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  • Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Flüchtlinge sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr oder werden mit Gewalt von dort vertrieben. Doch auch sie müssen ein menschenwürdiges Leben führen können. Ein Zwischenruf von "Justitia et Pax".

    Politik | München/Bonn - 06.06.2017

    Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit – so viele wie noch nie – sind derzeit auf der Flucht. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven oder müssen ihr Leben retten, weil sie politisch, ethnisch oder religiös verfolgt werden bzw. vor Krieg und Terror fliehen. Durch den Klimawandel könnte diese Zahl zukünftig noch erheblich weiter steigen. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge in anderen Landesteilen oder angrenzenden Regionen Schutz sucht, müssen wir diese Wanderungsbewegungen in den Kontext einer weit fortgeschrittenen Globalisierung stellen. In den allerwenigsten Fällen gibt es die eine eindeutige Ursache. Fast immer ist es ein komplexes Bündel verschiedener, sich wechselseitig bedingender und verstärkender Probleme. Erst seitdem vermehrt Menschen bei uns Zuflucht suchen, wächst das Bewusstsein dafür, dass wir aufgrund einer weitgehend ungeordneten Globalisierung zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft geworden sind. 

    Die Bekämpfung der Fluchtursachen liegt auch im Eigeninteresse

    Wenn Regierungen in anderen Weltregionen nicht in der Lage oder willens sind, Sicherheit und Recht zu gewährleisten, ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung zu schützen, soziale Dienste wie ein funktionierendes Bildungssystem und eine angemessene medizinische Versorgung bereitzustellen oder entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, verfestigt dies Hunger und Armut und leistet Willkür, Korruption und organisierter Kriminalität Vorschub. Der Zerfall von Staatlichkeit und damit verbundene politische oder soziale Konflikte lösen nicht mehr nur vor Ort gewaltsame Auseinandersetzungen aus. In einer global vernetzten Welt wirken diese unweigerlich auch auf uns in Europa und andere Teile der Welt zurück; sei es durch Flucht und Migration, oder durch fundamentalistische und terroristische Gruppen.

    Eine effektive Bekämpfung der Fluchtursachen liegt daher schon im wohlverstandenen europäischen Eigeninteresse. Sie ist aber auch ethisch geboten. Die Europäische Union bekennt sich im Lissabon-Vertrag von 2007 zur Achtung der "unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte". Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir nicht nur die bei uns Schutz suchenden Personen menschenwürdig behandeln, sondern auch unserer Verantwortung für eine faire Gestaltung der Globalisierung gerecht werden.

    Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. KNA

    Die Grundlagen für Frieden und Versöhnung, für funktionierende Strukturen partizipativer Regierung, fairer Justiz und effizienter Verwaltung, für Infrastruktur, soziale Einrichtungen und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen müssen zwar in und im Wesentlichen von den betroffenen Gesellschaften selbst geschaffen werden. Das gilt auch für die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen.

    Die Industrie- und zunehmend auch viele Schwellenländer tragen jedoch eine wesentliche Mitverantwortung. Denn die konkreten Bedingungen für politische Stabilität, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind heute nirgends mehr unabhängig von externen Einflüssen.

    Solange es etwa den Industrieländen nicht gelingt, die Transparenz von Zahlungsströmen beim Abbau von Rohstoffen zu erhöhen oder Steueroasen und Steuerflucht in ihren Bereichen wirksam zu bekämpfen, werden die betroffenen Gesellschaften die strukturellen Ursachen für Korruption und zerfallende Staatlichkeit schwerlich überwinden können. Die ärmeren Länder werden auch kaum ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Jugend schaffen können, wenn die Außenwirtschafts- und Handelspolitik der wohlhabenderen Länder ihnen dafür (wie zum Beispiel durch die EU-Agrar- und Fischereipolitik) wenig Spielraum lassen.

    Armut, Wirtschaft und Umwelt sind eng miteinander verknüpft

    Die EU und andere Industriestaaten stehen auch in der Verantwortung, ärmere Menschen und Länder dabei zu unterstützen, sich an die Klimaänderungen anpassen zu können, die schon jetzt unvermeidbar sind. Denn sie haben historisch ungleich mehr Treibhausgase emittiert und auch deshalb heute finanziell wie technisch mehr Handlungsspielräume. Schließlich dürfen sie durch ihre Sicherheits- und Rüstungsexportpolitik Konflikte nicht verschärfen, sondern sollten durch Versöhnungsarbeit und Krisenprävention helfen, Konflikte abzubauen oder zumindest einzudämmen.

    Mit der "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bekennt sich die internationale Staatengemeinschaft seit 2015 dazu, dass Armut, wirtschaftliche und ökologische Verwundbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Damit nehmen sich die Staaten auch gemeinsam in die Pflicht, die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Sie wollen weltweit allen Menschen, zukünftige Generationen eingeschlossen, grundlegende Chancen auf ein gelingendes Leben eröffnen – frei von Armut in jeder Form, frei von Hunger, Angst, Gewalt und allen Formen der Verletzung der Menschenrechte.

    Link Tipp: Meilenstein auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung

    17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in ihrer "Agenda 2030" beschlossen - 15 Jahre gibt sich die Weltgemeinschaft, um sie zu erreichen. In der Kirche wird die Selbstverpflichtung positiv aufgenommen. Dabei muss aber klar sein: Entwicklung gibt es nicht zum Nulltarif. (Artikel vom September 2015)

    zum Artikel

    Neu an dieser Agenda ist, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele sich nicht nur an ärmere Länder, sondern an alle Staaten richten. Damit erkennen die UN-Mitgliedsstaaten an, dass es nicht nur verbreitete Formen der Unterentwicklung, sondern auch der Fehlentwicklung gibt, die durch geeignete Reformen zu korrigieren sind. Mit der Agenda wollen sie in gemeinsamer Verantwortung und durch verstärkte Zusammenarbeit die Voraussetzungen dafür schaffen, diese Ziele bis 2030 zu erreichen. Durch nationale Aktionspläne sollen die Staaten die einzelnen Ziele jeweils konkretisieren und dafür notwendige Reformen und politische Maßnahmen in die Wege leiten. 

    Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in Teilziele aufspalten

    Die deutsche Bundesregierung hat dazu am 11. Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Agenda 2030 und den SDGs fortgeschrieben. Unter der Federführung des Bundeskanzleramtes soll ein Staatssekretärsausschuss, in dem alle Ressorts vertreten sind, als zentrales Steuerungsorgan die Umsetzung der Ziele gewährleisten.

    Damit wird hoffentlich eine kohärentere Politik für eine nachhaltige Entwicklung möglich. Unerlässlich dafür wird es sein, ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen. Denn nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in drei Teilziele – sozial, ökonomisch, ökologisch – aufteilen. Wenn die Agenda 2030 davon spricht, "niemanden zurückzulassen", macht sie deutlich, dass nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zielt. Dies lässt sich nur erreichen, wenn es gelingt, für alle Menschen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür so zu schaffen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten nicht gesprengt werden. Alle notwendigen Schritte der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung wird man an diesem Anspruch messen müssen. Von Johannes Wallacher

    Der Autor

    Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an dieser Hochschule. Er ist zudem Moderator des Sachbereichs Entwicklung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz.

  • Weihbischof Gebert: Schutz der Familie vernachlässigt

    Weihbischof Franz Josef Gebert kritisiert den Kompromiss zum Familiennachzug für subsidiär Geschützte.


    „Diese Neuregelung steht dem Schutz von Ehe und Familie entgegen und erschwert die Integration vor allem der syrischen Flüchtlinge.“ Auch die erfolgreiche Integrationsarbeit des gemeinsamen "Willkommensnetzes" von Bistum und Caritas werde dadurch in Zukunft erschwert. "Unser von vielen Ehrenamtlichen mitgetragenes Willkommensnetz ist als nachhaltiges Hilfeangebot angelegt und weist schon viele Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen auf.

    Wie aber können sich die syrischen Flüchtlinge integrieren, wenn die Familie weiter zerrissen bleibt und alle anderen Gedanken für die gemeinsame Zukunft in den Hintergrund drängt?" Die Haltung der Kirchen zum Schutz von Ehe und Familie sei eine unumstößliche Position, die in vielen politischen Gesprächen vertreten werde. "Die hohe Bedeutung der Familie betonen auch alle Parteien in ihren Programmen. Also sind die Worte da, aber wir hätten uns gewünscht, dass ihnen auch politische Taten folgen", so Gebert.

    Mit der Neuregelung wird das Leid der betroffenen Familien, die eine schon oft quälende Zeit des Wartens hinter sich haben, weiter vergrößert. Aber nicht nur humanitäre Gründe sprechen gegen die jetzt geplanten Maßnahmen, sondern auch die im Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebenen Vorgaben: Die Neuregelung sieht vor, dass monatlich höchstens 1 000 Familienangehörige im Rahmen des Nachzugs kommen dürfen. Darüber hinaus können weitere Nachzüge über das Fortbestehen einer schon jetzt geltenden Härtefall-Regelung ermöglicht werden, die in der Vergangenheit von den zuständigen Stellen allerdings sehr eng ausgelegt wurde und in nur wenigen Fällen zum Erfolg für die Familien geführt hat. Vor allem die Frage nach den Kriterien bleibt offen, nach denen eine Auswahl bei Menschen getroffene werden soll, die durch das Grundgesetz und das Völkerrecht geschützt sind.

  • Kindeswohl schützen - Beratung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Flyer öffnen: Bitte HIER klicken

  • Jetzt für Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst bewerben

    Das Bistum Trier bietet in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Trier e.V. interessierten Menschen die Chance, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren.

    Lust mal was Anderes zu machen? Dann bewirb dich jetzt.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de, unter www.facebook.com/soziale.lerndienste oder unter Telefon 0651/99 37 96 300.

    Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder direkt an die gewünschte Einsatzstelle.

    Eine Übersicht über mögliche Einsatzstellen findet sich unter www.soziale-lerndienste.de. Überdies besteht auf der Internetseite die Möglichkeit, sich mittels Bewerbungsformular direkt online zu bewerben.

  • VORSICHT, FALLE !

    Vorsicht, Falle!
    So schützen Sie sich vor dem Enkeltrick und falschen Polizisten

    Beute im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich haben Trickdiebe in der jüngsten Vergangenheit in der Region machen können. Ihre Masche: der Enkeltrick. Was darunter zu verstehen ist, erklären wir Ihnen im Folgenden:

    Das Telefon klingelt. Es meldet sich eine angebliche Enkelin oder ein Enkel. „Rate mal, wer hier spricht“, sind häufig die ersten Worte der Betrüger. Seien Sie sofort misstrauisch, wenn Ihnen kein Name genannt wird und fragen Sie nach, mit wem Sie sprechen. Die psychologisch geschulten Betrüger suchen sich gezielt ältere Menschen aus, die alleine leben, um an deren Geld zu gelangen. Vorgetäuscht wird Ihnen ein plötzlich eingetretener Notfall wie beispielsweise ein Autounfall, der sofort den Kauf eines neuen Autos erfordert. Oder der Enkel sitzt gerade beim Notar und benötigt dringend eine hohe Anzahlung, um eine Wohnung zu kaufen. Der „fremde Enkel“ bittet Sie, zur Bank zu gehen, den benötigten Betrag abzuheben und es an einen Boten zu übergeben. Er fordert Sie auch auf, mit niemandem darüber zu sprechen!

