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  • Gebetsinitiative für den geistlichen Aufbruch im Bistum Trier

  • Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Flüchtlinge sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr oder werden mit Gewalt von dort vertrieben. Doch auch sie müssen ein menschenwürdiges Leben führen können. Ein Zwischenruf von "Justitia et Pax".

    Politik | München/Bonn - 06.06.2017

    Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit – so viele wie noch nie – sind derzeit auf der Flucht. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven oder müssen ihr Leben retten, weil sie politisch, ethnisch oder religiös verfolgt werden bzw. vor Krieg und Terror fliehen. Durch den Klimawandel könnte diese Zahl zukünftig noch erheblich weiter steigen. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge in anderen Landesteilen oder angrenzenden Regionen Schutz sucht, müssen wir diese Wanderungsbewegungen in den Kontext einer weit fortgeschrittenen Globalisierung stellen. In den allerwenigsten Fällen gibt es die eine eindeutige Ursache. Fast immer ist es ein komplexes Bündel verschiedener, sich wechselseitig bedingender und verstärkender Probleme. Erst seitdem vermehrt Menschen bei uns Zuflucht suchen, wächst das Bewusstsein dafür, dass wir aufgrund einer weitgehend ungeordneten Globalisierung zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft geworden sind. 

    Die Bekämpfung der Fluchtursachen liegt auch im Eigeninteresse

    Wenn Regierungen in anderen Weltregionen nicht in der Lage oder willens sind, Sicherheit und Recht zu gewährleisten, ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung zu schützen, soziale Dienste wie ein funktionierendes Bildungssystem und eine angemessene medizinische Versorgung bereitzustellen oder entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, verfestigt dies Hunger und Armut und leistet Willkür, Korruption und organisierter Kriminalität Vorschub. Der Zerfall von Staatlichkeit und damit verbundene politische oder soziale Konflikte lösen nicht mehr nur vor Ort gewaltsame Auseinandersetzungen aus. In einer global vernetzten Welt wirken diese unweigerlich auch auf uns in Europa und andere Teile der Welt zurück; sei es durch Flucht und Migration, oder durch fundamentalistische und terroristische Gruppen.

    Eine effektive Bekämpfung der Fluchtursachen liegt daher schon im wohlverstandenen europäischen Eigeninteresse. Sie ist aber auch ethisch geboten. Die Europäische Union bekennt sich im Lissabon-Vertrag von 2007 zur Achtung der "unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte". Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir nicht nur die bei uns Schutz suchenden Personen menschenwürdig behandeln, sondern auch unserer Verantwortung für eine faire Gestaltung der Globalisierung gerecht werden.

    Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. KNA

    Die Grundlagen für Frieden und Versöhnung, für funktionierende Strukturen partizipativer Regierung, fairer Justiz und effizienter Verwaltung, für Infrastruktur, soziale Einrichtungen und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen müssen zwar in und im Wesentlichen von den betroffenen Gesellschaften selbst geschaffen werden. Das gilt auch für die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen.

    Die Industrie- und zunehmend auch viele Schwellenländer tragen jedoch eine wesentliche Mitverantwortung. Denn die konkreten Bedingungen für politische Stabilität, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind heute nirgends mehr unabhängig von externen Einflüssen.

    Solange es etwa den Industrieländen nicht gelingt, die Transparenz von Zahlungsströmen beim Abbau von Rohstoffen zu erhöhen oder Steueroasen und Steuerflucht in ihren Bereichen wirksam zu bekämpfen, werden die betroffenen Gesellschaften die strukturellen Ursachen für Korruption und zerfallende Staatlichkeit schwerlich überwinden können. Die ärmeren Länder werden auch kaum ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Jugend schaffen können, wenn die Außenwirtschafts- und Handelspolitik der wohlhabenderen Länder ihnen dafür (wie zum Beispiel durch die EU-Agrar- und Fischereipolitik) wenig Spielraum lassen.

    Armut, Wirtschaft und Umwelt sind eng miteinander verknüpft

    Die EU und andere Industriestaaten stehen auch in der Verantwortung, ärmere Menschen und Länder dabei zu unterstützen, sich an die Klimaänderungen anpassen zu können, die schon jetzt unvermeidbar sind. Denn sie haben historisch ungleich mehr Treibhausgase emittiert und auch deshalb heute finanziell wie technisch mehr Handlungsspielräume. Schließlich dürfen sie durch ihre Sicherheits- und Rüstungsexportpolitik Konflikte nicht verschärfen, sondern sollten durch Versöhnungsarbeit und Krisenprävention helfen, Konflikte abzubauen oder zumindest einzudämmen.

    Mit der "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bekennt sich die internationale Staatengemeinschaft seit 2015 dazu, dass Armut, wirtschaftliche und ökologische Verwundbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Damit nehmen sich die Staaten auch gemeinsam in die Pflicht, die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Sie wollen weltweit allen Menschen, zukünftige Generationen eingeschlossen, grundlegende Chancen auf ein gelingendes Leben eröffnen – frei von Armut in jeder Form, frei von Hunger, Angst, Gewalt und allen Formen der Verletzung der Menschenrechte.

    Link Tipp: Meilenstein auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung

    17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in ihrer "Agenda 2030" beschlossen - 15 Jahre gibt sich die Weltgemeinschaft, um sie zu erreichen. In der Kirche wird die Selbstverpflichtung positiv aufgenommen. Dabei muss aber klar sein: Entwicklung gibt es nicht zum Nulltarif. (Artikel vom September 2015)

    zum Artikel

    Neu an dieser Agenda ist, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele sich nicht nur an ärmere Länder, sondern an alle Staaten richten. Damit erkennen die UN-Mitgliedsstaaten an, dass es nicht nur verbreitete Formen der Unterentwicklung, sondern auch der Fehlentwicklung gibt, die durch geeignete Reformen zu korrigieren sind. Mit der Agenda wollen sie in gemeinsamer Verantwortung und durch verstärkte Zusammenarbeit die Voraussetzungen dafür schaffen, diese Ziele bis 2030 zu erreichen. Durch nationale Aktionspläne sollen die Staaten die einzelnen Ziele jeweils konkretisieren und dafür notwendige Reformen und politische Maßnahmen in die Wege leiten. 

    Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in Teilziele aufspalten

    Die deutsche Bundesregierung hat dazu am 11. Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Agenda 2030 und den SDGs fortgeschrieben. Unter der Federführung des Bundeskanzleramtes soll ein Staatssekretärsausschuss, in dem alle Ressorts vertreten sind, als zentrales Steuerungsorgan die Umsetzung der Ziele gewährleisten.

    Damit wird hoffentlich eine kohärentere Politik für eine nachhaltige Entwicklung möglich. Unerlässlich dafür wird es sein, ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen. Denn nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in drei Teilziele – sozial, ökonomisch, ökologisch – aufteilen. Wenn die Agenda 2030 davon spricht, "niemanden zurückzulassen", macht sie deutlich, dass nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zielt. Dies lässt sich nur erreichen, wenn es gelingt, für alle Menschen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür so zu schaffen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten nicht gesprengt werden. Alle notwendigen Schritte der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung wird man an diesem Anspruch messen müssen. Von Johannes Wallacher

    Der Autor

    Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an dieser Hochschule. Er ist zudem Moderator des Sachbereichs Entwicklung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz.

  • Weihbischof Gebert: Schutz der Familie vernachlässigt

    Weihbischof Franz Josef Gebert kritisiert den Kompromiss zum Familiennachzug für subsidiär Geschützte.


    „Diese Neuregelung steht dem Schutz von Ehe und Familie entgegen und erschwert die Integration vor allem der syrischen Flüchtlinge.“ Auch die erfolgreiche Integrationsarbeit des gemeinsamen "Willkommensnetzes" von Bistum und Caritas werde dadurch in Zukunft erschwert. "Unser von vielen Ehrenamtlichen mitgetragenes Willkommensnetz ist als nachhaltiges Hilfeangebot angelegt und weist schon viele Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen auf.

    Wie aber können sich die syrischen Flüchtlinge integrieren, wenn die Familie weiter zerrissen bleibt und alle anderen Gedanken für die gemeinsame Zukunft in den Hintergrund drängt?" Die Haltung der Kirchen zum Schutz von Ehe und Familie sei eine unumstößliche Position, die in vielen politischen Gesprächen vertreten werde. "Die hohe Bedeutung der Familie betonen auch alle Parteien in ihren Programmen. Also sind die Worte da, aber wir hätten uns gewünscht, dass ihnen auch politische Taten folgen", so Gebert.

    Mit der Neuregelung wird das Leid der betroffenen Familien, die eine schon oft quälende Zeit des Wartens hinter sich haben, weiter vergrößert. Aber nicht nur humanitäre Gründe sprechen gegen die jetzt geplanten Maßnahmen, sondern auch die im Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebenen Vorgaben: Die Neuregelung sieht vor, dass monatlich höchstens 1 000 Familienangehörige im Rahmen des Nachzugs kommen dürfen. Darüber hinaus können weitere Nachzüge über das Fortbestehen einer schon jetzt geltenden Härtefall-Regelung ermöglicht werden, die in der Vergangenheit von den zuständigen Stellen allerdings sehr eng ausgelegt wurde und in nur wenigen Fällen zum Erfolg für die Familien geführt hat. Vor allem die Frage nach den Kriterien bleibt offen, nach denen eine Auswahl bei Menschen getroffene werden soll, die durch das Grundgesetz und das Völkerrecht geschützt sind.

  • Kirchenmusiker gesucht - Bistum Trier bildet nebenamtliche Chorleiter und Organisten aus

    Trier/Koblenz/Saarbrücken – Ab Oktober bildet die Bischöfliche Kirchenmusikschule Trier wieder Chorleiterinnen und Chorleiter sowie Organistinnen und Organisten im Nebenberuf aus. Diese nebenamtlichen Kirchenmusiker werden derzeit und wohl auch in absehbarer Zeit in fast allen Dekanaten des Bistums Trier dringend gesucht.

    Insgesamt sechs Ausbildungsgänge bietet die Schule an: die sogenannten D-Ausbildungen in den Bereichen Orgel, Chor und Kinderchor und die C-Ausbildungen allgemein sowie in den Teilbereichen Orgel und Chor. Die D-Ausbildungsgänge vermitteln die zur Gestaltung der Liturgie beziehungsweise zur Leitung der entsprechenden Gruppen notwendigen Grundkenntnisse. Die C-Ausbildung umfasst alle kirchenmusikalischen Disziplinen von Gesang und Begleitung Neuer Geistlicher Lieder bis zum Gregorianischen Choral, von der Kinderchorleitung bis zu Orgelkunde und Orgelimprovisation. Bei den C-Teilausbildungen sind jeweils nur die für die entsprechenden Teilbereiche relevanten Fächer enthalten.

    Verantwortlich für die Ausbildung ist die Bischöfliche Kirchenmusikschule Trier mit ihren Seminaren Trier, Koblenz und Saarbrücken. Alle Ausbildungsgänge dauern in der Regel zwei Jahre und werden mit einer Prüfung abgeschlossen, die unter anderem zu einer höheren Besoldung berechtigt. Den Unterricht erteilen überwiegend die Regionalkantoren als Leiter der Fachstellen für Kirchenmusik und die Dekanatskantorinnen und Dekanatskantoren - und meist ortsnah.

    Anmeldeschluss für die im Oktober beginnenden C-Kurse ist der 1. September, für die D-Kurse der 15. September. Weitere Informationen sowie die Anmeldeformulare sind bei der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier, Mustorstraße 2, 54290 Trier, Tel.: 0651 7105-508, kirchenmusik(at)bgv-trier.de, oder den Regionalkantoren und Dekanatskantoren im Bistum Trier erhältlich. Online sind die Informationen unter www.kirchenmusik.bistum-trier.de abrufbar. (JR)

  • Jetzt für Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst bewerben

    Das Bistum Trier bietet in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Trier e.V. interessierten Menschen die Chance, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren.

