle erhältlich per Mail: koordination.fluechtlinge(at)bistum-trier.de

  • Anmeldung zur Segelfreizeit

    In der Hoffnung, dass die Freizeiten in 2021 auch tatsächlich stattfinden können, findet ihr unter dem folgenden Link die Anmeldeseite für die Segelfreizeit:

    https://kleinformat.net/sfz21/

  • 10.-21.10.2021: Studienreise ins Heilige Land

    Laden Sie HIER die vollständige Beschreibung als pdf-Datei herunter.

Impulse

Liebe Jugendliche, liebe Erwachsene,

in dieser besonderen Zeit, die von viel Sorge und Unsicherheit geprägt ist, haben wir uns entschieden, Euch und Ihnen in regelmäßigen Abständen über den Pfarrbrief und über unsere Internetseite www.pfarreiengemeinschaft-kaisersesch.de einen Impuls zukommen zu lassen von starken Menschen und Persönlichkeiten. Diese Menschen waren nicht immer stark und heldenhaft, besonnen und mutig. Erst ihr Glaube, ihr festes Verwurzelt sein in Gott hat sie dazu gemacht. Wir stellen Euch und Ihnen Heilige vor, Menschen, durch die die Liebe Gottes zu uns durchscheint.

Jugendgruppe Bibelbänger

  • Sankt Jakobus der Ältere

    Liebe Jugendliche, liebe Erwachsene,

    auch in diesem Pfarrbrief wollen wir uns gemeinsamen mit einem ganz besonderen Menschen auseinandersetzen und zwar mit Sankt Jakobus dem Älteren. Weltweit wird am 25. Juli sein Gedenktag gefeiert. Er gehört zusammen mit seinem jüngeren Bruder Johannes zu einem der ersten Jünger und war sowohl bei der Verklärung als auch bei der Festnahme im Garten Getsemani anwesend. 

    Jakobus gilt als der Schutzpatron der Arbeiter, Seefahrer, Apotheker, Hutmacher und der Pilger. Letzteres dürften wahrscheinlich auch die Meisten mit ihm verbinden. Die Santiago de Compostela zählt seit dem 12. Jahrhundert zu den größten Wallfahrtszentren der Welt und erfreut sich jährlich an hunderttausenden von gläubigen Pilgern. 

    Und genau diesen Punkt möchte ich auch aufgreifen, denn wenn ich an Jakobus den Älteren denke, so denke ich an die zahlreichen Männer und Frauen aus allen Winkeln der Welt, die sich jährlich auf den Weg machen, der sich über hunderte von Kilometern erstreckt. Sie folgen der Mission des Jakobus, verbunden im Glauben und sind erfüllt von Frieden und einer Einigkeit. Gerade in einer Zeit, die erschüttert ist von einer weltweiten Pandemie, Krieg und schrecklichen Ereignissen, wie beispielsweise dem Polizistenskandal in Amerika, denke ich immer wieder an die Pilger des Jakobsweges, die sich vereinen, gegenseitig unterstützen und in Eintracht einem höheren Ziel folgen. Daher ist der heilige Jakobus durch seinen Kult und durch seinen Einfluss, der sich noch heute auf uns auswirkt ein ganz besonderer Heiliger.

  • Heiliger Antoius von Padua

    Wir beginnen mit dem Heiligen Antonius von Padua. Wenn ich an den Heiligen Antonius denke, denke ich direkt an einen ganz praktischen Heiligen. Wir feiern seinen  Gedenktag am 13. Juni, aber ich feiere ihn immer dann, wenn ich mal wieder etwas verloren habe und es absolut nicht finde. Dann wird er angerufen!

    Ob er es jetzt hilft oder ob es die Tatsache ist, dass ich mein fast schon panikhaftes Suchen unterbreche, loslasse, dabei innerlich entspanne und wieder nachdenken kann, das ist mir einerlei.

    Oder aber auch nicht! 

    Was mir das zeigt, das ist die Gewissheit, mit meiner Sorge nicht alleine zu sein. 

    Das tut auch jetzt gut, in diesen Zeiten. Seine Sorgen, Fragen und Probleme mit anderen zu teilen: Mit Freunden, Kollegen, mitunter auch mit Nachbarn auf der Straße ... und eben auch mit Gott oder einem meiner Lieblingsheiligen. 

  • Johannes der Täufer

    Ebenfalls vorstellen wollen wir den großen Heiligen Sankt Johannes den Täufer. In unserer Pfarrei ist er der Namenspatron und Namensgeber der Kirche in Hambuch, wo ihm zu Ehren jedes Jahr um den 24. Juni die Kirmes stattfindet. Auch wenn wir in diesem Jahr keine feierliche Messe feiern können, wollen wir ihm auf diesem Wege trotzdem hier gedenken. 

    Doch er ist nicht nur der Namenspatron der Hambucher Kirche, sondern auch Schutzpatron für viele Berufe, etwa Gastwirte, Zimmerleute und Bauern, die während der Corona-Zeit wirtschaftlich besonders schwer betroffen sind.

    Daher bitten wir, vor allem in dieser schwierigen Zeit, um seine Kraft und Hoffnung für alle Menschen, die in solchen Berufen tätig sind, aber auch für alle anderen Menschen unter uns, Freunde und Bekannte, nicht den Mut zu verlieren.