    Unsere Tipps:

    • Sprechen Sie am Telefon auf keinen Fall über Ihre finanzielle Situation.
    • Gehen Sie niemals auf diese Forderungen ein und beenden Sie das Gespräch.
    • Ignorieren Sie erneute Anrufe und rufen Sie nicht die im Telefondisplay angezeigte Telefonnummer zurück.
    • Fragen Sie Verwandte oder vertraute Menschen, ob es den Vorfall tatsächlich gibt.
    • Wählen Sie selbst die 110 und benachrichtigen Sie die Polizei.

    Eine andere Falle, in die aktuell viele ältere Menschen gelockt werden, ist der Betrug durch falsche Polizisten. Was ist damit gemeint?

    Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus. Doch sie haben alles andere als Ihr Wohl im Blick: Sie versuchen, an Ihr Geld und andere Wertgegenstände zu gelangen. Die falschen Polizisten verwickeln Sie gekonnt in ein Gespräch und fragen Sie gezielt nach Ihren Vermögensverhältnissen aus. Als Grund nennen die Betrüger, die Polizei hätte in Ihrer Nachbarschaft Einbrecher auf frischer Tat festgenommen und nun den begründeten Verdacht, dass man auch bei Ihnen einbrechen werde. Sie geben vor, Ihr Geld und Ihre Wertgegenstände in Sicherheit bringen zu wollen und schicken Ihnen einen Boten, der dies übernehmen soll.

    Unsere Tipps:

    • Beantworten Sie bitte keine Fragen nach Bargeld oder privatem Vermögen.
    • Legen Sie den Telefonhörer auf und informieren Sie die Polizei. Denn: Die Polizei wird sie niemals am Telefon nach Ihren persönlichen Verhältnissen befragen oder um Geld bitten.
    • Rufen Sie nicht die Telefonnummer zurück, die in Ihrem Telefondisplay erscheint – sie ist gefälscht!
    • Kontaktieren Sie zur Sicherheit unter 110 Ihre Polizeidienststelle.
    • Händigen Sie keinem Unbekannten Geld oder Wertgegenstände aus.

    Der Enkeltrick und der Betrug durch falsche Polizisten sind nur zwei Varianten, die Gauner Ihnen vorspielen. Es gibt mittlerweile viele weitere Tricks und Maschen, mit denen Betrüger versuchen, Sie über den Tisch zu ziehen. Und leider haben die Straftäter allzu oft Erfolg. Wichtig: Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Vertrauten. Wenn Sie selbst ältere Angehörige haben, informieren Sie diese über die Betrugsmaschen.

    Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Informationen aus allen Pfarreien

  • Die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet

    Liebe Mitchristen,

    mit dem 01. Januar 2020 ist Pfarrer, Dechant Walter Fuß von seinen Aufgaben als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Ulmen, als Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch und als Dechant des Dekanates Cochem durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann entpflichtet.

    Durch die Versetzung, die Verzichtsleistung oder die Entpflichtung eines Pfarrers gibt es in unserer Kirche keinen rechtsfreien Raum, sondern die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet, die Geschäftsfähigkeit - nach wie vor - gegeben.

    Das heißt für unsere Pfarreiengemeinschaften Ulmen und Kaisersesch, deren Vakanz (Nichtbesetzung der Stelle des leitenden Pfarrers) im Modell 4 geregelt ist, folgendes:

    Den Vorsitz in den Verwaltungs- und Kirchengemeinderäten
    (Gremien der einzelnen Pfarreien vor Ort) übernehmen vom Gremium aus ihren Reihen gewählte Frauen oder Männer im Ehrenamt. Diese Frauen und Männer werden nach der Mandatierung durch den Bischof in einem gemeinsamen Gottesdienst in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft in einem zentralen Gottesdienst vorgestellt; (die Namen der Damen und Herren werden nach Mandatierung durch den Bischof bekannt gegeben.)

    Diese Frauen und Männer sind für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die der einzelnen Pfarrei zuzuordnen sind, verantwortlich.

    Den Vorsitz in der Verbandsvertretung
    (übergeordnetes Verwaltungsgremium der Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft) übernimmt eine Frau / ein Mann, gewählt aus den Reihen der Mitglieder in diesem Rat im Ehrenamt.

    Dieser Mann oder diese Frau ist die / der Vorgesetzte allen Personals, das nicht in der Seelsorge tätig ist (Sekretärinnen, Küster*innen, Organist*innen, Chorleiter*innen, Reinigungskräfte, Anlagenpfleger*innen, etc.). Sie übernehmen die Verantwortung für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die gleichermaßen alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft betreffen.

    In der Verbandsvertretung Ulmen übernehmen Frau Barbara Schatz-Fischer, in der Verbandsvertretung Kaisersesch Herr Karl-Heinz Gilles diese Aufgabe, die durch Mandatierung durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann übertragen und somit in Kraft gesetzt werden wird.

    Die Koordination der Seelsorge
    übernimmt für die Pfarreiengemeinschaft Ulmen Frau Gemeindereferentin Sigrid Rick, für die Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch Herr Diakon Michael Przesang.

    Diesen beiden Personen obliegt in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft die Gewährleistung der Seelsorge, die Organisation der Feier der Sakramente, die Durchführung der Kasualien und die Einsatzzuteilung des pastoralen Personals.

    Die Pfarrverwaltung
    übernimmt Pfarrer Hermann-Josef Floeck aus Treis-Karden. Seine Aufgabe bezieht sich einzig und allein auf das disziplinarische Gegenüber beim pastoralen Personal (Kooperatoren, Kapläne, Diakone, Gemeindereferenten). Er hat dafür Sorge zu tragen, dass das pastorale Personal entsprechend der Anweisungen der pastoralen Koordination den seelsorglichen Dienst wahrnimmt und ausübt.

    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Pfarramt Ihrer  Pfarreiengemeinschaft.