    Lust mal was Anderes zu machen? Dann bewirb dich jetzt.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de, unter www.facebook.com/soziale.lerndienste oder unter Telefon 0651/99 37 96 300.

    Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder direkt an die gewünschte Einsatzstelle.

    Eine Übersicht über mögliche Einsatzstellen findet sich unter www.soziale-lerndienste.de. Überdies besteht auf der Internetseite die Möglichkeit, sich mittels Bewerbungsformular direkt online zu bewerben.

  • VORSICHT, FALLE !

    Vorsicht, Falle!
    So schützen Sie sich vor dem Enkeltrick und falschen Polizisten

    Beute im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich haben Trickdiebe in der jüngsten Vergangenheit in der Region machen können. Ihre Masche: der Enkeltrick. Was darunter zu verstehen ist, erklären wir Ihnen im Folgenden:

    Das Telefon klingelt. Es meldet sich eine angebliche Enkelin oder ein Enkel. „Rate mal, wer hier spricht“, sind häufig die ersten Worte der Betrüger. Seien Sie sofort misstrauisch, wenn Ihnen kein Name genannt wird und fragen Sie nach, mit wem Sie sprechen. Die psychologisch geschulten Betrüger suchen sich gezielt ältere Menschen aus, die alleine leben, um an deren Geld zu gelangen. Vorgetäuscht wird Ihnen ein plötzlich eingetretener Notfall wie beispielsweise ein Autounfall, der sofort den Kauf eines neuen Autos erfordert. Oder der Enkel sitzt gerade beim Notar und benötigt dringend eine hohe Anzahlung, um eine Wohnung zu kaufen. Der „fremde Enkel“ bittet Sie, zur Bank zu gehen, den benötigten Betrag abzuheben und es an einen Boten zu übergeben. Er fordert Sie auch auf, mit niemandem darüber zu sprechen!

    Unsere Tipps:

    • Sprechen Sie am Telefon auf keinen Fall über Ihre finanzielle Situation.
    • Gehen Sie niemals auf diese Forderungen ein und beenden Sie das Gespräch.
    • Ignorieren Sie erneute Anrufe und rufen Sie nicht die im Telefondisplay angezeigte Telefonnummer zurück.
    • Fragen Sie Verwandte oder vertraute Menschen, ob es den Vorfall tatsächlich gibt.
    • Wählen Sie selbst die 110 und benachrichtigen Sie die Polizei.

    Eine andere Falle, in die aktuell viele ältere Menschen gelockt werden, ist der Betrug durch falsche Polizisten. Was ist damit gemeint?

    Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus. Doch sie haben alles andere als Ihr Wohl im Blick: Sie versuchen, an Ihr Geld und andere Wertgegenstände zu gelangen. Die falschen Polizisten verwickeln Sie gekonnt in ein Gespräch und fragen Sie gezielt nach Ihren Vermögensverhältnissen aus. Als Grund nennen die Betrüger, die Polizei hätte in Ihrer Nachbarschaft Einbrecher auf frischer Tat festgenommen und nun den begründeten Verdacht, dass man auch bei Ihnen einbrechen werde. Sie geben vor, Ihr Geld und Ihre Wertgegenstände in Sicherheit bringen zu wollen und schicken Ihnen einen Boten, der dies übernehmen soll.

    Unsere Tipps:

    • Beantworten Sie bitte keine Fragen nach Bargeld oder privatem Vermögen.
    • Legen Sie den Telefonhörer auf und informieren Sie die Polizei. Denn: Die Polizei wird sie niemals am Telefon nach Ihren persönlichen Verhältnissen befragen oder um Geld bitten.
    • Rufen Sie nicht die Telefonnummer zurück, die in Ihrem Telefondisplay erscheint – sie ist gefälscht!
    • Kontaktieren Sie zur Sicherheit unter 110 Ihre Polizeidienststelle.
    • Händigen Sie keinem Unbekannten Geld oder Wertgegenstände aus.

    Der Enkeltrick und der Betrug durch falsche Polizisten sind nur zwei Varianten, die Gauner Ihnen vorspielen. Es gibt mittlerweile viele weitere Tricks und Maschen, mit denen Betrüger versuchen, Sie über den Tisch zu ziehen. Und leider haben die Straftäter allzu oft Erfolg. Wichtig: Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Vertrauten. Wenn Sie selbst ältere Angehörige haben, informieren Sie diese über die Betrugsmaschen.

    Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Informationen aus allen Pfarreien

  • Die Kümmerer

    Nachbarschaftshilfe der Ortsgemeinden Brachtendorf, Forst, Gamlen, Hambuch, Illerich, Masburg, Hauroth und Leienkaul

    Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir unsere Gegenwart gestalten (Dalai Lama)

    Haben Sie sich nicht schon einmal sehnlichst Hilfe bei Arbeiten und Alltäglichkeiten gewünscht, die man alleine nicht bewältigen kann. Dann sind Sie hier richtig.

    Mit dem Netzwerk „Der Kümmerer vor Ort“ bietet die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit ihren Ortsgemeinden ein Hilfesystem an, um Ihnen bis ins hohe Alter ein Leben in Ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

    Wer sind die „Kümmerer“ vor Ort?
    Freiwillige Helfer bei den Problemen des Alltags.
    Sie sind da, für z. B.:
    • Besuchsdienst
    • Gesprächspartner / Vorlesen / Gesellschaftsspiele
    • Einkaufshilfe / Arztbegleitung
    • Begleitung bei Spaziergängen oder zum Friedhof u. a.
    • Weitervermittlung an Fachdienste
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Unterstützung Alleinerziehender
    • oder wo sonst noch Bedarf ist

    Unsere Grenzen:
    Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen organisieren Hilfe im Dorf, aber
    • sie sind keine Handwerker – können aber Handwerker vermitteln
    • sie sind keine Taxiunternehmen – können aber Fahrten unterstützen
    • sie sind keine Ärzte oder Pflegedienst – können aber Hilfe koordinieren
    • sie helfen unbürokratisch und kostenlos.