    Die Leitung des Dekanates Cochem
    übernimmt der stellvertretende Dechant, Pfarrer Paul Diederichs aus Zell.

  • Die Kümmerer

    Nachbarschaftshilfe der Ortsgemeinden Brachtendorf, Forst, Gamlen, Hambuch, Illerich, Masburg, Hauroth und Leienkaul

    Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir unsere Gegenwart gestalten (Dalai Lama)

    Haben Sie sich nicht schon einmal sehnlichst Hilfe bei Arbeiten und Alltäglichkeiten gewünscht, die man alleine nicht bewältigen kann. Dann sind Sie hier richtig.

    Mit dem Netzwerk „Der Kümmerer vor Ort“ bietet die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit ihren Ortsgemeinden ein Hilfesystem an, um Ihnen bis ins hohe Alter ein Leben in Ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

    Wer sind die „Kümmerer“ vor Ort?
    Freiwillige Helfer bei den Problemen des Alltags.
    Sie sind da, für z. B.:
    • Besuchsdienst
    • Gesprächspartner / Vorlesen / Gesellschaftsspiele
    • Einkaufshilfe / Arztbegleitung
    • Begleitung bei Spaziergängen oder zum Friedhof u. a.
    • Weitervermittlung an Fachdienste
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Unterstützung Alleinerziehender
    • oder wo sonst noch Bedarf ist

    Unsere Grenzen:
    Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen organisieren Hilfe im Dorf, aber
    • sie sind keine Handwerker – können aber Handwerker vermitteln
    • sie sind keine Taxiunternehmen – können aber Fahrten unterstützen
    • sie sind keine Ärzte oder Pflegedienst – können aber Hilfe koordinieren
    • sie helfen unbürokratisch und kostenlos.

    Scheuen Sie sich nicht, die „Kümmerer“ anzurufen – sie sind gerne für Sie da! Es ist jedem „Kümmerer“ freigestellt, ob er das angefragte Hilfeangebot bedienen kann.

    Die  Kontaktdaten  werden  immer  am  Anfang  eines  Monats  im  Mitteilungsblatt  bekanntgegeben oder fragen Sie einfach Ihre Ortsbürgermeisterin oder Ihren Ortsbürgermeister.

  • Verstorbene seit dem letzten Pfarrbrief

    Verstorbene aus der Pfarreiengemeinschaft

    Margret Steffes

    Masburg

    85 Jahre

    08.09.2020

    Agnes Theisen

    Schöne Aussicht

    83 Jahre

    17.09.2020

    Anneliese Simons

    Kaisersesch

    65 Jahre

    19.09.2020

    Walter Schwarz

    Gamlen

    80 Jahre

    21.09.2020

    Helmut Götz

    Masburg

    82 Jahre

    23.09.2020

    Irmgard Michels

    Möntenich

    85 Jahre

    24.09.2020

    Matthias Rölle

    Düngenheim

    68 Jahre

    25.09.2020

    Hermann Josef Pauken

    Binningen

    76 Jahre

    26.09.2020

    Arnold Rössel

    Kaisersesch

    79 Jahre

    01.10.2020

    Josef Hermann

    Kaifenheim

    86 Jahre

    02.10.2020

    Johann Esper

    Hambuch

    95 Jahre

    14.10.2020

    Leonard Kronenberger

    Forst

    80 Jahre

    16.10.2020

    Toni Kotz

    Illerich

    84 Jahre

    19.10.2020

    Amalie Schmitt

    Kaisersesch

    88 Jahre

    20.10.2020

    Alois Beuter

    Gamlen

    68 Jahre

    23.10.2020

    Manfred Kluwig

    Greimersburg

    84 Jahre

    28.10.2020

    Katharina Braunschädel

    Eppenberg

    84 Jahre

    28.10.2020

  • Beerdigungen und Sterbeämter in der Pfarreiengemeinschaft

    Liebe Pfarrangehörige,

    das Seelsorgeteam plant nach dem 1. September wieder Sterbeämter in Verbindung mit den Beisetzungen anzubieten. Immer unter der Voraussetzung, dass das Infektionsgeschehen es zulässt.

    Dann wäre es möglich in den Pfarrkirchen wieder ein Sterbeamt zu feiern. Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass nur eine begrenzte Anzahl Trauergäste an der Feier teilnehmen kann. Damit Sie einen Überblick über die Belegung der Kirchen haben, geben wir Ihnen eine Aufstellung.

    Düngenheim hat 34 Einzelplätze, sitzen Familien zusammen wären 60 Plätze möglich. Je nachdem wie groß die Familienverbände sind, gingen auch noch einige mehr rein. (Es hängt von der Größe der Wohngemeinschaften ab).

    Für Forst hätten wir 46 Einzelplätze, mit WG mindestens 80 Plätze zur Verfügung. Die Kirche in Hambuch hat 44 Einzelsitzplätze, die maximale Belegung liegt bei 60 Personen. Illerich hat 22 Einzelsitzplätze. Kaifenheim hat 24 Einzelplätze, mit WG 25, wobei noch einige Plätze dazukommen könnten, wenn sich WG aus einem Haushalt bilden. In der Pfarrkirche in Kaisersesch stehen 27 Einzelplätze, mit WG 52 Plätze zur Verfügung. Die Kirche in Landkern hat 26 Einzelsitzplätze, 52 Plätze mit Wohngemeinschaften. Die Masburger Kirche bietet 32 Einzelsitzplätze, setzen sich WG zusammen, können hier bis zu 40 Personen am Gottesdienst teilnehmen.  In Müllenbach stehen 30 Einzelsitzplätze zur Verfügung, setzen sich WG zusammen können hier maximal 54 Personen am Gottesdienst teilnehmen. Für die Sterbeämter in den einzelnen Gemeinden müssen Listen mit Adresse und Telefonnummern von den Angehörigen erstellt werden, wer am Trauergottesdienst teilnimmt. Die Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte der einzelnen Gemeinden sind um Unterstützung bei der Umsetzung des Hygienekonzeptes gebeten worden.

    Ab September werden auch wieder monatlich Gottesdienste in den größeren Filialkirchen angeboten. Auch hier sind die Sitzplätze begrenzt.

    In Laubach sind 20 Einzelsitzplätze, Brohl 23, Greimersburg 12, Gamlen 12 und Roes Schwanenkirche 15 Einzelsitzplätze ausgewiesen. In Greimersburg, Brohl und Gamlen muss wegen der räumlichen Enge auf den Kommuniongang verzichtet werden, die Kommunion wird in die Bank gebracht.

    Weiterhin besteht die Pflicht, sich zu allen Gottesdiensten im Pfarrbüro anzumelden. Ihre Daten werden 4 Wochen aufbewahrt und danach vernichtet.

    Leider führen die Corona-Schutzverordnungen des Landes dazu, dass viele Filialkirchen zurzeit nicht genutzt werden können.

Aktionen

  • Alte Handys sammeln und Gutes tun

  • Junge Erwachsene treffen sich digital in der AnsprechBAR

    Junge Erwachsene treffen sich digital in der AnsprechBAR

    Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich auch der Alltag für viele junge Erwachsene radikal verändert: das Studium findet vor dem PC statt und nicht mit Freundinnen und Freunden im Hörsaal und auf Partys. Wer Homeoffice gegen Großraumbüro tauscht, dem fehlen die Kollegen und Kolleginnen. Und auch privat sind momentan viele Aktivitäten mit einer größeren Clique nicht möglich. Selbst wer gerne Bücher liest und Netflix schaut – irgendwann fällt einem ohne den Kontakt zu Gleichaltrigen die Decke auf den Kopf. Da macht sich oft Einsamkeit breit – gerade auch bei den Menschen zwischen 20 und 40 Jahren.

    Für diese Zielgruppe hat sich eine Initiative bestehend aus evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie engagierten jungen Erwachsenen aus dem Raum Koblenz, die selbst zwischen 20 und 40 Jahren alt sind, zusammengeschlossen und vor zwei Jahren die so genannte „AnsprechBAR“ gegründet. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen trafen sie sich bis zur Coronakrise in Cafes, auf Festivals oder eben in Bars, um Gemeinschaft zu ermöglichen und einen Raum für Sinnfragen zu öffnen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist dieser Raum nun ein digitaler:

    Seit Ende März treffen sich die jungen Erwachsenen wöchentlich vor ihrem Bildschirm in Form einer Videokonferenz – zur „BARhockerabend – Couchedition“. Zu Beginn prosten sich alle mit ihrem Lieblingsgetränk zu und dann verbringen sie einen entspannten Abend zusammen, auch wenn es sich jede und jeder in ihrem und seinem eigenen Wohnzimmer gemütlich gemacht hat. Die Themen der Abende variieren: Mal motiviert die „Frage der Woche“, die sich ein Teilnehmer stets neu überlegt, zum Beispiel: „Wenn dein Leben ein Cocktail wäre, was wäre drin?“ Mal gibt es einen besonderen Gast. So war es auch, als Christopher Schacht mit dabei war. Der heute 26-jährige Bestsellerautor ist einmal um die Welt gereist – mit einem Budget von gerade mal 50 Euro! Natürlich lange vor Corona.

    Auch über den kompletten Herbst und Winter findet jeden Donnerstag um 20 Uhr ein BARhockerabend als Couchedition statt. Immer wieder werden sich auch spannende Gesprächspartner dazuschalten. Zu diesem kostenfreien Angebot braucht man nur ein internetfähiges Gerät mit Kamera- und Lautsprecherfunktion. Die aktuellen Termine gibt es auf der Homepage www.ansprech-bar.de und auf den social-Media-Kanälen der „AnsprechBAR“ auf facebook und Instagram. Interessierte können sich ganz einfach per E-mail über info@ansprech-bar.de anmelden.

  • "Pilgern im Alltag" findet noch nicht statt

    „Pilgern im Alltag“ findet noch nicht statt

    Auch wenn nach und nach immer mehr Lockerungen im gesellschaftlichen und auch im kirchlichen Leben möglich sind, so gilt dies ausdrücklich nicht für Wallfahrten. Somit wird auch „Pilgern im Alltag“ bis auf weiteres nicht stattfinden.

    Wenn dies wieder möglich sein und wieder angeboten wird, wird dies durch entsprechende Veröffentlichungen bekannt gemacht.

Einladungen und Mitteilungen

  • 08.11.2020: Trauergottesdienst für verstorbene Kinderl

    Trauergottesdienst für verstorbene Kinder

    Kinder zu verlieren, ist für Eltern ein so schlimmer Lebenseinschnitt, dass sie daran ihr ganzes Leben zu tragen haben, ob dieses Kind sehr jung gestorben ist oder 40 oder 50 Jahre alt werden durfte. Die Frage nach dem Warum eines solchen Todes treibt Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde immer wieder um und hinterlässt doch oft nur eine rätselhafte Leere, weil sie ohne Antwort bleibt. Es ist schwer damit leben zu lernen, sowohl für die Betroffenen wie auch für deren Umfeld. Und dennoch brauchen Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde Menschen, bei denen sie sich verstanden fühlen dürfen, die mit ihnen Klage und Wut und Ohnmacht und Schweigen aushalten, die mit ihnen aber auch lachen und sich freuen können. Und sie brauchen Orte, an denen sie wieder Kraft schöpfen können, um manchmal nur einen Schritt weiter zu gehen. Einen solchen Ort wollen wir am Sonntag, 08.11.2020 anbieten, indem wir miteinander um 15.00 Uhr in der Zeller Pfarrkirche einen Gottesdienst für verstorbene Kinder feiern wollen. Herzliche Einladung an alle, die einen solchen Ort suchen und brauchen! Wer möchte, kann auch gerne ein Bild des Verstorbenen mitbringen und in der Nähe des Altares aufstellen. Ebenso sind alle, die um das Gebet für Ihr Kind bitten, eingeladen, den Namen des verstorbenen Kindes an das Pfarrbüro in Zell (Tel.: 06542 / 4536) oder kurz vor dem Gottesdienst an Pfarrer Diederichs weiter zu geben.