    Scheuen Sie sich nicht, die „Kümmerer“ anzurufen – sie sind gerne für Sie da! Es ist jedem „Kümmerer“ freigestellt, ob er das angefragte Hilfeangebot bedienen kann.

    Die  Kontaktdaten  werden  immer  am  Anfang  eines  Monats  im  Mitteilungsblatt  bekanntgegeben oder fragen Sie einfach Ihre Ortsbürgermeisterin oder Ihren Ortsbürgermeister.

  • Verstorbene seit dem letzten Pfarrbrief

Aktionen

  • Aktuelle Einladungen an unsere Senioren

    DÜNFUS

    Der nächste Seniorennachmittag im Alten- und Pflegeheim Wolkenfeld in Dünfus findet am Mittwoch, den 25. September 2019 statt.
    Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit Ihnen.

    DÜNGENHEIM

    Liebe Seniorinnen und Senioren,
    Am Donnerstag, dem 17. Oktober, ist der nächste Seniorennachmittag. Wir treffen uns ab 14.30 Uhr im Sitzungsraum der Gemeindehalle.
    Das gesamte Team freut sich auf ein Wiedersehen mit euch.

    FORST

    Liebe Forster und Interessierte aus den Nachbarorten,
    der nächste Termin zum „gemütlichen Beisammensein im Bürgerhaus“ ist am Donnerstag, 3. Oktober 2019 ab 15 Uhr.
    Das nächste Seniorenfrühstück, ausgerichtet durch die Mitarbeiterinnen des Seniorenstifts St. Katharina in Treis-Karden, findet am Mittwoch, 18. September und am
    16. Oktober 2019 ab 9 Uhr statt.
    Wer zu Hause abgeholt werden möchte, der melde sich bitte bei einem Kümmerer oder bei Nicole Fuhrmann mindestens einen Tag vorher an.
    Noch einmal die Telefonnummern: Monika Meiner 8585, Agnes Gödert 7837, Nicole Fuhrmann 8873, Adelheid Jung 8110;
    Wir freuen uns auf euer Kommen, ein paar schöne, unterhaltsame Stunden und danken allen Helfern!

    GAMLEN

    Wir laden Sie ganz herzlich zum nächsten Seniorennachmittag am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 ein.
    Wir freuen uns auf Euer Kommen.

    HAMBUCH

    Wir laden die Senioren aus Hambuch – Zettingen – Eulgem zum gemütlichen Nachmittag am Mittwoch, 2. Oktober 2019 ein.
    Wir freuen uns auf Euer Kommen!

    ILLERICH

    Der Seniorenkaffee in Illerich findet am Dienstag, dem 24. September 2019 im Gemeindehaus statt.
    Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu können.

    KAISERSESCH

    Liebe Seniorinnen und Senioren,
    im September laden wir Euch zu einem kleinen Ausflug ein. Wir wollen mit Euch nach Neroth fahren. Abfahrt ist um 14 Uhr am Busbahnhof in der Hambucherstraße. Lasst
    Euch überraschen!
    Wer abgeholt werden möchte, melde sich bitte bei Irmgard Kaiser, Telefon 7241 oder Hildegard Lenz, Telefon 3856.

    LANDKERN

    Zu unserem nächsten Seniorennachmittag am Mittwoch, den 25. September 2019 ab 14.30 Uhr, lädt die Frauengemeinschaft ganz herzlich ein.

    LAUBACH

    Liebe Senioren,
    unser nächster Seniorennachmittag findet am 2. Oktober 2019 statt.
    Dazu laden wir Euch ganz herzlich ein.
    Wir treffen uns wie üblich im Gemeindehaus und freuen uns auf Eure Teilnahme.

    MÜLLENBACH

    Liebe Seniorinnen und Senioren,
    zu unserem nächsten Seniorennachmittag, am Mittwoch, den 9. Oktober laden wir Euch ganz herzlich in die Schieferlandhalle ein.
    Euer Betreuungsteam

    URMERSBACH

    Liebe Senioren,
    das nächste Treffen der Seniorinnen und Senioren findet am Donnerstag, den 17. Oktober 2019 im Gemeindehaus statt.
    Herzliche Einladung an alle Senioren/innen!

  • Treffpunkt Bibel-Teilen

    Sein 25-jähriges Bestehen begeht  in diesem Jahr der Gesprächskreis „Bibel-Teilen“, der zunächst in der Pfarrgemeinde St. Pankratius in Kaisersesch angesiedelt war.

    Unsere Gruppe nimmt dies zum Anlass, in der veränderten Seelsorgeeinheit der Pfarreiengemeinschaft Intention und Konzept des Gespräches über Bibeltexte, das „Bibel-Teilen“ vorzustellen und interessierte Frauen und Männer zur Teilnahme einzuladen.

    In der Regel treffen  sich katholische und evangelische Christinnen jeden zweiten Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Kapelle des Alten- und Pflegeheimes „St. Josef“ in Kaisersesch. In der Advents- und Fastenzeit findet „Bibel-Teilen“  wöchentlich statt und steht meist unter einem besonderen biblischen Thema. Die jeweiligen Treffen sind im Pfarrbrief angegeben. Die Methode  des Bibel-Teilens wurde zuerst von afrikanischen Christen praktiziert. Sie gingen von folgenden Überlegungen aus, die sie in sieben Stufen einteilten:  

    1. Wir laden den Herrn ein Zu Anfang wird ein Gebet oder Lied dazu gesprochen oder gesungen. 
    2. Wir hören den Text Wenn allen die Schriftstelle vorliegt, liest einer den Text vor. Die anderen hören zu. 
    3. Wir verweilen beim Text Welches Wort, welcher Satz ist für mich wichtig. Die Teilnehmer nennen ihr/en Wort/Satz und geben es /ihn in die Runde. Danach wird eine kurze Stille gehalten. 
    4. Wir schweigen Nachdem der Text nochmals vorgelesen wurde, folgt eine Zeit der Stille, in der das Gesagte und Gehörte wirken kann, in der Gott zu uns sprechen kann.
    5. Wir teilen mit und miteinander, was uns berührt Jeder sagt den anderen, was er empfindet. Es wird nicht diskutiert und korrigiert. 
    6. Wir sprechen darüber, was Gottes Wort von uns will Wir sehen unser Leben, unsere Arbeit im Licht von Gottes Wort.  
    7. Wir beten

    Jede kann in einem Gebet oder einer Fürbitte zum Ausdruck bringen, was ihm am Herzen liegt. Zum Abschluss beten wir gemeinsam. Eine Helferin liest zum richtigen Zeitpunkt die nächste Stufe vor, auf der sich das Bibelgespräch weiterentwickelt. Auf diese Weise ermöglicht sie allen Teilnehmern eine intensive Begegnung mit der biblischen Perikope. Dieses wird unterstützt  durch einen vorbereiteten Flyer, der Anregungen für den Abend gibt und darüber hinaus dazu einlädt, sich weiter mit dem Thema der jeweiligen Zusammenkunft zu beschäftigen.

    Vor 25 Jahren hatte mit dieser Art des Bibelgesprächs niemand Erfahrung in unserer Gruppe. Für einige in unserem Gesprächskreis war es völlig neu, sich so mit Schrifttexten zu befassen, eine persönliche Meinung dazu zu haben und sich darüber auszutauschen. Zweifel an eigenen Fähigkeiten, das Gefühl des Ungewohnten, Scheu und Unsicherheit, sich zu Religion und eigenen Glaubenserfahrungen zu äußern, verloren sich erstaunlich schnell. Voreinander und miteinander wurden die Teilnehmerinnen immer vertrauter.    Dabei hat es ganz gewiss geholfen, dass jedes aufgegriffene und gesagte Wort unwidersprochen als Geschenk an die Gruppe stehenbleibt. So kann von jedem aus der Gruppe Eigenes gedacht und gesagt werden. Alle entdecken die eigene Kompetenz im Glauben, die bereichert und erweitert wird durch die Kompetenz der Gruppe.    Gerade bei spröden, nicht leicht zu erschließenen Texten, über die sich beim ersten Lesen Ratlosigkeit und Unsicherheit im Kreis breitmacht, finden die Gesprächsteilnehmer gemeinsam - gegen alle Erwartungen - durch einzelne Worte und Sätze hör-, spür- und  erfahrbar zu einer Erschließung, die Sinn und Farbe in den Text der Bibel bringt.    Viele Jahre hielten wir uns streng an die sieben Stufen bei Bibelgesprächen. Mittlerweile sind wir mutiger geworden, verbinden Text und Bildmeditation miteinander und widmen uns neben Texten des Alten und Neuen Testaments auch Glaubenstexten wie zum Beispiel  derzeit dem Glaubensbekenntnis.    Auch in der  Gruppe gab und gibt es Veränderungen. Von einer Gruppe aus Männern und Frauen am Anfang sind wir eine Gruppe von katholischen und evangelischen Christinnen geworden, die sich gegenseitig Mut machen, sich weiter gläubig Gottes Wort zu nähern. Nach Abenden, die mühsam waren und nach Zusammenkünften, die gut verliefen, gelingt es uns im Vertrauen auf Jesu Wort zu sagen: 

    „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen (Mt 18, 20).“  

    Kontaktadresse: Maria Fischer, Meisenweg 21, 56759 Kaisersesch

  • Jeden dritten Sonntag im Monat: Pilgern im Alltag

    Pilgern im Alltag wird jetzt regelmäßig angeboten

    Nachdem die ersten Male rege angenommen wurden, wird Pilgern im Alltag im Jahr 2019 nun regelmäßig angeboten.

    Vielleicht geht es Ihnen ja auch so: Sie würden gerne mal pilgern? Oder gerne mal wieder pilgern? Aufbrechen, auf ein Ziel hin, mit Gleichgesinnten? Aber es fehlt Ihnen an Zeit, Sprachkenntnissen oder Courage, die Vorbereitungen sind zu aufwendig und dann ist die Gelegenheit auch schon wieder vorbei und die Chance ungenutzt verstrichen.

    Dann versuchen Sie es doch mal ganz einfach, ohne große Vorbereitung, nur an einem Sonntag Morgen und holen Sie so das Thema Pilgern in Ihren Alltag!

    Das nächste mal pilgern wir am Sonntag, 28.04.2019 (Weißer Sonntag). Treffpunkt ist wieder um 09.00 Uhr die Waldkapelle in Kaisersesch. Von dort geht es durch das Naherholungsgebiet  In der Langheck vorbei an den Häusern von Breitenbruch und Weiherhof in das malerische Sesterbachtal zum Sonntagsgottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Martental um 11.00 Uhr. Der Rückweg nach dem Gottesdienst erfolgt in Eigenregie (mit anderen Gottesdienstbesuchern oder mit dem eigenen Fahrzeug) oder zu Fuß.

    Teilnehmen kann jeder, die entsprechende Fitness vorausgesetzt.