    Aufgrund der Corona-Pandemie können wir leider im Anschluss nicht zum Beisammensein zusammenkommen. Bitte vergessen Sie nicht, sich zum Gottesdienst im Pfarrbüro anzumelden und ihren Mund-Nasenschutz mitzubringen.

  • 14.11.2020: "Cemetry Walk"

    „Cemetery Walk" am 14.11.2020, 16.00 h, am Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes im KZ-Außenlager in Bruttig

    Der Förderverein Gedenkstätte KZ-Außenlager Cochem in Zusammenarbeit mit ErinnerungskulTOUR im Dekanat Cochem lädt ein zu einem Impuls am Mahnmal auf dem Friedhof Bruttig. Manfred Ostermann, Bruttig, gibt einen Impuls zum Gedenken an die Opfer des ehemaligen KZ-Außenlagers Cochem in Bruttig und Treis, hier Bruttig. Danach besteht die Gelegenheit, an einem Gang zur Kreuzkapelle in Bruttig teilzunehmen.
    Information und Anmeldung: Michael Thomiczny, Vorsitzender Förderverein Gedenkstätte KZ-Außenlager Cochem, und Veronika Rass, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem, Ruf 0151 12237115, Mail: veronika.rass(at)bistum-trier.de

    Der Walk ist vernetzt mit der Landesinitiative „Land in Bewegung“ am rheinland-pfälzischen Bewegungstag am 14.11.2020

  • 14.11.2020: Leben heißt "Sterben lernen"

    21. Impulstag zur Hospizarbeit in Maria Laach

    Leben heißt „ Sterben lernen“

    Die Quellen des Engagements pflegen
    Samstag, 14. November 2020 von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Klosterforum des Klosters Maria Laach

    Der Tod eines nahestehenden Menschen verändert vieles. Auf dem Trauerweg gilt es, sich mit vielen intensiven Gefühlen auseinanderzusetzen, Geschehnisse einzuordnen und den Alltag zu bestehen. Dabei gibt es unterschiedliche Reaktionen, Gestaltungsmöglichkeiten und auch Stolpersteine.

    Welche besonderen Herausforderungen stellen sich für Trauernde, wenn sie in ihr alltägliches Leben zurückfinden müssen? Welche Möglichkeiten eines Abschiedes gibt es? Was kann trösten und in der ersten Zeit helfen, um wieder in den Fluss des Lebens zu finden? Welche Anpassungsleistung gilt es zu vollbringen? Was hilft unterstützend auf diesem Weg hin zu einem aushaltbaren Leben ohne den geliebten Menschen?

    Auch an diesem 21. Impulstag zur Hospizarbeit wollen wir uns Zeit nehmen, diesen Fragen nachzugehen und die Gelegenheit zum Austausch zu bieten

    Referent: Br. Paulus Terwitte (Kapuziner u. Ordensbruder)

    Da wegen der Corona-Pandemie nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmer/innen an der Präsenzveranstaltung teilnehmen können, muss sich zur Veranstaltung angemeldet werden.

    Sollte die weitere Entwicklung der Pandemie eine Präsenzveranstaltung unmöglich machen, wird der Impulstag als Onlineveranstaltung durchgeführt.

    Anmeldung bis zum 06.11.2020

    Anmeldung u. Informationen:

    Kath. Erwachsenenbildung Mittelmosel, Moselweinstraße 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf, Tel. 02673 96194720, Email: keb.mittelmosel(at)bistum-trier.de oder über den Link: anmelden-keb.de/53903

     

  • 21./22.11.2020: "Klopf dich frei - und finde Frieden (in Dir)"

    „Klopf dich frei – und finde Frieden (in Dir) “

    Kursausschreibung

    Stressauslösende Gedanken und Gefühle schränken uns in Beruf und Alltag oft massiv ein und führen u. a. zu Gereiztheit, schlechter Stimmung bis hin zu Erkrankungen an Körper, Geist und Seele. Diese Belastungen schnell und effektiv loslassen können - das gelingt mithilfe der Klopfakupressur. Dabei handelt es sich um eine Art „Selbstakupunktur ohne Nadeln“, bei der wir mit den Fingern leicht auf Akupunktur-Punkte klopfen. Stress verursachende Faktoren werden dadurch wirkungsvoll entmachtet und verlieren ihren Einfluss auf den Alltag. So kann wieder innerer und äußerer Frieden entstehen.

    Inhalte des Kurses sind:

    • Zusammenhänge zwischen Stress verursachenden Emotionen und Gedanken und deren körperlichen Entsprechungen
    • Vermittlung und Üben der Klopf-Technik
    • Überprüfung der Belastungsintensität
    • körperliche, emotionale und mentale Veränderungen durch den Klopf-Prozess
    • hartnäckige Widerstände erkennen und auflösen
    • zusätzliche Techniken zur Steigerung der Wirksamkeit
    • Anwendungsbereiche

    Neben der reinen Klopfakupressur werden außerdem kurze (Entspannungs-) Übungen vermittelt, die die Wechselbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Gehirnarealen unterstützen und damit zu einem optimalen Energielevel in Körper und Geist beitragen.