    Ab Mai findet „Pilgern im Alltag“ dann immer am dritten Sonntag im Monat statt, also am 19.05., 16.06., 21.07., 18.08., 15.09., 20.10., 17.11. und letztmals im Jahr 2019 am 15. Dezember. Treffpunkt ist immer um 09.00 Uhr in der Waldkapelle Kaisersesch mit dem Ziel, gemeinsam am Sonntagsgottesdienst um 11.00 Uhr in Maria Martental teilzunehmen. Infos und Anmeldung Josef Darscheid 02653 / 3900

    Es lädt ein das kath.-evang. Vorbereitungsteam

  • 20.10.2019: Benefizkonzert in der Schwanenkirche

    Benefizkonzert in der Schwanenkirche am Sonntag, den 20. Oktober 2019

    Der Förderverein zur Renovierung und Erhaltung der Schwanenkirche e.V. veranstaltet am Sonntag, den 20.Oktober 2019 um 17:00 Uhr ein Benefizkonzert für den Erhalt
    der Schwanenkirche.
    Das Konzert wird gestaltet von dem Spielmannszug Binningen und dem Männerchor Binningen.

    Herzliche Einladung.

    Der Eintritt ist frei. Für Spenden nach dem Konzert, die dem Erhalt der Schwanenkirche dienen, bedankt sich der Förderverein. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit
    zu einem gemütlichen Umtrunk.
    Näheres wird zu gegebener Zeit in der Presse bekanntgegeben.

  • 21.10.2019: "Felixianum", Einladung des Bistums Trier

    Felixianum: spiritualität – leben – lernen  Das Orientierungs- und Sprachenjahr in der Diözese Trier 
     
    Felixianum bedeutet für mich: 
     
     „Das Felixianum ist für mich mehr als ein Sprachen- und Orientierungsjahr. Es unterstützt mich darin meinen eigenen Weg zu finden, es eröffnet mir neue Perspektiven und ich erhalte die Möglichkeit mich selbst zu finden. Durch das Felixianum erlebe ich Gemeinschaft und erhalte eine Vielzahl an Inspirationen für meinen Glauben.“ (Antonia, Felixianerin) 
     
    Das ist eine Aussage von einer Teilnehmerin des aktuellen Kurses des Felixianums. Besser kann man nicht ausdrücken, wofür das Felixianum, das Orientierungs- und Sprachenjahr im Bistum Trier, steht. 
     
    Ab 21. Oktober 2019 beginnt ein neuer Kurs des Orientierungs- und Sprachenjahres. Das Felixianum richtet sich an junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren, die nach dem Schulabschluss, nach einer Ausbildung oder einem Studium eine Zeit der Orientierung brauchen oder sich vielleicht für ein Theologie-Studium interessieren. Unter den drei Schlagwörtern spiritualität leben lernen geht es darum, zusammen mit anderen jungen Menschen zusammen zu wohnen und zu leben, sich selbst und den eigenen Glauben besser kennenzulernen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern. Außerdem gehören zum Felixianum das Lernen von zwei Sprachen (Spanisch, Latein oder Griechisch und ggf. Hebräisch) und ein Sozialpraktikum, in dem es darum geht, im Dienst am Nächsten das gelebte Christsein zu vertiefen. All das dient dazu, einen Rahmen zu schaffen, in dem junge Menschen der Frage ihrer je eigenen Berufung nachgehen können: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wohin will ich mit meinem Leben? 
     
    Da das Felixianum als Vorkurs für ein Studium anerkannt ist, besteht auch die Möglichkeit, Schüler-BAföG zu beantragen. Bewerben können sich auch Neustudierende im Fach Katholische Theologie. Bewerbungsschluss ist am 31. Juni 2019. 
     
    Wer Lust hat, das Felixianum näher kennenzulernen, ist herzlich eingeladen in Trier vorbeizukommen und uns zu besuchen. Mehr Infos gibt’s unter www.felixianum.de. 

  • 23.11.2019: Abendvortrag "Leben zwischen Mauern"

Einladungen und Mitteilungen des Dekanats

  • 06.-13.10.2019: Taizé - 8 Tage Auszeit in Frankreich/Burgund

    Taizé – 8 Tage Auszeit in Frankreich/Burgund

    In der zweiten Herbstferienwoche geht’s für Jugendliche und junge Erwachsene nach Taizé. Vom 6.-13. Oktober drehen sich die Uhren anders. Taizé steht für Zeit zum Nachdenken, Diskutieren, Beten, aber auch um Spaß zu haben in einer großen Gemeinschaft von jungen Menschen aus aller Welt. Dabei prägen die drei Gebetszeiten morgens, mittags und abends den Tagesablauf. Details findest du auf der Homepage www.jucoc.de oder persönlich bei Frank Hoffmann, Pastoralreferent.

  • 09./16./23.10.2019: Lesekreis "Wie beginnt der Friede"

    Lesekreis „Wie beginnt der Friede?“

    Viele Menschen in der Region setzen sich aktiv für den Frieden zwischen den Völkern ein.  Da sind Soldaten, engagierte Bürger, Zivilangestellte und politische Verantwortungsträger, die sich als Christen für den Frieden beruflich oder ehrenamtlich einsetzen. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, als Fachstelle der Katholischen Kirche, hat sich dazu immer wieder in die Diskussion eingebracht. Anfang Juli 2019 hat die Kommission ein interessantes und wichtiges Dokument  veröffentlicht. 

    Sie „kommt zu dem Schluss, dass die bedingte Zustimmung zum Besitz von Atomwaffen ethisch nicht mehr zu rechtfertigen sei. Der Einsatz für eine friedliche Welt verlangt viel mehr eine umfassende internationale Ächtung von Atom-waffen und eine gemeinsame Abrüstung.“

    “Ich bin der Deutschen Kommission Justitia et Pax für diese klare ethische Positionierung dankbar;“ schreibt Bischof Dr. Stefan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission, im Vorwort zum Positionspapier. Diese Position unterscheidet sich deutlich von der Position, die die Deutschen Bischöfe mit ihrem Hirtenwort „Gerechter Friede“ im Jahr 2000 bezogen. „Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen und neuerer päpstlicher Äußerungen hat die Deutsche Kommission Justitia et Pax diese Position einer kritischen Überprüfung unterzogen.“ schreibt Bischof Dr. Ackermann.

    Im Positionspapier von Juni 2019 heißt es:

    „Der beste Weg, die Gefahr für die Welt, die von Atomwaffen ausgeht, nachhaltig zu verringern, besteht darin, sie aus der Welt zu schaffen.“ „Die internationale Ordnung soll durch die Vereinten Nationen, durch internationales Recht und internationale Abkommen gestützt werden und ein friedliches Zusammenleben der Völker ermöglichen. Solange allerdings die Voraussetzungen für eine gesicherte Kriegsvermeidung fehlen oder nicht ausreichen, räumt die offizielle kirchliche Friedenslehre den Staaten ein begrenztes Recht zur Selbstverteidigung ein. Sie schließt jedoch selbst für den Verteidigungsfall den Einsatz von Massenvernichtungswaffen kategorisch aus.“

    Die komplexe Thematik, je nach Sichtweise, verspricht eine lebendige Diskussion.

    In der Nähe des Luftwaffenstandortes bei Büchel in der Eifel bildet sich im Pfarrhaus Alflen zum Positions-papier ein Lesekreis: „Wie beginnt der Friede?“
    Als Tagesgäste haben auch Mitglieder von Pax Christi im Bistum Trier und vom Internationalen

    Versöhnungsbund  ihre Gesprächsteilnahme zugesagt.

    Mi,   9. Oktober 2019, 19.00 h

    Mi, 16. Oktober 2019, 19.00 h Gast:Thomas Gerhards, Pax Christi e.V. im Bistum Trier

    Mi, 23. Oktober 2019, 19.00 h Gast: Dr. Matthias W. Engelke, Internationaler Versöhnungsbund e.V.

    Leitung: Burkhard Bleul, Pastoralreferent,Militärseelsorger für die Standorte Büchel, Kastellaun, Ulmen

       Veronika Raß, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem

    Ort: Pfarrhaus, Pfarrweg 1, 56828 Alflen.

    Literatur: Die Ächtung der Atomwaffen als Beginn nuklearer Abrüstung

    Ein Positionspapier der Deutschen Kommission Justitia et Pax
    137 Schriftenreihe Gerechtigkeit
    Redaktion: Dr. Jörg Lüer
    ISBN 978-3-940137-93-7
    Bonn, Juli 2019
    Online-Ausgabe:
    https://www.justitia-et-pax.de/jp/publikationen/pdf/guf_137.pdf

    Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung im Dekanat Cochem Arbeitsbereich Frieden und Kath. Militärseelsorge Büchel
    Anmeldungen
    werden erbeten an: dekanat.cochem(at)bistum-trier.de, Ruf: 02673 961947 -0

  • 23.10.2019: Lesekreis geht weiter - Wie beginnt der Friede?

    Lesekreis geht weiter

    Mit einer neuen Erklärung „Die Ächtung der Atomwaffen als Beginn nuklearer Abrüstung“, Juli 2019 positioniert sich die Deutsche Kommission „Justitia et Pax“
    der Bischofkonferenz eindeutig und zeigt auf, dass der
    erste Schritt auf diesem Weg darin besteht, „die Atomwaffen zu ächten, um dann ebenso zielstrebig wie geduldig Rüstungskontroll- und Abrüstungsmaßnahmen zu verhandeln, um die Nuklearwaffen nicht nur zu bannen, sondern sie wirklich aus der Welt zu verbannen.“

    Der Lesekreis „Wie beginnt der Friede?“ trifft sich im Pfarrhaus Alflen, Pfarrweg 1,  am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19.00 h

    Leitung: Burkhard Bleul, Pastoralreferent,Militärseelsorger für die Standorte Büchel, Kastellaun, Ulmen

       Veronika Raß, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem

    Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung im Dekanat Cochem Arbeitsbereich Frieden und Kath. Militärseelsorge Büchel

    Anmeldungen werden erbeten an:

    dekanat.cochem(at)bistum-trier.de

    Ruf: 02673 961947 -0

  • 20.10.2019: Im Kindergottesdienst in Ellenz wird "missio"-Aktion des Bistums eröffnet

    Im Kindergottesdienst in Ellenz wird „missio“-Aktion des Bistums eröffnet

    Im Rahmen der Kindergottesdienste & mehr-Angebote der Pfarreiengemeinschaften Beilstein/Moselkrampen und Cochem wird in diesem Jahr die bistumsweite „missio“-Aktion eröffnet: 20. Oktober, 10:30 in Ellenz (Pfarrkirche)

    Wir werden einen besonderen Gast begrüßen dürfen: P. John Pudussery aus dem Land der Berge in der Morgenröte (Arunachal Pradesh). Er wird im Anschluss an den Kinder- u. Familiengottesdienst davon erzählen und Bilder zeigen, wie Kinder in seiner Heimat leben, spielen und lernen.

    Die Initiative „Kindergottesdienste & mehr“ lädt herzlich zum Mitfeiern ein.

    Die nächsten Kindergottesdienste & mehr-Angebote:
    17. November 2019 (11:00) in Klotten
    15. Dezember 2019 (10:30) in Beilstein

    Kontakt:
    Gemeindereferent Bernd Berenz 02671 7416; bernd.berenz@bistum-trier.de;
    Pastoralreferent Rudolf Zavelberg 02673 961947-16; rudolf.zavelberg@bistum-trier.de

  • 22.10.2019: Besuch aus dem „Land der Berge in der Morgenröte“

    Besuch aus dem „Land der Berge in der Morgenröte“

    P. John Pudussery SDB kommt am 22. Okt. nach Zell

     

    Wer kennt schon das „Land der Berge in der Morgenröte“? Das ist die wörtliche Übersetzung von Arunachal Pradesh. Dieser Himalaya-Staat mit seinen 1,4 Mio. Einwohnern liegt im Nordosten Indiens und grenzt an Tibet und Myanmar. Die Bevölkerung besteht aus verschiedenen Ethnien; gut 30 % bekennen sich zum Christentum.