    Die Klopfakupressur ist eine weltweit angewandte und äußerst effektive Selbsthilfetechnik, um die eigenen Ressourcen, die Selbstwirksamkeit und die Selbstregulation zu stärken. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass sie leicht zu erlernen und auf viele Bereiche anzuwenden ist.

    Unter der Leitung von Margarete Herrig, Trainerin für Klopfakupressur, Markeninhaberin SwingTap®, Coach, TBT-Practitioner, Klangtherapeutin und Musikerin, findet ein Wochenendkurs am Samstag, 21.11. und Sonntag, 22.11.2020 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim in Karden statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Informationen zur Kursgebühr und Anmeldung bitte an die Kath. Erwachsenenbildung Mittelmosel, Moselweinstraße 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf, Tel. 02673 96194720 oder Email: keb.mittelmosel(at)bistum-trier.de. Hier ist auch der Flyer erhältlich.

  • Ab 23.11.2020: Familienleben in Zeiten von Corona

    Familienleben in Zeiten von Corona

    Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Cochem

    Die aktuelle Situation unter Corona stellt auch das Familienleben völlig auf den Kopf und der familiäre Alltag muss neu strukturiert und gestaltet werden. Auch viele bekannte Rituale und alltägliche Abläufe können nicht wie gewohnt durchgeführt werden und stellen eine Herausforderung für Eltern und Kinder dar.

    Jedoch steckt auch in jeder Krise eine Chance…
    sich anders zu begegnen und das Familienleben entsprechend zu gestalten. Daher bietet die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Cochem eine Möglichkeit zum Austausch mit einer Reihe von virtuellen Impulsvorträgen zu bestimmten Erziehungs- und Familienthemen in Zeiten von Corona an. Referentinnen der Impulsvorträge sind jeweils die Beraterinnen der Lebensberatung Cochem.

    1. (Vor-) Weihnachtszeit mit Kindern -
      Was machen wir daraus?!

      Termin: Montag, 23.11.2020 um 19.30 Uhr
       
    2. Mediennutzung –
      Wie viel ist gut für mich und mein Kind?

      Termin: Dienstag, 05.01.2021 um 19.30 Uhr
       
    3. Liebevoll und konsequent –
      Meinem Kind liebevoll Grenzen setzen, auch wenn ich selbst gestresst bin.

      Termin: Mittwoch, 03.02.2021 um 19.30 Uhr
       
    4. Sie lieben und sie streiten sich -
      Elterlicher Umgang mit Geschwisterkonflikten.

      Termin: Donnerstag, 25.02.2021 um 19.30 Uhr
       
    5. Umgang mit Ängsten und Sorgen in der Familie -
      Mit Kindern im Gespräch bleiben

      Termin: Donnerstag, 25.03.2021 um 19.30 Uhr


    Wenn Sie sich zu einem oder mehreren virtuellen Impulsvorträgen anmelden möchten, so wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Cochem Tel.: 02671-7735 oder Mail: sekretariat.lb.cochem(at)bistum-trier.de. Die Vorträge sind für Sie kostenfrei. Voraussetzung für eine Teilnahme ist Ihre Anmeldung, ein Internetanschluss und Ihre Emailadresse. Sollten Sie dazu noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an.

    Weitere Informationen über die Beratungsstelle und unsere Angebote finden Sie auch auf www.cochem.lebensberatung.info.

  • Sternsingeraktion 2021

    Segen bringen - Segen sein !

    Sternsingeraktion 2021

    Kurz nach dem Jahreswechsel heißt es wieder: „Wir kommen daher aus dem Morgenland“. Die Sternsingeraktion kann beginnen. Sie steht 2021 unter dem Motto:  Kindern halt geben – In der Ukraine und weltweit!

    Funkelnde Kronen, königliche Gewänder: Das sind die Sternsinger!

    Sie ziehen von Haus zu Haus, segnen die Häuser und bitten die Menschen um eine Spende für arme Kinder. Bald bringen auch in unseren Gemeinden Mädchen und Jungen in den Gewändern der Hl. Drei Könige den Segen: „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen. Diesmal mit Mund-Nasen-Bedeckung, einer Sternenlänge Abstand und unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Ganz unter dem Motto: Sternsingen – aber sicher!

    Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Die Sternsingeraktion wird vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen geprüft und ist im Besitz des Deutschen Spendensiegels.

    Daher würden wir uns freuen, wenn sich viele Kinder und Jugendliche bereit erklären und als Friedensstifter bei der Sternsingeraktion mitmachen und sich dadurch stark machen für die Ärmsten der Welt. Gerade aufgrund der Pandemie sind diese Kinder mehr als denn je auf unsere Mithilfe und Bereitschaft angewiesen.

    Zwei Aspekte, welche die Sternsingeraktion unter der Pandemie umso wichtiger machen:

    1. Gerade in diesen unsicheren Zeiten ist es so wichtig, dass die Sternsinger ihren Segen auch dieses Mal zu den Menschen bringen. Der Segen der Sternsinger wird für die Menschen unserer Gemeinde ein wichtiges Zeichen für Hoffnung, Zuversicht und Zusammenhalt sein. Danach sehne sich viele ganz besonders – Familien, ältere Menschen und all jene, die nur ganz selten Besuch bekommen.
    2. Beim Blick auf die Auswirkungen der Pandemie wird diese Hilfe umso wichtiger. Die Not und Armut durch und mit Pandemie und Covid 19 ist in der größer geworden. Deshalb ist die Hilfe der Sternsinger nötig!
  • Sich auf die Ehe vorbereiten

    Sich auf die Ehe vorbereiten

    Für Paare, die sich das Ja-Wort geben möchten, macht das Dekanat Cochem 2021 drei alternative Angebote zur Ehevorbereitung, jeweils samstags von 14:00 – 18:30 Uhr:

    30. Januar in Treis-Karden (Pfarrheim),

    13. März  in Cochem-Brauheck (Pfarrheim),

    24. April in Beilstein (ehem. Kloster).

    Die Angebote zur Ehevorbereitung bieten den künftigen Brautleuten die Chance, über die Feier der kirchlichen Trauung und über Grundlegendes für den gemeinsamen Weg ins Gespräch zu kommen. Gerne werden Fragen rund um Partnerschaft, Trauung und Ehe aufgegriffen. Das Sakrament der Ehe wird erläutert; der Trauritus, Texte und Gestaltungsmöglichkeiten für die kirchliche Trauung werden besprochen.