    Aus diesem fernen Land kommt P. John Pudussery. Er leitet dort die Don Bosco-Schule in Palin. Ursprünglich in Kerala zuhause, lebt und arbeitet der Seelsorger seit vielen Jahren im Bistum Itanagar. Er kennt sich gut aus mit der Kultur der Nissi, viele der Schülerinnen und Schüler gehören dieser Volksgruppe an. Er ist sehr charismatisch und kann Menschen begeistern. In seiner Schule (mit Internat) gibt es Theater, Tanzgruppen und sogar eine Big Band.

    Am Dienstag, 22. Okt., besteht die Gelegenheit, P. John persönlich zu begegnen. Um 19:30 Uhr wird er im Pfarrheim von Zell einen sicherlich spannenden Vortrag über das Leben der Menschen im Land der Berge in der Morgenröte halten, nicht zuletzt über ihre Begegnung mit dem Christentum und die Bildung christlicher Gemeinschaften. Er wird über die ungewöhnliche Missionsgeschichte des Bistums Itanagar berichten und in diesem Kontext die Bedeutung der Inkulturation beleuchten.

    Alle Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

    Kontakt: Pfr. Paul Diederichs; oder Arbeitskreis Weltkirche im Dekanat Cochem, Tel. 02673 961947-16, rudolf,zavelberg@bistum-trier.de;

  • 09.11.2019: Netzwerkarbeit in der Pfarrei der Zukunft

    Netzwerkarbeit in der Pfarrei der Zukunft

    Zur Praxis einer Kirche der Beteiligung

    Samstag, 09. November 2019 von 09.30 Uhr – 17.00 Uhr in der St. Martin Gastronomie in Ulmen (Eifel-Maar-Park 11)

     

    „Ein wesentliches Merkmal der Pfarrei der Zukunft ist die Ausgestaltung als Netzwerk mit Pfarr-Ort, weiteren Orten, Basisgemeinschaften und Themenzentren (etwa zu Caritas und Diakonie, Jugend, Katechese oder Mission). Ein solches Netzwerk bezieht seine Dynamik aus der Lebendigkeit seiner Knotenpunkte. Es stellt eine Balance her zwischen Nähe zu den Menschen und Weite des Raums“

    Was ist Netzwerkarbeit und wie funktioniert sie?

    Wie kann es gelingen, im Rahmen neuer und weiter Räume miteinander Kirche zu sein, Christsein zu erleben und mit vielen verschiedenen Menschen gemeinsam unterwegs zu sein?

    Wie nehmen wir die ganz verschiedenen Menschen wahr und beziehen sie mit ein?

    Und wie kann es gelingen, gemeinsam mit anderen Menschen Lebensräume menschengerecht zu gestalten?

    Wie können wir „nahe am Menschen sein“, wenn wir in großen Räumen doch weit voneinander entfernt zu sein scheinen?

    Anmeldeschluss: 25. Oktober 2019

    Anmeldung: Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf

    Telefon: 02673-961947-0 oder per Mail: dekanat.cochem@bistum-trier.de

  • 16.11.2019: "Beim Sterben helfen?"

     „Beim Sterben helfen?“

    Der 20. Impulstag zur Hospizarbeit fragt danach, was derzeit erlaub und was verboten ist, also welche Formen der Sterbehilfe unterschieden werden müssen und welche Pro- und Contra-Argumente die Debatte um eine Änderung der Rechtslage bestimmen. Er möchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizvereine sowie Interessierte dazu anregen, selbst eine Haltung zu diesem existentiellen Thema zu finden. Durch die beiden Referenten werden Impulse aus der Hospizarbeit und zu juristischen Fragen gegeben, die anschließend gemeinsam diskutiert werden können.

    Die Hospizvereine Andernach-Pellenz, Cochem-Zell, Mayen und Rhein-Ahr laden alle Interessierten zum 20. Impulstag am Samstag, 16. November 2019 von 9.00 Uhr bis 13.00Uhr ins Klosterforum des Klosters Maria Laach ein. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Flyer mit dem ausführlichen Tagesablauf und weitere Informationen erhalten Sie bei der Kath. Erwachsenenbildung Mittelmosel, Moselweinstraße 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf, Tel. 02673 96194720 oder Email: keb.mittelmosel(at)bistum-trier.de.

  • 21.11.2019: Rituale am Sterbebett

    Rituale am Sterbebett

    Donnerstag, den 21. November 2019 von 09.00 Uhr – 16.00 Uhr in  der St. Martin Gastronomie in Düngenheim (Düngenheimer Str. 33)

     

    Gott will das Heil der Menschen. Er hat jedem Menschen eine unantastbare Würde erliehen. Sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten, bedeutet auch,  mit ihnen zu beten, wenn sie dies wünschen. Sowohl für den Sterbenden als auch für die zurückbleibenden Angehörige, Freunde, Pflegekräfte usw. ist das Abschiednehmen sehr schwer. In diesem Workshop wollen wir uns mit ihnen über ritualisierte, aber auch ganz freie Formen des christlichen Abschiednehmens austauschen. Ausgehend von ihren Erfahrungen und Wünschen werden wir versuchen, ihnen Hilfen an die Hand zu geben, die es ihnen erleichtern, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

    Dieser Workshop richtet sich an alle ehrenamtlichen Engagierten, die mit Sterbenden ein Stück ihres Lebens im Glauben gehen wollen. Vom befreienden Stoßgebet bis hin zum neuen Rituale „Gottesdienstliche Feiern im Umfeld des Sterbens“ im Bistum Trier soll alles seinen Platz finden. Wenn sie also Menschen auf ihrem letzten Weg im Glauben begleiten möchten – egal ob zu Haus, im Seniorenhaus, im Krankenhaus oder wo immer – würden wir uns freuen, Sie in diesem Seminar begrüßen zu können.

    Anmeldeschluss: 07. November 2019-09-03

    Anmeldung: Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf
    Telefon: 02673-961947-0 oder per Mail: dekanat.cochem@bistum-trier.de

  • Infos für Jugendliche und Junggebliebene