    Die Moderation übernimmt Rudolf Zavelberg, Pastoralreferent im Dekanat Cochem. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Infos gibt es in allen Pfarrbüros des Dekanates Cochem oder im Dekanatsbüro (Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf), ebenso auf der Homepage des Dekanates unter den aktuellen Angeboten, www.dekanat-cochem.de/fileadmin/user_upload/Benutzer/dekanat-cochem/2021_Eheseminar .

    Tel. 02673 – 961947-0; E-Mail: rudolf.zavelberg(at)bistum-trier.de.

     

Impulse

Liebe Jugendliche, liebe Erwachsene,

in dieser besonderen Zeit, die von viel Sorge und Unsicherheit geprägt ist, haben wir uns entschieden, Euch und Ihnen in regelmäßigen Abständen über den Pfarrbrief und über unsere Internetseite www.pfarreiengemeinschaft-kaisersesch.de einen Impuls zukommen zu lassen von starken Menschen und Persönlichkeiten. Diese Menschen waren nicht immer stark und heldenhaft, besonnen und mutig. Erst ihr Glaube, ihr festes Verwurzelt sein in Gott hat sie dazu gemacht. Wir stellen Euch und Ihnen Heilige vor, Menschen, durch die die Liebe Gottes zu uns durchscheint.

Jugendgruppe Bibelbänger

  • Sankt Jakobus der Ältere

    Liebe Jugendliche, liebe Erwachsene,

    auch in diesem Pfarrbrief wollen wir uns gemeinsamen mit einem ganz besonderen Menschen auseinandersetzen und zwar mit Sankt Jakobus dem Älteren. Weltweit wird am 25. Juli sein Gedenktag gefeiert. Er gehört zusammen mit seinem jüngeren Bruder Johannes zu einem der ersten Jünger und war sowohl bei der Verklärung als auch bei der Festnahme im Garten Getsemani anwesend. 

    Jakobus gilt als der Schutzpatron der Arbeiter, Seefahrer, Apotheker, Hutmacher und der Pilger. Letzteres dürften wahrscheinlich auch die Meisten mit ihm verbinden. Die Santiago de Compostela zählt seit dem 12. Jahrhundert zu den größten Wallfahrtszentren der Welt und erfreut sich jährlich an hunderttausenden von gläubigen Pilgern. 

    Und genau diesen Punkt möchte ich auch aufgreifen, denn wenn ich an Jakobus den Älteren denke, so denke ich an die zahlreichen Männer und Frauen aus allen Winkeln der Welt, die sich jährlich auf den Weg machen, der sich über hunderte von Kilometern erstreckt. Sie folgen der Mission des Jakobus, verbunden im Glauben und sind erfüllt von Frieden und einer Einigkeit. Gerade in einer Zeit, die erschüttert ist von einer weltweiten Pandemie, Krieg und schrecklichen Ereignissen, wie beispielsweise dem Polizistenskandal in Amerika, denke ich immer wieder an die Pilger des Jakobsweges, die sich vereinen, gegenseitig unterstützen und in Eintracht einem höheren Ziel folgen. Daher ist der heilige Jakobus durch seinen Kult und durch seinen Einfluss, der sich noch heute auf uns auswirkt ein ganz besonderer Heiliger.

  • Heiliger Antoius von Padua

    Wir beginnen mit dem Heiligen Antonius von Padua. Wenn ich an den Heiligen Antonius denke, denke ich direkt an einen ganz praktischen Heiligen. Wir feiern seinen  Gedenktag am 13. Juni, aber ich feiere ihn immer dann, wenn ich mal wieder etwas verloren habe und es absolut nicht finde. Dann wird er angerufen!

    Ob er es jetzt hilft oder ob es die Tatsache ist, dass ich mein fast schon panikhaftes Suchen unterbreche, loslasse, dabei innerlich entspanne und wieder nachdenken kann, das ist mir einerlei.

    Oder aber auch nicht! 

    Was mir das zeigt, das ist die Gewissheit, mit meiner Sorge nicht alleine zu sein. 

    Das tut auch jetzt gut, in diesen Zeiten. Seine Sorgen, Fragen und Probleme mit anderen zu teilen: Mit Freunden, Kollegen, mitunter auch mit Nachbarn auf der Straße ... und eben auch mit Gott oder einem meiner Lieblingsheiligen. 

  • Johannes der Täufer

    Ebenfalls vorstellen wollen wir den großen Heiligen Sankt Johannes den Täufer. In unserer Pfarrei ist er der Namenspatron und Namensgeber der Kirche in Hambuch, wo ihm zu Ehren jedes Jahr um den 24. Juni die Kirmes stattfindet. Auch wenn wir in diesem Jahr keine feierliche Messe feiern können, wollen wir ihm auf diesem Wege trotzdem hier gedenken. 

    Doch er ist nicht nur der Namenspatron der Hambucher Kirche, sondern auch Schutzpatron für viele Berufe, etwa Gastwirte, Zimmerleute und Bauern, die während der Corona-Zeit wirtschaftlich besonders schwer betroffen sind.

    Daher bitten wir, vor allem in dieser schwierigen Zeit, um seine Kraft und Hoffnung für alle Menschen, die in solchen Berufen tätig sind, aber auch für alle anderen Menschen unter uns, Freunde und Bekannte, nicht den Mut zu verlieren.